Wichtige Informationen für Covid-Personen, Antworten auf häufige Fragen (FAQ)



+++ Sie sind positiv getestet? In unserer Basisinformation für positiv getestete Personen finden Sie alle wichtigen Infos. +++


Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen an das Gesundheitsamt (Stand: 19.08.2022).

Sie sind erkrankungsverdächtig:

Generell gilt: Wenn Sie akute Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche bemerken, die auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hindeuten, sollten Sie zu Hause bleiben, die Abstands- und Hygieneregeln einhalten und sich telefonisch beraten lassen.

Rufen Sie am besten Ihre Hausarztpraxis oder einen anderen behandelnden Arzt bzw. eine Ärztin, alternativ den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (KVB) unter der Telefonnummer 116117 an. Diese Kontaktstellen informieren Sie über das weitere Vorgehen. Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut. In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, sollten Sie den Notruf 112 anrufen. Um sich und andere zu schützen, sollten Sie auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung eine Arztpraxis aufsuchen.

Eine Orientierungshilfe, was bei diesen Symptomen zu tun ist, gibt das RKI-Infoblatt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://s.bayern.de/positiver-test

 

Wer Symptome hat, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und daher nach ärztlicher Beratung einen Nukleinsäuretest (PCR) durchführt, sollte sich selbstständig in häusliche Absonderung begeben und sich dort von anderen Personen isolieren, bis der Infektionsverdacht durch den Nukleinsäuretest (PCR) bestätigt oder ausgeräumt ist.

Ist das Testergebnis negativ, gilt eine Infektion mit SARS-CoV-2 zunächst als ausgeschlossen. Es besteht keine Isolationspflicht.
Bitte beachten Sie jedoch, dass die bestehenden Symptome in den meisten Fällen trotzdem Ausdruck einer (anderen) ansteckenden Erkrankung sind. Berücksichtigen Sie daher bei Symptomen immer die allgemeinen Hygieneregeln und die sog. Basismaßnahmen. 

Ist das Testergebnis positiv, muss die Isolation nach den Regeln für positiv getestete Personen fortgesetzt werden.


Allgemeinverfügung „Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen (AV Isolation)“
 

Sie sind/waren nachweislich erkrankt:

Ein positiver Antigen-Schnelltest sollte umgehend mit einem Nukleinsäuretest (PCR) überprüft werden. Veranlassen Sie als nächstes einen Nukleinsäuretest (PCR). Die Teststelle können Sie grundsätzlich frei wählen; bitte vereinbaren Sie selbstständig einen Testtermin. Falls bei Ihnen Symptome bestehen, suchen Sie zur Testung (nach telefonischer Anmeldung) bitte eine Arztpraxis auf.

Nach § 4b TestV haben Sie nach einem positiven Antigen-Test (Selbsttest oder offizieller Schnell-Test) derzeit Anspruch auf bestätigende Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR). Dieser Test ist insofern für Sie kostenfrei.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch: Ohne Bestätigung der Infektion durch ein offizielles positives PCR-Testergebnis sind allein auf Basis von positiven Selbsttest- oder Schnelltest-Ergebnissen die Voraussetzungen für den Status „genesene Person“ nicht erfüllt (vgl. § 22a Abs. 2 IfSG)

Bitte begeben Sie sich anschließend unverzüglich in häusliche Absonderung, bis das Ergebnis durch den Nukleinsäuretest (PCR) bestätigt oder ausgeräumt ist. Beruht das positive Testergebnis auf einem offiziellen Antigen-Test (von einer Teststelle, Apotheke oder Arztpraxis), sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses in Isolation zu begeben und sich häuslich von anderen Personen abzusondern.

Ist das PCR-Testergebnis negativ, endet die Absonderung umgehend.

Ist das PCR-Testergebnis positiv, muss die Isolation nach den Regeln für positiv getestete Personen fortgesetzt werden.

Verzögert sich die Auswertung des PCR-Tests, sodass Sie Ihr Testergebnis nicht zeitnah erhalten, endet die Absonderung spätestens nach Ablauf von 10 Tagen nach dem positiven Antigen-Test; dies erfolgt unabhängig davon, ob zu diesem Zeitpunkt ggf. noch Symptome bestehen. Der Tag des positiven Antigen-Tests ist „Tag 0“.

