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Informationen für Einreisende & Reiserückkehrer

Stand: 24.06.2021

Am 13. Mai 2021 ist die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) der Bundesregierung in Kraft getreten. Diese neue Verordnung vom 12. Mai 2021 führt die Regelungen der ursprünglichen Coronavirus-Einreiseverordnung, der Coronavirus-Schutzverordnung und der Musterquarantäneverordnung zusammen. Damit regelt sie bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Testnachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten.

Weitere Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Durch das Inkrafttreten der CoronaEinreiseV wird die bislang in Bayern geltende Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) aufgehoben, so dass sich ab dem 13. Mai 2021 die Quarantänepflichten nach der Einreise nach Bayern ausschließlich nach der CoronaEinreiseV der Bundesregierung bestimmen.

 

Die generelle Testnachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr gilt weiter. Flugreisende müssen daher grundsätzlich bereits vor dem Abflug im Ausland dem Beförderer einen negativen Testnachweis (PCR oder Schnelltest) oder ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. Dies gilt unabhängig davon, ob das Land aus dem sie einreisen als Risikogebiet klassifiziert wurde! Bitte informieren Sie sich eigenverantwortlich über die Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet.

Einreisende, die sich innerhalb der letzten 10 Tage in Risikogebieten aufgehalten haben, sind grundsätzlich verpflichtet sich nach der Einreise in eine zehntätige Quarantäne zu begeben. Einreisenden aus Virusvariantengebieten, sind sogar zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet. Außerdem müssen sich Einreisende vor ihrer Ankunft in Deutschland auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.
Nach Ankunft müssen sich Einreisende auf direktem Weg in Ihre Wohnung begeben und sich dort ständig absondern. Das bedeutet sie dürfen die Wohnung nicht verlassen, nicht einkaufen gehen oder spazieren. Dies gilt nur für den Einreisenden und nicht für weitere im Haushalt lebende Personen. In dem Zeitraum ist für den Haushalt aber kein Besuch gestattet.

Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet müssen Sie außerdem bis spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass Sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) kann die Vorlage eines Nachweises von Ihnen bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen. Nachweise sind entweder ein Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. 

Abweichende Regelungen gelten für Personen, die nach einem Aufenthalt in Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko in die Bundesrepublik einreisen. Dazu gehören Regionen mit besonders hohen Fallzahlen (Hochinzidenzgebiete) und Regionen, in denen sich bestimmte Virusvarianten (Virusvarianten-Gebiete) ausgebreitet haben. Wer sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem dieser Regionen aufgehalten hat, ist verpflichtet, bereits bei Einreise einen Nachweis (ärztliches Zeugnis oder Testergebnis) über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mitzuführen. Kinder die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sind von der Nachweispflicht allgemein ausgenommen.

Die Absonderung/Quarantäne endet für vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte, Genesene mit der Übermittlung der entsprechenden Nachweise an die zuständige Behörde über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet. Impfnachweis oder Genesenennachweis reichen hier allein nicht aus. Für negativ Getestete gilt dies nur im Falle der Einreise aus einem einfachem Risikogebiet. Bei Voraufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet, können sie sich  frühestens 5 Tage nach der Einreise auf SARS-CoV-2 testen lassen, um die Quarantänepflicht durch ein negatives Testergebnis zu beenden. Dies gilt nicht für Einreisende aus Virusvariantengebieten. Eine Verkürzung der Quarantäne ist hier nicht mehr möglich. Genauere Informationen zu den Nachweisen entnehmen Sie bitte der Verordnung. Um das Gemeinwesen und den Wirtschaftsverkehr aufrecht zu erhalten, sind bestimmte Personengruppen von der Pflicht zur Quarantäne ausgenommen. Die Ausnahmen finden sie in der Einreisequarantäneverordnung sowie weitere Informationen unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Neben den geltenden Anmelde-, Test- und Quarantäneregeln ist zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung der neuen Virusvarianten eine Beschränkung der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvarianten-Gebieten eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland geboten.

Weitere Infos zum Beförderungsverbot und Ausnahmen davon finden Sie hierhttps://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html

Zudem werden in der Coronavirus-Einreiseverordnung auch Pflichten von Verkehrsunternehmen und Mobilfunknetzbetreibern festgeschrieben.

 

Einreisequarantäne durch Nachweise vorzeitig beenden

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.

Die Quarantänepflicht gilt vorerst bis zum 30. Juni 2021.

Beachten Sie bitte bei Testnachweisen, dass nur von Fachpersonal abgenommene Tests anerkannt sind, keine Selbsttests z.B. aus der Drogerie!

Die Kosten für den Test werden nicht vom Gesundheitsamt übernommen. Es ist aber möglich als bayerischer Bürger kostenlose Tests durchzuführen zu lassen. Sprechen Sie hier nochmal mit Ihrem Arzt ob Sie dafür in Frage kommen. Ansonsten müssen Sie die Kosten dafür selbst tragen. Eine Liste der testenden Ärzte finden Sie unter www.kvb.de (Kasten mittig links „Arzt-Psychotherapeutensuche“ – Adresse und „Arzt für Coronavirus Test“ anklicken). Corona-Tests aus dem Ausland dürfen im Falle von PCR Testungen nicht älter als 72 Stunden, im Falle von Schnelltests nicht älter 48 Stunden (aus Virusvariantengebieten höchstens 24 Stunden!) bei der Einreise sein und müssen in englischer, französischer, italienischer, spanischer oder deutscher Sprache vorliegen.

Für den geforderten Corona Test gelten folgende Richtlinien.

Weitere Informationen

Zusätzlich weisen wir darauf hin, dass die Einreise nach Deutschland aus einigen Ländern aktuell nur in bestimmten Fällen erlaubt ist:

  • Informieren Sie sich hier bei der Bundespolizei und über den Bundespolizei FAQ-Bereich. Hotline: 0800-6888000
  • Für Reisen ins Ausland finden Sie Informationen auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Eine überregionale Bürger-Hotline hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eingerichtet, über die sich Reisende über das Verfahren bei den Tests für Rückkehrende informieren können. Die Bürger-Hotline ist montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie samstags von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Nummer 09131/6808 - 5101 erreichbar.

 

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