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FAQ – Aktuelles Geschehen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen an das Gesundheitsamt. (Stand: 02.09.2021)

 

Kriterien zur Pandemiebekämpfung

7-Tage-Infektionsinzidenz und 3G-Regelung

Die Basis für Öffnungen ist das 3G-Prinzip mit Freiheiten für Geimpfte, Genesene und Getestete. Die 7-Tage-Infektionsinzidenz als das bisher dominierende Kriterium in der Pandemiebekämpfung wird abgelöst. Mit ihr entfallen auch alle bisher inzidenzabhängigen Regelungen. Lediglich für die Anwendung von 3G (ab Inzidenz 35 als Startpunkt) bleibt die 7-Tage-Infektionsinzidenz relevant. An die Stelle der 7-Tage-Infektionsinzidenz tritt eine neue Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems.

Das Landratsamt beruft sich bei der Veröffentlichung der Fallzahlen derzeit auf die Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Da sich diese auf die Gesamtzahlen des Landkreises beziehen, erfolgt somit auch keine Aufschlüsselung der Fallzahlen auf Gemeindeebene. Die aktuellen Fallzahlen für den Landkreis Erlangen-Höchstadt können Sie hier oder direkt beim RKI abrufen. 

Mit der Veröffentlichung der Gesamtfallzahlen soll besonders in Bereichen unter 10.000 Einwohnern vermieden werden, dass weder eine trügerische Scheinsicherheit noch eine Stigmatisierung vor Ort hervorgerufen werden kann. 

Unabhängig von den Fallzahlen gilt, stets die aktuellen Hygieneregeln und Abstandsgebote zu beherzigen und sich genau zu überlegen, welche Kontakte und Treffen derzeit wirklich zwingend notwendig sind. Die Kontaktminimierung ist wesentlich, um einer Verbreitung des Virus entgegenzuwirken.

Krankenhausampel

Die 7-Tage-Infektionsinzidenz als das bisher dominierende Kriterium in der Pandemiebekämpfung wird abgelöst. Mit ihr entfallen auch alle bisher inzidenzabhängigen Regelungen. Lediglich für die Anwendung von 3G (ab Inzidenz 35 als Startpunkt) bleibt die 7-Tage-Infektionsinzidenz relevant. An die Stelle der 7-Tage-Infektionsinzidenz tritt eine neue Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems.

  • Stufe Gelb ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Das entspricht einer bayernweiten Hospitalisierungs-Inzidenz von 9,13 je 100.000 Einwohner. Sobald Stufe Gelb erreicht ist, beschließt die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen, beispielsweise:
    (1) Anhebung des Maskenstandards auf FFP2.
    (2) Kontaktbeschränkungen.
    (3) Erfordernis, als Testnachweis einen PCR-Test vorzulegen (außer in der Schule).
    (4) Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen.

  • Stufe Rot ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters). Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen umgehend weitere Maßnahmen verfügen, um die dann akut drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

 

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Masken-Pflicht

Wo gilt die Masken-Pflicht?

Die FFP2-Maskenpflicht entfällt. Die medizinische Maske („OP-Maske“) ist der neue Maskenstandard. Außerdem wird künftig überall wie folgt differenziert:

  • Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).
  • In geschlossenen Räumen gilt umgekehrt immer eine generelle Maskenpflicht. Ausgenommen sind Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind. Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.
  • Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht (künftig OP-Maske) ausnahmslos.
    In Schule und Kita sowie Alten- und Pflegeheime gelten Sonderregelungen.

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Sie sind erkrankungsverdächtig:

Ich habe Symptome die auf Corona hindeuten. Was muss ich tun?

Generell gilt: Wenn Sie akute Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche bemerken, die auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hindeuten, sollten Sie zu Hause bleiben, die Abstands- und Hygieneregeln einhalten und sich telefonisch beraten lassen.

Rufen Sie am besten Ihre Hausarztpraxis oder einen anderen behandelnden Arzt bzw. eine Ärztin, alternativ den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (KVB) unter der Telefonnummer 116117 an. Diese Kontaktstellen informieren Sie über das weitere Vorgehen. Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut. In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, sollten Sie die Notfallnummer 112 anrufen. Um sich und andere zu schützen, sollten Sie auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung eine Arztpraxis aufsuchen.

Eine Orientierungshilfe, was bei diesen Symptomen zu tun ist, gibt das RKI-Infoblatt.

Weitere Informationen finden Sie unter Infektionsschutz.de

 

Muss ich nach einem Test bei bestehender Symptome in Quarantäne?

Wer Symptome hat, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und nach ärztlicher Beratung einen Test durchführt, hat sich in häusliche Absonderung zu begeben und sich dort von anderen Personen zu isolieren.

