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CharaktERHköpfe

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt feiert 2022 sein 50-jähriges Bestehen. Grund genug, um auf die Menschen, die den Landkreis geprägt haben und immer noch prägen, zu schauen. Mit der wöchentlichen Social Media Porträt-Reihe „CharaktERHköpfe“ stellen wir 50 prominente und weniger bekannte Gesichter vor und erzählen ihre Geschichte. Sie verraten uns ihre Lieblingsorte im Landkreis und nehmen uns anhand eines persönlichen Gegenstandes mit in ihren Alltag. Neugierig geworden? Hier geht’s zu den CharaktERHköpfen: Instagram & Facebook.

 

 

Christian Kern – Regisseur und einer der Köpfe hinter WIR SIND FILM e.V. aus Uttenreuth

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

Als kleiner Junge habe ich zusammen mit meinem Papa die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise verfolgt. Mich haben damals nicht nur die Geschichten von Kirk, Spock & Pille begeistert. Die Kernaussage, welche unendliche Vielfalt in unendlichen Variationen und das friedliche Zusammenleben aller Menschen in den Mittelpunkt stellt, ein optimistisches Bild der Zukunft zeigt, etwas das uns Hoffnung gibt - hat mich nachhaltig geprägt. Darüber hinaus hat mich die technische Umsetzung einfach fasziniert, welche mich am Ende auch zum Filmemachen gebracht hat!

Was ist Ihr Lieblingsfleck in ERH?

Auch wenn ich die Wälder & Wiesen unseres Landkreises sehr gerne zum Entspannen nutze und regelmäßig mit meinem Hund erkunde, so sehr schätze ich auch das reichhaltige Angebot an Kunst und Kultur in der Region. Meine Lieblingsorte sind u.a. das Fifty-Fifty, das E-Werk Erlangen und natürlich das Kino mit all seinen Filmen und Geschichten. Überall dort wo Kultur zuhause ist, findet sich für mich solch ein Lieblingsfleck!

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Karsten Fischkal – Erster Bürgermeister der Gemeinde Adelsdorf und Kreisrat

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

Ausgleich finde ich in der Musik, vor allem beim Akkordeonspielen. Ein paar schöne alte Volkslieder, gesungen und gespielt und auf der Quetsche im Kreise von Freunden, das macht mir viel Spaß und Freude.
Leider bleibt mir hierfür viel zu wenig Zeit. Ich lass es mir jedoch nicht nehmen, zum Beispiel beim Seniorennachmittag die Quetsche rauszuholen und zu spielen, da kommt wirklich Stimmung auf!

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

Eindeutig am Hofsee. Ein wunderschön idyllisches Fleckchen, an dem man die Seele baumeln lassen kann. Dort geh ich auch sehr gerne Joggen. Ich bin ja fast immer irgendwie erreichbar, nur diese Stunde Joggen, die gehört ganz mir.

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Martina Stamm-Fibich – Bundestagsabgeordnete und Kreisrätin

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

Mein Lieblingsplatz sind die Regnitzwiesen. Dort habe ich einen Großteil meiner Kindheit in Bruck mit meinen Freunden verbracht. Wir waren jeden Tag im Wasser, haben Lager gebaut, fangen und verstecken gespielt. Es war unser kleines „Auenland“. Mehr haben wir damals nicht gebraucht, um glücklich zu sein. Ob in Bruck, Möhrendorf oder Baiersdorf gehe ich auch heute noch gerne dort spazieren.

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihren Tätigkeiten?

Manchmal ist es wichtig, einfach abschalten zu können, nicht erreichbar zu sein. Das gelingt mir beim Motorradfahren. Ich besitze zwar selber keinen Führerschein, aber als Sozia bin ich ab und an mit meinem Lebensgefährten auf Tour. Dann gibt es nur den Fahrtwind und schöne Ausblicke.