Sofern seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, endet die Isolation vorzeitig frühestens mit Ablauf von Tag 5.

Verhaltensregeln und -empfehlungen für die Isolation und häusliche Absonderung finden Sie unter: https://s.bayern.de/positiver-test

Weitere positive Testergebnisse innerhalb von 28 Tagen nach dem Erstnachweis sind prinzipiell als Folgenachweise während derselben Infektionsepisode anzusehen. Folgenachweise führen insofern im Allgemeinen nicht zu einer erneuten Anordnung oder Verlängerung einer Isolationsmaßnahme, sofern nicht zusätzliche Umstände auf eine neue Infektionsepisode hindeuten.
 

Allgemeinverfügung „Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen (AV Isolation)“

Sie sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses in Isolation zu begeben und sich häuslich von anderen Personen abzusondern.

Verhaltensregeln und -empfehlungen für die Isolation und häusliche Absonderung finden Sie unter: https://s.bayern.de/positiver-test

 

Gemäß der aktuell gültigen Allgemeinverfügung (AV Isolation, vgl. unten) endet die Isolation von positiv getesteten Personen nach Ablauf von 10 Tagen nach Erstnachweis des Erregers; dies erfolgt unabhängig davon, ob zu diesem Zeitpunkt ggf. noch Symptome bestehen. Der Tag des Erstnachweises (Probenahme des erstmalig positiv ausgefallenen Tests) ist „Tag 0“.

Sofern seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, endet die Isolation vorzeitig frühestens mit Ablauf von Tag 5.

Es sind grundsätzlich keine Abschlusstests erforderlich. Negative Testergebnisse führen nicht zu einer zusätzlichen Verkürzung der Isolation. Erneut positive Testergebnisse führen dagegen auch nicht zu einer Verlängerung der Isolation. Entscheidend für die Beendigung der Isolation ist das Abklingen der Symptome.

 

Durch das Gesundheitsamt erfolgt keine Mitteilung zur Entlassung aus der Isolation.

Weitere positive Testergebnisse innerhalb von 28 Tagen nach dem Erstnachweis sind prinzipiell als Folgenachweise während derselben Infektionsepisode anzusehen. Folgenachweise führen insofern im Allgemeinen nicht zu einer erneuten Anordnung oder Verlängerung einer Isolationsmaßnahme, sofern nicht zusätzliche Umstände auf eine neue Infektionsepisode hindeuten.
 

Bei allen Fragen wenden Sie sich bitte jederzeit an das Postfach: gesundheitsamt@erlangen-hoechstadt.de

 

Allgemeinverfügung „Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen (AV Isolation)“

 

Gemäß der aktuell gültigen Allgemeinverfügung (AV Isolation, vgl. unten) findet regelhaft keine Anordnung von Quarantänemaßnahmen für enge Kontaktpersonen mehr statt.

Unberührt davon bleibt, dass erkrankte bzw. positiv getestete Personen ihre Kontaktpersonen, insbesondere Personen mit Kontakt zu besonders gefährdeten Gruppen, selbst informieren können und sollen und dass die Kontaktpersonen selbsttätig und eigenverantwortlich Ihre Kontakte reduzieren sollen (z. B. Homeoffice nach Absprache mit dem Arbeitgeber).


Bitte informieren Sie Ihre Kontaktpersonen, damit diese in den nächsten 14 Tagen selbstständig und gewissenhaft bei sich selbst auf das Auftreten von Symptomen (z. B. Fieber, Husten, Schnupfen, Geruchs-/Geschmacksstörungen) achten. Bei Auftreten von Symptomen sollen diese (nach telefonischer Anmeldung) ihren Hausarzt / einen Arzt aufsuchen. Dieser wird die erforderlichen weiteren Schritte, z. B. Testung, veranlassen.


Weitere Informationen zu engen Kontaktpersonen finden Sie weiter unten in den FAQs (Wer ist eine enge Kontaktperson mit erhöhtem Infektionsrisiko?) oder unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/.

Allgemeinverfügung „Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen (AV Isolation)“

Die Isolationsverpflichtung und deren Beendigung ergibt sich unmittelbar aus der Allgemeinverfügung AV Isolation. Eine Bescheinigung über die Gesamtdauer Ihrer Absonderung wird nicht mehr erstellt, da das Gesundheitsamt die Absonderung nicht mehr einzeln anordnet und auch keine objektive Kenntnis über den Verlauf der Isolation besitzt.

