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Vollzug der Wassergesetze und des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung; Prüfung der Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung für das Verfüllen von 5 Fischteichen und die Errichtung eines Entwässerungsgrabens auf dem Grundstück Fl. Nr. 699, Gemarkung Adelsdorf

Meldung vom 22.03.2018
40642.1 - Bekanntgabe des Ergebnisses gemäß § 5 Abs. 2 Satz 1 UVPG

Herr Stefan Michel, Nainsdorf 14, 91325 Adelsdorf,  hat beim Landratsamt Erlangen- Höchstadt eine wasserrechtliche Genehmigung  (§ 68 Abs.2 WHG)  für das Verfüllen von 5 Fischteichen und die Errichtung eines Entwässerungsgrabens auf dem Grundstück  Fl. Nr. 699, Gemarkung Adelsdorf, beantragt. Das Verfüllen von Gewässern unterliegt der allgemeinen Vorprüfungspflicht nach § 7 Abs.1 Satz 1 UVPG i. V. m. Nr. 13.18.1 der Anlage 1 zum UVPG, die Errichtung eines Entwässerungsgrabens der standortbezogenen Vorprüfung nach § 7 Abs. 1 Satz 1 UVPG i. V. m. Nr.13.18.2 der Anlage 1 zum UVPG. Die Vorprüfung stellt fest, ob für das Vorhaben eine förmliche Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Das Landratsamt Erlangen – Höchstadt hat im wasserrechtlichen Bewilligungsverfahren geprüft, ob eine förmliche Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.

Gemäß § 5 Abs.2 Satz 1 UVPG wird das Ergebnis der Vorprüfung bekannt gegeben. Die Feststellung ist nicht selbständig anfechtbar.

Ergebnis:
Die Vorprüfung ergab, dass nach Einschätzung der Wasserrechtsbehörde aufgrund überschlägiger Prüfung unter Berücksichtigung der in der Anlage 3 zum UVPG aufgeführten Kriterien für das gesamte Vorhaben (Verfüllung der Teiche und Errichtung eines Entwässerungsgrabens) eine förmliche Umweltverträglichkeitsprüfung nicht durchzuführen ist, da das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen erwarten lässt, die nach § 25 Abs. 2 UVPG bei der Zulassungsentscheidung zu berücksichtigen wären.

Begründung:
Die Beseitigung der Teiche hat keine nachteiligen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in dem Gebiet, zumal für einen Betrieb der Fischteichanlage im bisherigen Umfang oftmals ohnehin nicht genügend Wasser zur Verfügung stand. Die im Landschaftspflegerischen Begleitplan aufgeführten Maßnahmen führen dazu, dass keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf Flora und Fauna entstehen.  Durch die Verwendung von unbelastetem und untersuchtem Bodenmaterial aus dem naheliegenden Baugebiet in Adelsdorf werden die Belange des Bodenschutzes gewahrt. Gleichzeitig wird der dort anfallende Erdaushub (Abfall) sinnvoll wiederverwertet.

Eine Beeinträchtigung anderer Schutzgüter ist nicht zu erkennen.

Diese Bekanntmachung wird gemäß Art. 27 a BayVwVfG auch auf der Internetseite des Landratsamtes Erlangen – Höchstadt eingestellt unter:

www.erlangen-hoechstadt.de/aktuelles/bekanntmachungen/

Landratsamt Erlangen – Höchstadt

Höchstadt a. d. Aisch, 20.03.2018

Leuchs

Sachgebietsleiter