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Ludwig Nagel – Erster Bürgermeister der Gemeinde Hemhofen

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

Meine Leidenschaft ist das Handwerken - ob neue Sachen bauen oder renovieren, im Haus, Garten oder in meiner Hobbywerkstatt. Meine Frau hat vor Kurzem dazu gesagt: Wir kennen uns nun seit 40 Jahren und wir hatten zu Hause immer eine „Baustelle".

 

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

Ich gehe gerne spazieren (in und um Hemhofen) und fahre gerne Fahrrad (am liebsten durch unseren wunderschönen Landkreis). Die beste Entspannung finde ich zu Hause in unserem Garten.

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Rainer Groh – Ehemaliger Leiter der Lokalredaktion Höchstadt und Herzogenaurach der Nordbayerischen Nachrichten

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

Der Neuhauser Bierkeller ist ERH im Kleinen. Attraktiv für ausländische Fachkräfte - in der Küche spricht man tschechisch - ist er ein Integrationsort für Menschen jeglicher Herkunft. An den Tischen Gespräche in mannigfaltigen Idiomen, sogar Fränkisch! Er ist innovativ

(Bratwurstsalat!) und bodenständig (Lagerbier seit 300 Jahren!). Und für Neigschmeckte wie mich ist es leicht hinzukommen und schwer wieder weg:

Heim nach Röttenbach muss ich bergauf radeln.

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

Zu den Dingen, für die es sich zu leben lohnt, gehört außer dem Frankenjura und Marions Lächeln der Jazz. Dass ich diese Liebe am Schlagzeug nach vielen Jahren Stille wieder ausleben kann, verdanke ich zuerst meinem Niederndorfer Freund und Mentor Thomas Fink, danach vielen geneigten und geduldigen Hobby-Mitmusikern in der Region. Unser aller Wunsch: Bald wieder vor und für die Leute aufspielen und nur mit Musik ansteckend wirken.

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Regina Bruckmann – Erste Bürgermeisterin des Marktes Lonnerstadt

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

In unserer Gemeinde gibt es sehr schöne Wanderwege. Am Wanderwege L2 liegt der Aussichtspavillon „Am Fürst“. Das ist ein herrlicher Platz mit einer tollen Aussicht über den Aischgrund von Neustadt/Aisch bis in die Fränkische Schweiz. Der Pavillon wurde 2010 zu unserer 1100 Jahrfeier errichtet und erfreut seitdem viele Wanderer mit seinem herrlichen Ausblick!

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

Wir wohnen in der Mühle in Lonnerstadt und haben einen großen Garten mit vielen Tieren. Da gibt es immer viel zu tun. Die Arbeit und Pflege in meinem Bauerngarten, meinen Blumenbeeten und im Hof mit vielen Kübelpflanzen ist für mich Ausgleich und Erholung. Es gehören Hühner, Enten, Hasen, eine Schildkröte, 2 Katzen und 2 Hunde zur Familie, durch die beiden Hunde kommt auch die Bewegung nicht zu kurz. Unsere Hühner versorgen uns immer mit frischen Eiern, garantiert von glücklichen Hühnern.

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Klaus Karl-Kraus – Kabarettist, Musiker, Autor, Moderator und Dipl.-Betriebswirt

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?⁣

„Zu den vielen Menschen, die zeitweise im Kabarett bei Seminaren, Vorträgen und Vorlesungen vor mir sitzen, liebe und brauche ich den Kontrast: die Ruhe, die Natur … shinrin-yoku! Und da begleitet mich stets mein Pudel Findus. Und bei diesen ausgedehnten Wanderungen, durch unsere in allen Jahreszeiten anders schöne Heimat, da entstehen die neuen Ideen. Da treff ich ich auf Franken, auf richtige „Aboridschinells“. Ich liebe die knappen Gespräche: „ Und a aweng unterwegs.“ Liebe es, dass wir dann wieder unseres Weges gehen. So sind wir halt wir Frankn – k & k (korz und knapp). Und des tut fei richtig gut, in der Flut von Informationen – und amol ehrlich, da iss fei gscheid viel Gwaaf dabei!"