Als Nachweis (z. B. für den Arbeitgeber) ist Ihr positives Testergebnis ausreichend.

Falls Sie aktuell bzw. über die Isolationsdauer hinaus Symptome haben und eine Krankmeldung im Sinne einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren niedergelassenen Arzt.

Mit einem Nachweis über die Verpflichtung zur häuslichen Absonderung kann ein eventuell bestehender Anspruch auf Entschädigung/Lohnersatz gem. § 56 IfSG bei der Regierung von  Mittelfranken (vgl. auch hier)  geltend gemacht werden.

Sollten Sie Symptome entwickeln und deshalb arbeitsunfähig sein, benötigen Sie für diesen Zeitraum eine Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, AU) durch Ihren behandelnden Arzt.

Eltern haben für einen begrenzten Zeitraum Anspruch auf Lohnersatzleistungen, wenn sie wegen der Versorgung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres während dessen Quarantäne zu Hause bleiben müssen.
Neben einem Anspruch auf Kinderkrankengeld kommt ein Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a IfSG (so genannte Elternhilfe) in Betracht. Ansprüche auf Elternhilfe und Kinderkrankengeld sind grundsätzlich unabhängig voneinander, so dass Kinderkrankengeld nicht zwingend vorrangig in Anspruch genommen werden muss. Ein gleichzeitiger Doppelbezug ist aber ausgeschlossen. In der Regel ist das Kinderkrankengeld höher als die Elternhilfe nach § 56 Abs. 1a IfSG.

Weitere Antworten zu Fragen finden Sie auf der Internetseite des Bundesarbeitsministeriums.

Die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung (z. B. Kontaktbeschränkungen) führen immer wieder zu großen Belastungen und Sorgen. Die regionalen Fachdienste bieten Ihnen ihre Unterstützung an.

 

Die medizinische Versorgung ist wie vor Corona für den kurativen Bereich durch Ihre Haus- und Fachärzte gewährleistet. Bitte wenden Sie sich für Fragen zur Behandlung medizinischer Problem deshalb an diese oder an die Rufbereitschaft der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117.

Rufen Sie im Notfall den Notruf 112 an.

 

Als Genesenennachweis im Sinne von § 22a Abs. 2 IfSG gilt grundsätzlich der Befund über das (erstmalig) positive PCR-Testergebnis. Als genesene Person gelten Sie nach derzeitiger Rechtslage ab 28 Tage bis 90 Tage nach dem Testzeitpunkt. Ohne Bestätigung der Infektion durch ein offizielles positives PCR-Testergebnis sind allein auf Basis von positiven Selbsttest- oder Schnelltest-Ergebnissen die Voraussetzungen für den Status „genesene Person“ nicht erfüllt (vgl. § 22a Abs. 2 IfSG).
In den Apotheken und bei den niedergelassenen Ärzten können Sie das positive PCR-Testergebnis für die verschiedenen Corona-Apps bei Bedarf als „digitales Genesenenzertifikat“ bzw. „digitalen Genesenennachweis“ nachträglich digitalisieren lassen.
Eine „Genesenenbescheinigung“ stellen die Gesundheitsämter grundsätzlich nicht aus.

Wenn Ihnen Ihr PCR-Testergebnis nicht vorliegt, können Sie eine Ersatzbestätigung Ihrer Infektion unter bestaetigung.absonderung@erlangen-hoechstadt.de anfordern. Wir benötigen hierzu Ihren Namen, Ihre Anschrift sowie Ihr Geburtsdatum. Die Zusendung dieser Bestätigung kann aus rechtlichen Gründen nur postalisch erfolgen. Aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens verzögert sich die Bearbeitung.

Da die Befunde den Gesundheitsämtern von den auswertenden Laboren verschlüsselt als elektronische Meldung übermittelt werden, können wir Ihnen keine Befunde aushändigen. Für den Befund müssen Sie sich daher an die Teststelle bzw. das auswertende Labor wenden, damit Ihnen diese den Befund (ggf. erneut) überstellt.
 

