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Impfzentrum 2.0:

Meldung vom 01.09.2021 So geht es weiter mit dem Impfzentrum Erlangen/Erlangen-Höchstadt

Ursprünglich plante die Bayerische Staatsregierung, die Impfzentren bis Ende September dieses Jahres zu betreiben, danach sollte die Impfkampagne durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte weitergeführt werden. Die nach wie vor nicht ausreichende Impfquote, die anstehenden Auffrischungsimpfungen und die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), jetzt auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zu impfen, hat zu einer Änderung der bayerischen Impfstrategie geführt. Die Impfzentren sollen nun bis zum 30. April 2022 weiterbestehen, allerdings mit geringeren Kapazitäten und veränderter Ausrichtung.

Mobile Teams
Der Schwerpunkt der Impfzentren soll im Herbst erst einmal auf mobilen Einsätzen liegen. Weiterhin sollen Erstimpfungen in möglichst niederschwelligen Sonderaktionen angeboten werden, gleichzeitig sind Auffrischungsimpfungen in Senioren- und anschließend in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung geplant. Das Impfzentrum Erlangen/Erlangen-Höchstadt wird im September mit den Auffrischungsimpfungen in den Senioreneinrichtungen beginnen und dort die Personen ein drittes Mal impfen, deren zweite Impfung mindestens sechs Monate her ist. Im Impfzentrum selbst sind Auffrischungen von Personen, die über 80 Jahre alt sind oder unter einer Immunschwäche leiden und deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt, erst im Laufe des Oktobers vorgesehen. Als Grundlage dafür wird eine neue Impfverordnung erwartet. Primär sind jedoch zunächst die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte anzusprechen, auch wenn Erst- und Zweitimpfungen im Impfzentrum verabreicht wurden. Oberbürgermeister Florian Janik erklärt zur bisherigen Arbeit des Impfzentrums: „Seit Dezember 2020 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums Erlangen/Erlangen-Höchstadt unter höchstem Druck und äußerst flexibel rund 170.000 Impfungen durchgeführt und zu einer überdurchschnittlichen Quote in Stadt und Landkreis beigetragen. Der Einstieg der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte konnte den Impfprozess erheblich beschleunigen. Nun ist es wichtig, dass wir noch mehr Menschen von der Impfung überzeugen und vulnerable Gruppen durch Auffrischungsimpfungen weiterhin optimal schützen. Die Stadt Erlangen wird mit ihrem Impfzentrum weiterhin ihren Beitrag dazu leisten“.

Schließung der Außenstellen
Ab 1. Oktober wird das Impfzentrum in der Sedanstraße regelmäßig Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein. Impftermine für Erstimpfungen können bis auf Weiteres unter www.impfzentren.bayern oder telefonisch unter 09131/86-6500 vereinbart werden. Es ist aber auch möglich, ohne Terminvereinbarung direkt ins Impfzentrum zu kommen. Die Außenstellen des Impfzentrums in Herzogenaurach, Höchstadt und Eckental werden im September geschlossen. Der letzte Impftag in Herzogenaurach ist der 7. September, in Höchstadt der 10. September und in Eckental der 11. September. Die dezentrale Versorgung von Personen aus dem Landkreis, denen es schwerfällt, ins Impfzentrum nach Erlangen zu kommen, ist durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sichergestellt. Außerdem wird das Impfzentrum regelmäßig für Sonderimpfaktionen mit mobilen Teams in den Gemeinden des Landkreises unterwegs sein. Landrat Alexander Tritthart erklärt: „Ich danke den Gemeinden Herzogenaurach, Höchstadt und Eckental und natürlich der Stadt Erlangen für die hervorragende Zusammenarbeit beim Aufbau und Betrieb der Außenstellen. Im Frühjahr und Sommer waren sie sehr wichtig, um im Landkreis eine hohe Impfquote zu erzielen. Nun können sich alle auch bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten impfen lassen. Außerdem wird das Impfzentrum weiterhin mit Sonderaktionen direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern kommen. So werden wir auch künftig eine optimale Versorgung des Landkreises gewährleisten können.“

Schulimpfungen
Ein weiterer Schwerpunkt des Impfzentrums im September und Oktober wird die Impfung von Jugendlichen über 12 Jahren sein. Die Impfstrategie der Bayerischen Staatsregierung sieht vor, dies vor allem über Schulimpfungen zu erreichen. Die Verantwortlichen des Impfzentrums treten hierzu mit den Schulleitungen in Kontakt. Vorgesehen ist, Erlanger Schulen Reihenimpfungen in der Sedanstraße anzubieten und den Schulen im Landkreis Impftage mit mobilen Teams vorzuschlagen. Bei privaten Einzelimpfungen Jugendlicher unter 16 Jahren im Impfzentrum oder bei einer Sonderaktion ist die Begleitung mindestens eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Für die Impfung der Jugendlichen ist weiterhin der Impfstoff von BioNTech/Pfizer vorgesehen.

Fremdsprachige Hotline
Um die Impfbereitschaft auch bei den Menschen weiter zu erhöhen, bei denen die Sprachbarriere bisher ein Hindernis gewesen ist, wird das Impfzentrum in seiner Hotline ab sofort auch fremdsprachige Sprechstunden einführen:

Dienstag, 12 bis 14 Uhr: Arabisch und Französisch
Mittwoch, 12 bis 14 Uhr: Türkisch
Donnerstag, 12 bis 14 Uhr: Englisch und Französisch
Freitag, 12 bis 14 Uhr: Italienisch
Samstag, 12 bis 14 Uhr: Russisch und Ukrainisch

Die Telefonnummer für alle Fremdsprachen ist: 09131/86-6527. Eine spanische Beratung wird ab 15. September angeboten.

Mehr zum Impfzentrum gibt es online unter www.erlangen.de/impfzentrum

Kategorien: Coronavirus, Pressemitteilung

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