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

"Da gibt es keinen bestimmten Ort. Ich setz mich auf`s Fahrrad und zusammen mit meiner Frau und unserem Pudel radeln wir los. Überall finde ich es schön: die Weiher, die Wälder Und die Fußball-Plätze. Höre ich einen Pfiff eines Schiris, radeln wir hin: 10 Minuten Amateur-Fußball …. Das Größte. Ich liebe es wo wir leben!!!"

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Schwester Teresa – katholische Ordensschwester der "Kleinen Kommunität der Geschwister Jesu" und Gemeindereferentin aus Weisendorf

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

"Eigentlich war es bis jetzt die St. Michaelskirche in Großenseebach, wo unsere kindgerechten, begeisterten Kinder-Familiengottesdienste „Abenteuerland“ stattgefunden haben, mit meinem fantastischen Team. „Sie waren immer die schönste Stunde der Woche“.
Seit Corona und meiner Erkrankung wurde es unser Weiher in Oberlindach und die Storchennester. Zwei junge Störche wurden geboren, als ich wieder das Laufen lernte und sie das fliegen. Wir spornten uns gegenseitig an.
Vor 10 Jahren zog meine Gemeinschaft von Pegnitz in den Seebachgrund im Landkreis, welcher uns ein lieb gewonnenes Zuhause wurde."

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?⁣

"Mein Leben ist eigentlich mein Hobby, deshalb liebe ich es kreativ zu sein. Ich tue alles mit Freude, was ich tun darf. Ausgleich finde ich beim Malen, singen, und vor allem zur Zeit beim Kochen von gesunden Gerichten. So ist auch nun ein Kochbuch der Lebensfreude entstanden."

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Stefan Müller – Bundestagsabgeordneter und parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

"Einen speziellen Lieblingsfleck im Landkreis könnte ich gar nicht nennen, weil unsere Region so viele schöne Ecken hat. Auf dem Sattel meines Rennrads kann ich mir diese Ecken buchstäblich erfahren. Meine aktuelle Lieblingsradrunde führt von Großenseebach über Vestenbergsgreuth und Höchstadt nach Adelsdorf und wieder zurück nach Großenseebach."

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⁣Dr. German Hacker – Erster Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach

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Atze Bauer – Liederlacher und Comedian aus Höchstadt

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

Das coole ist: Meine Tätigkeit ist mein Ausgleich. Manchmal gleiche ich meine Tätigkeit als Textildrucker mit der Bühnenarbeit aus, manchmal ist es umgekehrt.“⁣

 

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

"Da gibt es viele. Da ich jetzt einen wählen muss, nehme ich die Bühne der Fortuna Kulturfabrik. Seit Anfang der 80er war ich in der Jugendzentrumsbewegung engagiert. Unsere Forderung war immer eine kulturelle Begegnungsstätte (damals) für Jugendliche. Unser damaliger Bürgermeister hat das mit der Bemerkung "die sollen doch in's Freibad gehen" abgebügelt. Seitdem hat sich zum Glück viel getan und auch die Lokalpolitik hat die Wichtigkeit der Kultur erkannt. Dass es jetzt in Höchstadt so ein tolles Kulturzentrum wie die Fortuna Kulturfabrik gibt, ist einfach sensationell und man sieht ja, dass das Angebot auch von den Leuten angenommen wird.
Für mich ist das noch ein ganz besonderer Ort, weil wir dort 2009 die erste Lachnacht durchgeführt haben. Mittlerweile ist diese Reihe hier fest etabliert. Außerdem habe wir die Lachnacht schon in über 40 Orten von Nürnberg bis Remagen "exportiert"."