Da die Befunde den Gesundheitsämtern von den auswertenden Laboren verschlüsselt als elektronische Meldung übermittelt werden, können wir Ihnen keine Befunde aushändigen. Für den Befund müssen Sie sich daher an die Teststelle bzw. das auswertende Labor wenden, damit Ihnen diese den Befund (ggf. erneut) überstellt.

Wir benötigen stets eine beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache von Bescheinigungen zur Vorlage. Bescheinigungen stellen wir ausschließlich in deutscher Sprache (Amtssprache) aus.

Ich hatte Kontakt zu einem Infizierten – Was soll ich tun?

Ansteckungsfahr besteht, wenn Sie engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten

  • bereits innerhalb von 2 Tagen vor dem Symptombeginn der infizierten Person,
  • innerhalb von 2 Tagen vor Abnahme des positiven Tests bei der infizierten Person, falls diese keine Krankheitszeichen zeigt.
  • und auch während der gesamten Zeit, in der die infizierte Person Krankheitszeichen zeigt, bzw. für mindestens 7 Tage nach dem positiven Test.

Ein „enger Kontakt“ ist zum Beispiel, wenn der Abstand untereinander über mehr als 10 Minuten weniger als 1,5 Meter betrug und weder die infizierte Person noch ihre Kontaktpersonen durchgehend und korrekt eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske getragen haben. Ein direktes Gespräch zwischen infizierter Person und Kontaktperson ohne Abstand oder Maskenschutz gilt zudem immer als „enger Kontakt“, unabhängig davon, wie lang das Gespräch dauert.

Wenn Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, achten Sie bitte in den nächsten 14 Tagen selbstständig und gewissenhaft bei sich selbst auf das Auftreten von Symptomen (z. B. Fieber, Husten, Schnupfen, Geruchs-/Geschmacksstörungen). Suchen Sie bitte (nach telefonischer Anmeldung) Ihren Hausarzt / einen Arzt auf, wenn Sie Symptome haben. Dieser wird die erforderlichen weiteren Schritte, z. B. Testung, veranlassen.

In der jetzigen Phase der Pandemie geht es vor allem darum, Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu schützen und zu verhindern, dass viele Menschen eine Behandlung im Krankenhaus benötigen. Daher konzentrieren sich aktive Ermittlungen des Gesundheitsamts auf infizierte Menschen.


Enge Kontaktpersonen werden nicht mehr vom Gesundheitsamt ermittelt und aktiv kontaktiert. Stattdessen können sie durch die infizierten Personen selbst informiert werden.
Wer auf diese Weise erfährt, dass er Kontakt zu einer infizierten Person hatte, soll selbsttätig und eigenverantwortlich seine Kontakte reduzieren (z. B. Homeoffice nach Absprache mit dem Arbeitgeber) und in den nächsten 14 Tagen selbstständig und gewissenhaft bei sich selbst auf das Auftreten von Symptomen (z. B. Fieber, Husten, Schnupfen, Geruchs-/Geschmacksstörungen) achten. Bei Auftreten von Symptomen sollen Kontaktpersonen (nach telefonischer Anmeldung) ihren Hausarzt / einen Arzt aufsuchen. Dieser wird die erforderlichen weiteren Schritte, z. B. Testung, veranlassen.

Eigenverantwortlich handeln – Empfehlungen zum Verhalten:

Wer Kontakt mit einer infizierten Person in einem Zeitraum hatte, in dem Ansteckungsgefahr bestand, sollte Folgendes beachten:

  • Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an COVID-19 zu erkranken.

  • AHA+L-Formel beachten: Abstand wahren, Hygieneregeln berücksichtigen, im Alltag Maske tragen (mit genormtem Standard: medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske!) und regelmäßig effizient lüften.

  • Regelmäßig testen: 

    Selbsttest mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen von Testmöglichkeiten in Betrieben bzw. der sog. „Bürgertestung“ nach § 4a TestV (kostenfreier Antigen-Test für Haushaltsangehörige von Infizierten weiterhin möglich; bei anderweitig bestehendem Testanspruch ggf. Selbstbeteiligung in Höhe von 3 Euro erforderlich). 

  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person auf das Auftreten von Krankheitssymptomen (z. B. Fieber, Husten, Schnupfen, Geruchs-/Geschmacksstörungen) achten. 

