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Noch mehr Teilnehmer: CO2-Fasten-Staffel 2018 des Initiativkreises der Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Europäischen Metropolregion geht in die zweite Runde

Meldung vom 13.02.2018
Im vergangenen Jahr als Experiment gestartet, geht sie 2018 mit noch mehr Teilnehmern in die zweite Runde: Die CO2-Fasten-Staffel. Vom 14. Februar bis zum 31.März stellen sich die Fastenden der Herausforderung, ihren persönlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren.

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Machen statt reden
Nach dem Motto „Machen statt reden“ will die Staffel beweisen, dass es auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen des Alltags die Möglichkeit gibt, Klimaschutz aktiv zu leben. Für die diesjährige Runde haben sich die Klimaschutzmanagerinnen und –manager Unterstützung geholt: In einigen Kommunen wurde die Bevölkerung zur Teilnahme aufgerufen, in anderen Städten oder Landkreisen beteiligen sich bekannte Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik und Ehrenamt.

Heizsystem auf Vordermann bringen
Für den Landkreis Erlangen-Höchstadt nimmt u.a. Landrat Alexander Tritthart an der Fasten-Staffel teil. Er hat sich vorgenommen, sein Heizsystem auf Vordermann zu bringen und appelliert auch an die Landkreisbürgerinnen und –bürger, ihre Heizungen zu überprüfen und, wenn erforderlich, von einem Fachmann optimieren zu lassen. „Eine gut eingestellte Heizung ist klimafreundlich, bringt Komfort und spart zudem noch Geld“, unterstreicht Landrat Alexander Tritthart.

Fortschritt im Fastenblog verfolgen
An jedem der 46 Fastentage veröffentlichen die CO2-Fastenden auf der Internetseite der CO2-Fasten-Staffel (www.co2fasten.wordpress.com) ein oder mehrere Erfahrungsberichte. So geben sie symbolisch den Staffelstab weiter. Im Blog können Userinnen und User die Beiträge kommentieren und diskutieren. Die Blogmacherinnen und Blogmacher erhoffen sich einen ebenso intensiven Austausch wie 2017.“Weitere Mitfastende sind herzlich willkommen und eingeladen, den Fastenblog zu abonnieren und ihre Erfahrungen zu kommentieren“, sagt Simon Rebitzer, Klimaschutzmanager des Landkreises Erlangen-Höchstadt.

Städte und Gemeinden tragen auch dazu bei
In den einzelnen Städten und Gemeinden finden während der Fasten-Staffel zahlreiche Begleitveranstaltungen statt. In Erlangen-Höchstadt haben viele Frühjahrsbasare sowie Second-Hand- und Flohmärkte eine lange Tradition. Durch den Kauf von Gebrauchtwaren tragen ihre Besucherinnen und Besucher auch zum Klimaschutz bei. Die Direktvermarkter der Initiative „Original regional aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt“ bieten mit ihren Lebensmitteln oder mit lieferbaren Lebensmittelkisten aus ökologischer Erzeugung neben der solidarischen Landwirtschaft Erlangen gute Möglichkeiten, sich klimafreundlicher zu ernähren und verpackungsarm einzukaufen. Auch Vorträge wie „Einfach besser Leben“ (Pfarrei Hannberg/Heßdorf) geben Denkanstöße für genügsamen Konsum.

Technikfasten mit Energie- und Stromberatung des Landkreises
Wer die technische Variante des CO2-Fastens vorzieht, erfährt bei der Energie- oder Stromsparberatung im Landkreis, welche Einsparpotenziale sein Haus samt der Heizung und elektrischen Haushaltsgeräte haben. Wer aktiv in einer Gruppe mitmachen will, so kann sie oder er beispielsweise beim offenen Monatstreffen des Vereins Energiewende ER(H)langen vorbeischauen, zur Agenda 21 in Herzogenaurach stoßen oder einen der Arbeitskreise in Höchstadt, Bubenreuth, Baiersdorf oder Heroldsberg oder die Ortsgruppen des Bund Naturschutz aufsuchen. Menschen, die auf ein eigenes oder zumindest zweites Auto verzichten wollen, haben mit dem Car- oder Bike-Sharing die Möglichkeit, mit etwas Planung mobil zu bleiben. Sharing-Autos stehen beispielsweise in Herzogenaurach, der VG Uttenreuth und in Heroldsberg bereit, Fahrräder gibt es in Bubenreuth.