Bei Verdachtspersonen endet die häusliche Isolation mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses, spätestens jedoch mit Ablauf des fünften Tages nach dem Tag der Testung. Allgemeinverfügung zur Isolation von  von Verdachtspersonen

Ist das Testergebnis der Verdachtsperson positiv, wird die Isolation fortgesetzt und das zuständige Gesundheitsamt trifft die notwendigen Anordnungen.

 

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Sie sind nachweislich erkrankt:

Ich habe ein positives Testergebnis (Schnell-Test). Was muss ich jetzt tun?

Ein positiver Antigen-Schnelltest muss umgehend mit einem PCR-Test überprüft werden. Bitte begeben Sie sich unverzüglich in Quarantäne, bis dieses Ergebnis vorliegt. Verantwortlich für die Durchführung des PCR-Testes ist der Veranlasser des Schnelltestes! Ein negatives Ergebnis hebt die Quarantäne auf, bei einer Bestätigung des positiven Ergebnisses bleibt die Quarantäne bestehen. Warten Sie auf die Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt Erlangen-Höchstadt.

Ich habe ein positives Testergebnis. Was muss ich jetzt tun?

Sie sind verpflichtet, sich unverzüglich in Isolation zu begeben und sich häuslich von anderen Personen abzusondern.

Sollten Sie nach drei Tagen noch keinen Anruf des Gesundheitsamtes erhalten haben, senden Sie bitte Ihren Labornachweis oder Ihre Benachrichtigung an gesundheitsamt@erlangen-hoechstadt.de Vergessen Sie bitte nicht Ihre Kontaktdaten zu zusenden, unter denen Sie gut zu erreichen sind.

Warten Sie auf Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt Erlangen-Höchstadt. Diese erfolgt, wenn telefonisch nicht erreichbar, per E-Mail (Bitte achten Sie darauf, dass sie telefonisch gut erreichbar sind, indem Sie beispielsweise die Lautlos-Einstellung an Ihrem Telefon deaktivieren). Überprüfen Sie gegebenenfalls Ihren E-Mail-Posteingang auf Nachrichten vom Gesundheitsamt.

Bitte informieren Sie Ihren Arbeitgeber bzw. die Leitung der Einrichtung (Schule, Kindergarten etc.) sowie engere Kontaktpersonen.

Weitere Verhaltensregeln und -empfehlungen für die häusliche Quarantäne finden Sie auf Infektionsschutz.de

 

Wen muss ich als Kontaktpersonen melden?

Damit sich eine Infektion nicht unkontrolliert verbreiten kann, werden nach einem positiven Testergebnis die engen Kontaktpersonen im potenziell infektiösen Zeitraum ermittelt. Die infizierte Person muss hierfür die Personen auflisten, zu denen sie bereits ab zwei Tagen vor dem Symptombeginn engen Kontakt hatte. Bzw. bei Symptomfreiheit bereits zwei Tage vor der Testabnahme engeren Kontakt hatte. Informationen zu engen Kontaktpersonen finden Sie weiter unten in den FAQs (Wer ist eine enge Kontaktperson mit erhöhtem Infektionsrisiko?) oder unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/.
Die Kontaktpersonenliste schicken Sie bei Aufforderung durch das Gesundheitsamt unter Angabe ihrer Personendaten an Gesundheitsamt@erlangen-hoechstadt.de. Nach dem Gespräch mit dem Gesundheitsamt informieren Sie bitte bereits die genannten engen Kontaktpersonen, weisen sie auf die Pflicht zur Selbstisolation hin und kündigen ihnen die Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt an.

 

Warum habe ich noch keine Bescheinigung der Quarantäne?

Erkrankte erhalten nach der Anordnung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt eine vorläufige Bescheinigung über den Zeitraum der voraussichtlichen häuslichen Absonderung. Diese erste Bescheinigung beinhaltet noch kein End-Datum, da jeder Erkrankte erst dann entlassen werden kann, wenn er als nicht mehr ansteckend gilt.

Sollten Sie nach einer Woche noch keine Bescheinigung erhalten haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an 

bestaetigung.quarantaene@erlangen-hoechstadt.de

Nach Entlassung aus der Quarantäne erhalten Sie hier auf Wunsch auch eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber über den vollständigen Zeitraum der angeordneten Quarantäne.

 

Wie läuft die Zahlung des Verdienstausfalls bei Quarantäne ab?

Mit einem Nachweis über die Quarantänedauer kann ein eventuell bestehender Anspruch auf Entschädigung/Lohnersatz gem. § 56 IfSG bei der Regierung von Mittelfranken eingereicht werden. Der Antrag wird durch den Arbeitgeber gestellt.