  • Falls Krankheitszeichen auftreten:·         Unverzügliche Selbstisolation. Kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt bzw. außerhalb der Öffnungszeiten der Hausarztpraxis unter 116 117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst und lassen Sie einen (PCR-)Test durchführen. Die Kosten übernehmen in diesem Fall nach wie vor die Krankenkassen.
    Falls bei Ihnen nur sehr leichte Erkrankungssymptome bestehen, kann ggf. eine Testung auch an einer Teststelle durchgeführt werden. Bei relevant symptomatischen Erkrankungen liegt der Versorgungsauftrag bei den niedergelassenen Ärzten; mit Symptomen dürfen Sie keine Teststation und auch keine Apotheke für eine Testung aufsuchen!

 

Mehr Sicherheit für Geimpfte

Diese Verhaltensregeln sollten auch geimpfte und genesene Personen berücksichtigen. Sie haben im Vergleich zu Ungeimpften zwar ein viel geringeres Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken, und auch ein geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Allerdings ist der Schutz nicht hundertprozentig, so dass Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Menschen in der Umgebung dennoch sinnvoll sind. Sollte es bei Geimpften zu einer Infektion kommen, so verläuft diese in der Regel mild; das Risiko von Komplikationen ist deutlich geringer als bei nicht geimpften Menschen.

 

 

Wer aufgrund eines möglichen Kontaktes zu einer infizierten Person in Sorge ist, sich angesteckt zu haben, kann ggf. die sog. „Bürgertestung“ mittels Schnelltest (nach § 4a TestV) in Anspruch nehmen. U. a. für Haushaltsangehörige von Infizierten sind kostenfreie Antigen-Tests weiterhin möglich; bei anderweitig bestehendem Testanspruch (z. B. für Personen, die eine Warnung der Corona-Warn-App (RKI) mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ erhalten haben) ist ggf. eine Selbstbeteiligung in Höhe von 3 Euro erforderlich.

Sie können auf eigene Veranlassung ansonsten auch jederzeit PCR-Tests durchführen lassen. Diese sind allerdings ggf. kostenpflichtig.

Wer Symptome hat, sollte sich bei einem Arzt oder einer Ärztin mittels PCR-Test testen lassen. Die Kosten übernehmen in diesem Fall nach wie vor die Krankenkassen.

Wer ein positives Ergebnis bei einem Schnelltest in einer Teststelle oder auch bei einem Selbsttest erhalten hat, hat Anspruch auf bestätigende PCR-Testung (§ 4b TestV).

 

 


 

Für folgende vulnerable Bevölkerungsgruppen ist der sog. „Bürgertest“ (nach § 4a TestV) weiterhin kostenlos: Kinder unter fünf Jahre, Bewohner bzw. Behandelte und Betreute in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Einrichtung der Eingliederungshilfe sowie deren Besucher, Pflegepersonen (z. B. pflegende Angehörige), Haushaltsangehörige von Infizierten, und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (einschließlich Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel).

Weiterhin können Bürgerinnen und Bürger mit einer Selbstbeteiligung von 3 Euro einen Bürgertest erhalten, wenn sie am selben Tag eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen oder Kontakt zu einer Person mit hohem Erkrankungsrisiko haben werden (z. B. Personen > 60 Jahre, Personen mit entsprechenden Vorerkrankungen) oder wenn sie eine Warnung für erhöhtes Risiko in der Corona-Warn-App erhalten haben.

Corona-Warn-App

Die bundesweite Einführung des digitalen Impfnachweises und der CovPass-App wurde durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verantwortet und koordiniert, das Roll-out hierzu wurde am 10. Juni 2021 angestoßen. Bayern hat im Vorfeld die technischen Voraussetzungen geschaffen, um seinen Impfzentren mit Start des Programms die Erzeugung eines digitalen Impfnachweises zu ermöglichen. Geimpfte bekommen daher im Impfzentrum seit dem 10. Juni 2021 den ausgedruckten QR-Code als Bestandteil ihrer Impfdokumentation (für die Erst- und Zweitimpfung) mit. Der QR-Code kann dann anschließend in der Corona-Warn-App oder der neuen CovPass-App eingepflegt werden.