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Ilse Dölle – Erste Bürgermeisterin des Marktes Eckental

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

Ganz klar zuhause bei meiner Familie, im Mehrgenerationenhaus, in Oedhof. Ich bin ein richtiger Familienmensch. Mein Vater und meine Schwester leben vor Ort und meine Söhne wohnen zumindest zeitweise hier, wenn sie nicht in der Welt unterwegs sind.“

Was ist Ihr Lieblingsfleck in ERH?

"Der schönste Ort im Landkreis ist für mich Oedhof. Oedhof, mein Heimatort (der östlichste Ort des ganzen Landkreises), gehört ja zu den höchsten Punkten des Landkreises und bietet eine fantastische Aussicht. Wenn ich nach Hause durch den „Teufelsgraben“ fahre, ist es, als schließt sich hinter mir ein Vorhang. Ich lasse alles hinter mir und genieße den Blick bis nach Neustadt zu den Windrädern oder dem Langen Johann in Erlangen. Durch den Geißberg auf der anderen Seite ist Oedhof für mich mein geschütztes Refugium, ich fühle mich hier sehr behütet."

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Anna Maria Preller – ehemalige Seniorenbeauftragte des Landkreises Erlangen-Höchstadt 

Sie haben uns einen etwas anderen Blumenstrauß mitgebracht. Was hat es damit auf sich?

"Die spannende Vielfalt der Pflanzen macht meinen Garten Jahr für Jahr zum Erlebnis. Aus einem winzigen Samen versuche ich eine Pflanze zu züchten. Das erfordert viel Zeit und Geduld, aber beschert große Freude an der Natur. Das Bild zeigt eine kleine Auswahl der selbst gezüchteten Pflanzen, wie Tomate, Chili und Paprika, die sogar jetzt im Februar Früchte tragen."

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

"Da ich mich gerne an der frischen Luft bewege, ist mein Lieblingsfleck das angrenzende Waldgebiet zu unserem Grundstück in Hemhofen-Zeckern, das über die B 470 hinaus bis nach Weppersdorf reicht. Beim Waldspaziergang spüre ich den weichen Boden unter den Füßen, die gesunde Luft auf der Haut und in der Lunge. Im Sommer finde ich Kräuter und Beeren, die ich zu Hause zu Marmelade, Kompott oder auch Öl verarbeite. Bewegung im Wald ist Erholung für Körper und Seele und stärkt die Verbindung zur Natur."

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Norbert Stumpf – Erster Bürgermeister der Gemeinde Bubenreuth 

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

"Ich habe mir echt überlegen müssen, was ich als persönlichen Gegenstand mitnehme. Ich könnte mein Smartphone (hab‘ ich eh immer dabei) oder mein Tablet mitnehmen, aber den richtigen Ausgleich finde ich entweder beim Handwerken oder am Steuer eines Reisebusses. Ja, beim Busfahren – auch wenn es für viele unverständlich ist – genau da kann ich am besten abschalten und entspannen."

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

"Zwischendurch lade ich meinen Akku in unserem Garten oder im Wald auf, wenn ich mit meinem Lagotto „Bonne“ Gassi gehe. Mein Lieblingsfleck ist daher auch unser Bubenreuther Wald: Dem Hund seinen Auslauf lassen und selbst einmal durchatmen – einer der schönsten Momente für mich."⁣

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Helmut Fischer – Senior Adviser bei PUMA und langjähriger Spieler beim 1. FC Herzogenaurach

Was hat es mit dem "Mantel" im Bild auf sich?

"Von 1969-1973 war ich Polizeibeamter im Bundesgrenzschutz (heute: Bundespolizei). Als Polizeihauptwachtmeister nahm ich an den Olympischen Spielen in München teil, zuerst als Personenschützer des IOC, dann im Olympischen Dorf als Teil des Ordnungsdienstes.
Hier wurde ich Zeit- und Augenzeuge des fürchterlichen Attentats mit 11 toten israelitischen Sportlern. Der Dienstanzug ist für mich ein Stück meines Lebens und begleitet mich jetzt schon 50 Jahre.
1973 bin ich - auch wegen der Erlebnissen in München - freiwillig aus der Bundespolizei ausgeschieden.