Hierfür benötigt er von Ihnen einen Bescheid über die Dauer der Quarantäne.

Sollten Sie Symptome entwickeln und deshalb arbeitsunfähig sein, benötigen Sie für diesen Zeitraum eine Krankschreibung.

Weitere Antworten zu Fragen finden Sie auf der Internetseite des Bundesarbeitsministeriums.

Auch Eltern haben für einen begrenzten Zeitraum Anspruch auf Lohnersatzleistungen, wenn sie wegen der Versorgung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres während dessen Quarantäne zu Hause bleiben müssen.

 

Medizinische Probleme

Die medizinische Versorgung ist wie vor Corona für den kurativen Bereich durch Ihre Haus- und Fachärzte gewährleistet. Bitte wenden Sie sich deshalb an diese und rufen Sie im Notfall den Notruf 112 an.

 

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Sie sind Kontaktperson:

Wer ist eine enge Kontaktperson mit erhöhtem Infektionsrisiko?

Eine Kontaktperson wird als enge Kontaktperson eingestuft, wenn mindestens eine der folgenden Situationen gegeben ist:

Personen mit engem Kontakt unabhängig der Dauer (Nahfeld-, face-to-face-Kontakt) zu einer ansteckungsfähigen Person bei weniger als 1,5 Metern Abstand ohne adäquaten Schutz. Als ansteckungsfähig (infektiös) gelten positiv getestete Menschen ab zwei Tage vor bis zehn Tage nach Symptombeginn/Testung.

  • Personen, die mit einer infizierten Person im gleichen Haushalt leben.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten eines bestätigten Falls. Beispiele: Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten und Anniesen.
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung ohne adäquate Schutzausrüstung.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und infizierter Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für mehr als 10 Minuten, auch wenn adäquater Schutz getragen wurde. (Zum Beispiel beim Sport, Singen, lautes Schreien…)

Adäquater Schutz besteht, wenn die infizierte Person und die Kontaktperson durchgehend und korrekt Mund Nasenschutz oder FFP2 Maske tragen.

Was ist nach Kontakt zu einer COVID-19 erkrankten Person zu tun?

Wenn Sie engen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten Sie Ihre Sozialkontakte minimieren und sich häuslich von anderen Personen absondern.

Stellen Sie sicher, dass Sie auf der Kontaktpersonenliste des Erkrankten stehen. Sobald die Kontaktpersonenliste des Erkrankten im Gesundheitsamt angekommen ist, werden Sie kontaktiert und als Kontaktperson aufgenommen und erhalten einen Quarantäne-Bescheid.

Bei positiv getesteten Personen in Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen, erfolgt die Kontaktpersonenermittlung über die Einrichtungsleitung. Diese leitet dann eine Liste mit den ermittelten Personen dem Gesundheitsamt zu.

Weitere Informationen zu den Auflagen für Kontaktpersonen finden Sie hier.

 

Ist die Quarantäne als Kontaktperson mit einem Negativ-Test beendet?

Nein, da nach aktuellem Stand für die Gesundheitsämter nur molekularbiologische Tests (keine Antikörper-Tests) verwertbar sind. Diese stellen nur eine Momentaufnahme der Infektiosität dar.

Da die Inkubationszeit (Dauer von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung) bis zu 14 Tage beträgt, kann innerhalb dieser Zeit eine Erkrankung auftreten, die unter Umständen auch ohne Symptome verläuft. Daher verkürzt oder beendet ein negatives Testergebnis nicht die Quarantänezeit.

 

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Einreise aus dem Ausland:

Was muss ich nach meiner Einreise tun?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) der Bundesregierung regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Testnachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten.

Mit der Neufassung vom 28. September 2021 sind die Absonderungspflichten bis 10.11.2021verlängert worden. Diese Verordnung tritt am 30.09.2021 in Kraft.

Risikogebiete werden seit dem 1. August 2021 in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt.

Die CoronaEinreiseV sieht Pflichten vor, bei und nach der Einreise nach Deutschland vor.
Sie sind daher grundsätzlich verpflichtet:

  • sich vor der Einreise auf www.einreiseanmeldung.de anzumelden und Bestätigung dieser Anmeldung zum Zeitpunkt der Einreise bei sich zu tragen
  • sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Alle Einreisenden aus Virusvariantengebieten sogar für 14 Tage. Dabei können der Nachweis der vollständigen Impfung, der Genesung oder ein negativer Testnachweis von der Einreisequarantäne befreien. Nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet kann der Test zur Quarantäne Befreiung erst nach fünf Tagen durchgeführt werden. Hierzu gibt es einige Ausnahmen. Der Impfnachweis oder Genesenennachweis kann hier allgemein schon früher vorgelegt werden. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gibt es Ausnahmen/Erleichterungen dabei nur in engen Grenzen. Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Nachweispflicht allgemein ausgenommen.
  • Alle Reisenden im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet müssen schon vor der Abreise über den jeweils erforderlichen Nachweis verfügen und dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, bei Aufforderung vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt die strenge Testpflicht fort. 