Personen, die bereits vor dem 10. Juni ihre Zweitimpfung erhalten haben, können ihren Impfnachweis in Form eines QR-Codes (per E-Mail oder Post) über Ihren bestehenden bayerischen Online-Account oder telefonisch über das Call-Center des Impfzentrums erhalten. Auch Apotheken und Arztpraxen haben die Möglichkeit, gegen Vorlage des gelben Impfpasses oder den Impfbescheinigungen aus den kommunalen Impfzentren digitale Impfnachweise auszustellen.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie in den FAQ des BMG zu diesem Thema.

 

Eine rote Warnung heißt nicht automatisch, dass Sie sich mit Covid-19 infiziert haben. Es bedeutet, dass Sie einer Person begegnet sind, die sich in den vergangenen 14 Tagen via App als „positiv getestet“ gemeldet hat. Die Corona-Warn-App unterscheidet dabei nicht zwischen Geimpften, Ungeimpften und Genesenen. Die rote Warnung verschwindet automatisch nach 14 Tagen.

Da Sie sich bei diesem Kontakt jedoch angesteckt haben könnten, sollten Sie Folgendes beachten:

  •  Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an COVID-19 zu erkranken.

  • AHA+L-Formel beachten: Abstand wahren, Hygieneregeln berücksichtigen, im Alltag Maske tragen (mit genormtem Standard: medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske) und regelmäßig effizient lüften.

  • Regelmäßig testen:·         Selbsttest mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen von Testmöglichkeiten in Betrieben bzw. der sog. „Bürgertestung“ nach § 4a TestV (Hinweis: besteht der Testanspruch für die „Bürgertestung“ aufgrund einer Warnung der Corona-Warn-App (RKI) mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“, ist aktuell eine Selbstbeteiligung in Höhe von 3 Euro erforderlich). 

  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person auf das Auftreten von Krankheitssymptomen (z. B. Fieber, Husten, Schnupfen, Geruchs-/Geschmacksstörungen) achten.


  • Falls Krankheitszeichen auftreten: Unverzügliche Selbstisolation. Kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt bzw. außerhalb der Öffnungszeiten der Hausarztpraxis unter 116 117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst und lassen Sie einen (PCR-) Test durchführen. Die Kosten übernehmen in diesem Fall nach wie vor die Krankenkassen. Falls bei Ihnen nur sehr leichte Erkrankungssymptome bestehen, kann ggf. eine Testung auch an einer Teststelle durchgeführt werden. Bei relevant symptomatischen Erkrankungen liegt der Versorgungsauftrag bei den niedergelassenen Ärzten; 
    mit Symptomen dürfen Sie keine Teststation und auch keine Apotheke für eine Testung aufsuchen!

Die App informiert Sie darüber, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung keine Begegnung mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen ergeben hat oder dass etwaige Begegnungen nicht über den definierten Schwellenwerten für zeitliche Dauer und Abstand lagen. Sie werden über allgemein geltende Abstandsregelungen und Hygiene-Empfehlungen informiert.

 

Hilfe und Informationen finden Sie hier.

Zudem beantworten die Bundesregierung und das Robert-Koch-Institut auf ihren Webseiten häufige Fragen zur Warn-App.

 

Diese Verhaltensregeln sollten auch geimpfte und genesene Personen berücksichtigen. Sie haben im Vergleich zu Ungeimpften zwar ein viel geringeres Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken, und auch ein geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Allerdings ist der Schutz nicht hundertprozentig, so dass Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Menschen in der Umgebung dennoch sinnvoll sind. Sollte es bei Geimpften zu einer Infektion kommen, so verläuft diese in der Regel mild; das Risiko von Komplikationen ist deutlich geringer als bei nicht geimpften Menschen.

Ich habe Fragen zur Impfung

Das Gesundheitsamt Erlangen ist für die Corona-Impfaktion nicht zuständig – auch nicht für die Terminvergabe. Alleiniger Ansprechpartner ist das von der Kreisverwaltungsbehörde (KVB) betriebene Impfzentrum Erlangen.

Informationen finden Sie unter:
https://erlangen.de/aktuelles/impfzentrum

Sollten im Zusammenhang mit Ihrer Impfung Nebenwirkungen auftreten, so wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder die Ärzte des Impfzentrums, die ggf. eine offizielle Meldung über die Impfreaktion veranlassen.

Wir bitten Sie daher sich bezüglich Impfnebenwirkungen nicht persönlich an uns zu wenden.