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„Kiffen – na und?“

Meldung vom 10.04.2019
Pädagoginnen und Pädagogen diskutierten bei Fachtag über Orientierung und Haltung zu Umgang mit Cannabis.

Großer Andrang herrschte auf dem Fachtag zu Cannabis im Erlanger Landratsamt.
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Erlangen. Der Multifunktionsraum des Erlanger Landratsamtes war gerappelt voll. Viele haupt- und ehrenamtliche Pädagoginnen und Pädagogen waren der Einladung des Arbeitskreises Suchtprävention der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt zu einem Fachtag über Cannabis gefolgt. Gemeinsam diskutierten sie, welche Haltung und Möglichkeiten sie im Umgang mit Jugendlichen und Cannabis haben, wie sie Jugendliche über Wirkung und Gefahren informieren und zum Denken anregen können.

Breiten Überblick über Problematik gegeben
In Vorträgen erweiterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Basiswissen. Dr. Tim Pfeiffer-Gerschel stellte beispielsweise den aktuellen Forschungsstand anhand der Studie „Cannabis: Potenzial und Risiken“ (CaPRis) des Bundesgesundheitsministeriums vor. Benjamin Löhner (Mudra) berichtete über konsumierende Jugendliche in der Beratung, während Dr. Wolfgang Böswald, Leiter der Schmerzambulanz der Erlanger Uniklinik, über Cannabis in der Medizin referierte. Wolfgang Pelzl, Jugendrichter am Amtsgericht Erlangen, informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend über strafrechtliche Konsequenzen. Kriminalhauptkommissar Rolf Bornitzky der Kriminalpolizei Erlangen komplettierte die Rednerliste mit einem Überblick darüber, welche Gesetze es in anderen Ländern zum Umgang mit Cannabis gibt.

Positive Bilanz gezogen
Fachtag-Organisatorinnen Luitgard Kern, Andrea Gütle-Passinka und die Mitwirkenden im Arbeitskreis Suchtprävention ziehen ein positives Fazit aus diesem Fachtag: „Es freut uns sehr, dass es uns gelungen ist, ein solch hohes Interesse bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu wecken“. Anscheinend sei der Bedarf an mehr Informationen zu diesem Thema sehr hoch gewesen. „Die Vorträge der hochkarätigen Referenten haben die Veranstaltung für Pädagoginnen und Pädagogen noch attraktiver gemacht“, sagt auch Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Neumann.

 

 

Kategorien: Landratsamt, Familie & Soziales