Weitere Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Die aktuellen Risikogebiete finden sie hier.

 

Was muss ich tun, wenn ich während de Einreise-Quarantäne Symptome entwickle?

Sollten Sie während der Einreise-Quarantäne Symptome entwickeln, nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit Ihrem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 auf. Geben Sie hier ihre Rückkehr aus dem Ausland und die aufgetretenen Symptome an. Der behandelnde Arzt entscheidet dann, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

Bitte bleiben Sie in Selbstisolation bis das Testergebnis vorliegt. Bei einem positiven Ergebnis wird sich das Gesundheitsamt selbstständig bei Ihnen melden, da es direkt vom Labor informiert wird. Weitere Information finden Sie im Infoblatt für Verdachtspersonen.



Wann endet meine Einreise-Quarantäne?

Die Quarantäne endet 10 Tage nach der Einreise. Für Einreisende aus einem Virusvariantengebiet endet die Quarantäne erst nach 14 Tagen. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt nicht für Einreisende aus Virusvariantengebieten. Kinder die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sind von der Nachweispflicht allgemein ausgenommen.

 

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Corona-Warn-App

Digitaler Impfnachweis

Die bundesweite Einführung des digitalen Impfnachweises und der CovPassi-App wurde durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verantwortet und koordiniert, das Roll-out hierzu wurde am 10. Juni 2021 angestoßen. Bayern hat im Vorfeld die technischen Voraussetzungen geschaffen, um seinen Impfzentren mit Start des Programms die Erzeugung eines digitalen Impfnachweises zu ermöglichen. Geimpfte bekommen daher im Impfzentrum seit dem 10. Juni den ausgedruckten QR-Code als Bestandteil ihrer Impfdokumentation (für die Erst- und Zweitimpfung) mit. Der QR-Code kann dann anschließend in der Corona-Warn-App oder der neuen CovPassi-App eingepflegt werden.

Personen, die bereits vor dem 10. Juni ihre Zweitimpfung erhalten haben, können ihren Impfnachweis in Form eines QR-Codes (per E-Mail oder Post) über Ihren bestehenden bayerischen Online-Account oder telefonisch über das Call-Center des Impfzentrums erhalten. Auch Apotheken und Arztpraxen haben die Möglichkeit, gegen Vorlage des gelben Impfpasses oder den Impfbescheinigungen aus den kommunalen Impfzentren digitale Impfnachweise auszustellen.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie in den FAQ des BMG zu diesem Thema.

 

Ich habe eine Meldung mit "Erhöhtem Risiko" erhalten

Die App informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung ein erhöhtes Infektionsrisiko ergeben hat, da innerhalb der vergangenen 14 Tage Begegnungen mit mindestens einer Corona-positiv getesteten Person stattgefunden haben.

Sie erhalten die Verhaltenshinweise, sich möglichst nach Hause zu begeben bzw. zu Hause zu bleiben sowie mit ihrem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 telefonisch Kontakt aufzunehmen. Ist dies nicht möglich, kontaktieren Sie bitte das örtlich zuständige Gesundheitsamt.

Personen ohne Krankenversicherung können Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen und das weitere Vorgehen abstimmen.

 

Ich habe eine Meldung mit "Niedrigem Risiko" erhalten

Die App informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung keine Begegnung mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen ergeben hat oder dass etwaige Begegnungen nicht über dem definierten Schwellenwert lagen. Die Person wird über allgemein geltende Abstandsregelungen und Hygiene-Empfehlungen informiert.

 

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Verordnung:

Vierzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) vom 1. September 2021

Entscheidungen der Bayerischen Staatsregierung:

Ministerratsberichte

 

Weitere FAQ-Bereiche:

Aktuelles Geschehen
Fragen-Antwort-Katalog der Ministerien

Impfzentrum für Stadt & Landkreis

Corona-Schutzimpfung StMGP

Impfportal StMGP


Corona-Warn-App
 
Bundesregierung

Masken-Pflicht StMGP

Unterrichtsbetrieb StMUK

Kindertagesbetreuung StMAS

Arbeitsrechtliche Auswirkungen StMAS

 

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