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Informationen für Einreisende & Reiserückkehrer

Stand: 30.09.2021

Die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) der Bundesregierung regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Testnachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten.

Mit der Neufassung vom 28. September 2021 sind die Absonderungspflichten bis 10.11.2021verlängert worden. Diese Verordnung tritt am 30.09.2021 in Kraft.

Weitere Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Bereits seit dem 13. Mai 2021 bestimmen sich die Quarantänepflichten nach der Einreise nach Bayern ausschließlich nach der CoronaEinreiseV der Bundesregierung.

 

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung beinhaltet eine generelle Nachweispflicht für Einreisende unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Personen ab 12 Jahren müssen grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Bitte informieren Sie sich eigenverantwortlich über die Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet.

Einreisende, die sich innerhalb der letzten 10 Tage in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, sind grundsätzlich verpflichtet sich nach der Einreise in eine zehntätige Quarantäne zu begeben. Einreisenden aus Virusvariantengebieten, sind sogar zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet. Außerdem müssen sich Einreisende vor ihrer Ankunft in Deutschland auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.
Nach Ankunft müssen sich Einreisende auf direktem Weg in Ihre Wohnung begeben und sich dort ständig absondern. Das bedeutet sie dürfen die Wohnung nicht verlassen, nicht einkaufen gehen oder spazieren. Dies gilt nur für den Einreisenden und nicht für weitere im Haushalt lebende Personen. In dem Zeitraum ist für den Haushalt aber kein Besuch gestattet.

Risikogebiete werden seit dem 01. August 2021 in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt.

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in Regionen mit besonders hohen Fallzahlen (Hochrisikogebiete) und Regionen, in denen sich bestimmte Virusvarianten (Virusvarianten-Gebiete) ausgebreitet haben, aufgehalten haben, sind verpflichtet, bereits bei Einreise einen Nachweis (ärztliches Zeugnis oder Testergebnis) über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mitzuführen.

Kinder die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sind von der Nachweispflicht allgemein ausgenommen.

Die Absonderung/Quarantäne endet für vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte, Genesene mit der Übermittlung der entsprechenden Nachweise an die zuständige Behörde über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, ist dies grundsätzlich nicht möglich. Erleichterungen gibt es hier nur unter den in der Verordnung benannten Voraussetzungen.

Negativ Getestete können sich bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet, frühestens 5 Tage nach der Einreise auf SARS-CoV-2 testen lassen, um die Quarantänepflicht durch ein negatives Testergebnis zu beenden. Hierzu gibt es einige Ausnahmen. Dies gilt nicht für Einreisende aus Virusvariantengebieten. Erleichterungen gibt es hier nur unter den in der Verordnung benannten Voraussetzungen. Die strenge Testpflicht für Einreisende nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet besteht fort. 

Um das Gemeinwesen und den Wirtschaftsverkehr aufrecht zu erhalten, sind bestimmte Personengruppen u.a. von der Pflicht zur Quarantäne ausgenommen. Nähere Informationen zu den erforderlichen Nachweisen und allen Ausnahmen finden Sie in der Einreisequarantäneverordnung sowie weitere Informationen unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Neben den geltenden Anmelde-, Test- und Quarantäneregeln ist zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung der neuen Virusvarianten eine Beschränkung der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvarianten-Gebieten eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland geboten.

Weitere Infos zum Beförderungsverbot und Ausnahmen davon finden Sie hierhttps://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html

Zudem werden in der Coronavirus-Einreiseverordnung auch Pflichten von Verkehrsunternehmen und Mobilfunknetzbetreibern festgeschrieben.

 Die neue AV Testnachweis statuiert zudem eine Vorlagepflicht für einen negativen Testnachweis innerhalb von 24 h bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde für Personen, die bei der Grenzkontrolle (§7 Abs.2 S.1 Coronavirus-EinreiseV) keinen Testnachweis vorweisen konnten.

Einreisequarantäne durch Nachweise vorzeitig beenden

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochrisikogebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Hierzu gibt es einige Ausnahmen. Bei Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise. Die Absonderung wird für die Dauer, die zur Durchführung eines Tests erforderlich ist, ausgesetzt. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nur in engen Grenzen möglich; z.B. im Falle der Herabstufung zum Hochrisikogebiet während der Absonderungszeit. Genauere Informationen zu den Nachweisen entnehmen Sie bitte der Verordnung. 

Die Quarantänepflicht gilt vorerst bis zum 30. September 2021.

Beachten Sie bitte bei Testnachweisen, dass nur von Fachpersonal abgenommene Tests anerkannt sind, keine Selbsttests z.B. aus der Drogerie!

Die Kosten für den Test werden nicht vom Gesundheitsamt übernommen. Es ist aber möglich als bayerischer Bürger kostenlose Tests durchzuführen zu lassen. Sprechen Sie hier nochmal mit Ihrem Arzt ob Sie dafür in Frage kommen. Ansonsten müssen Sie die Kosten dafür selbst tragen. Eine Liste der testenden Ärzte finden Sie unter www.kvb.de (Kasten mittig links „Arzt-Psychotherapeutensuche“ – Adresse und „Arzt für Coronavirus Test“ anklicken). Corona-Tests aus dem Ausland dürfen im Falle von PCR Testungen nicht älter als 72 Stunden, im Falle von Schnelltests nicht älter 48 Stunden (aus Virusvariantengebieten höchstens 24 Stunden!) bei der Einreise sein und müssen in englischer, französischer, italienischer, spanischer oder deutscher Sprache vorliegen.

Für den geforderten Corona Test gelten folgende Richtlinien.

Weitere Informationen

Zusätzlich weisen wir darauf hin, dass die Einreise nach Deutschland aus einigen Ländern aktuell nur in bestimmten Fällen erlaubt ist:

  • Informieren Sie sich hier bei der Bundespolizei und über den Bundespolizei FAQ-Bereich. Hotline: 0800-6888000
  • Für Reisen ins Ausland finden Sie Informationen auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Eine überregionale Bürger-Hotline hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eingerichtet, über die sich Reisende über das Verfahren bei den Tests für Rückkehrende informieren können. Die Bürger-Hotline ist montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie samstags von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Nummer 09131/6808 - 5101 erreichbar.

 

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