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KREISJUGENDKONFERENZ

Meldung vom 26.04.2018
Kritische Stimmen zu „Fake News“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kreisjugendkonferenz nutzten jede Chance, das Mikro von Moderator Markus Hladik (r.) zu bekommen, um Fragen zu Themen, die sie bewegten, zu stellen.
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Insgesamt 80 Schülerinnen und Schüler aus 15 Schulen waren am 24.04.2018 zur diesjährigen Kreisjugendkonferenz in das Katholische Gemeindezentrum in Bubenreuth gekommen. Der Umgang mit „Fake News“ stand auf dem Programm – und dementsprechend hoch war das Interesse. „Die Jugendlichen haben das Stereotyp, junge Leute interessierten sich nicht für Politik, deutlich widerlegt. Es gab viele kritische Fragen und lebhafte Diskussionen“, berichtet Helge Höppner von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Konferenz nicht nur dazu, sich untereinander und vor allem über alle Schularten hinweg, auszutauschen. Besonders interessiert zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Fragerunde mit Landrat Alexander Tritthart. Unter anderem ging es dabei um die Fragen, ob der Islam zu Deutschland gehört und ob Cannabis legalisiert werden könne.

Falschmeldung über die eigene Konferenz
In vier Gruppen widmeten sich die Jugendlichen anschließend dem Thema „Fake News“ und seinen unterschiedliche Aspekten. Expertenwissen lieferte Medienwissenschaftler Ernst Schulten von der Hochschule Aschaffenburg. Sehr anschaulich zeigte er, wie schnell sich „Fake News“ z.B. die Falschmeldung „Handgemenge bei der Kreisjugendkonferenz“ erstellen und im Internet veröffentlichen lassen.
„Die Veranstaltung war sehr gelungen“, bilanziert das Organisationsteam des Jugendamtes. Auch Landrat Alexander Tritthart war von seinem jungen Publikum sehr angetan: „Ich freue mich, dass die Jugendlichen im Landkreis sehr diskussionsfreudig sind und sich trauen, ihre Meinung zu vertreten. Davon lebt eine Demokratie“. Die nächste Kreisjugendkonferenz findet im Frühjahr 2020 statt.

 

Kategorien: Landratsamt, Familie & Soziales