Am 1. Februar 1978 habe ich dann, nach 4 Jahren Siemens EDV Zeit, bei PUMA angefangen und nach einem Abendstudium an der Bayr. Werbeakademie in Nürnberg mit Abschluss als Werbefachwirt (BAW), die PUMA Werbeabteilung aufgebaut.
Am 01.02.2022 bin ich 44 Jahre bei PUMA, jetzt als Senior Adviser, General Management PUMA SE."

Wo ist Ihr Lieblingsfleck in ERH?

"In Herzogenaurach geboren und aufgewachsen, ist mein Lieblingsplatz seit Kindheits- und Jugendtagen der Herzogenauracher Aussichtsturm, auch Loritzfelsen genannt. Der Aussichtsturm, von dem man früher bis in die Fränkische Schweiz schauen konnte - so zumindest die Idee der Erbauer - wurde 1911 aus Muschelkalk und Dolomitsteinen aus der Gegend um Gräfenberg erbaut. Er war "unsere" sichere Burg bei den Spielen in der Kindheit und später der Platz der ersten Küsse in der Jugendzeit. Trotzdem der Turm jetzt seit Jahren leider schon aus Sicherheitsgründen gesperrt ist, verweile ich immer noch mindestens einmal im Jahr an diesem Ort meiner Jugend."

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Jan König – Erster Bürgermeister der Gemeinde Heroldsberg

 

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

"Ich bin seit über 30 Jahren Chorleiter und leite seit nunmehr über 10 Jahren den Kirchenchor der kath. Kirche St. Margaretha in Heroldsberg. Zusammen mit dem Chor führen wir einmal jährlich anlässlich des Gemeindefestes eine Messe mit Orchester und Solisten auf. Und um alle Beteiligten im Zaum zu halten, bedarf es eines Taktstocks."

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

"Mein Lieblingsort ist der Schlossweiher in Heroldsberg unterhalb des Roten Schlosses. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf die Kirche St. Matthäus und das historische Heroldsberg. Egal zu welcher Jahres- und Tageszeit: Das ist ein Platz zum Verweilen und Genießen!"

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Michael Thiem – Gesamtleiter der Sozialtherapeutischen Einrichtungen der Laufer Mühle

 

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrer Tätigkeit?

"Ich bewege mich gerne, etwa beim Golf, Fußball, Tennis - aber auch beim Joggen und Wandern. Ballspiele sind oft Mannschaftsspiele – gemeinsam mit lieben Menschen aktiv Freizeit zu gestalten hilft mir auch, einen Ausgleich zur professionellen Tätigkeit zu finden.
Außerdem lese ich viel, diskutiere mit anderen über das Gelesene (z.B. im Literaturkreis) und schreibe auch selbst. Bücher verbinde ich darüber hinaus mit „beten“, was für mich bedeutet, meinen Glauben und meine Überzeugung auch zu praktizieren, zu leben."

 

Was ist Ihr Lieblingsfleck im Landkreis?

"Es ist der geographisch tiefst gelegene Punkt im Aischgrund, nämlich das Areal rund um die Laufer Mühle. Dort arbeite ich nicht nur, sondern dort lebe ich auch auf: Hier darf ich meine Ideen umsetzen und verwirklichen. An diesem geographischen Tiefpunkt unseres Landkreises begleite ich viele Menschen (auch Landkreisbürger), die in Lebenskrisen stecken, und biete ihnen Hilfen an, damit sie aus den „Tiefen des Lebens“ aufsteigen können in ein neues, kreatives und selbstbestimmtes Leben. Die schöne Natur an der Laufer Mühle mit Feldern, Wiesen, guter Luft und Wasser sind dabei genauso lebenserhaltend und gesundheitsfördernd wie die vielen Menschen hier vor Ort, die aktive Beiträge leisten, damit eine heilende Atmosphäre an diesem Ort vorherrscht."

 

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