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Landkreis befragt Schulen zu Digitalisierung

Meldung vom 21.06.2018
Ergebnisse für Herbst erwartet.

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Die fortschreitende Digitalisierung im Landkreis Erlangen-Höchstadt beeinflusst nicht nur Gesellschaft und Arbeitswelt, sondern auch das Bildungssystem. Der Kreis will diese Entwicklung an den Schulen frühzeitig strategisch begleiten. Landrat Alexander Tritthart hat das Bildungsbüro des Landkreises beauftragt, landkreisweit Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Lehrkräfte aller Schularten zum Stand der Digitalisierung an ihren Schulen zu befragen. Bildungskoordinator Sven Czekal hat dafür mit dem Institut für Praxisforschung und Evaluation an der Evangelischen Hochschule in Nürnberg eigens einen Fragebogen entwickelt. Er erhebt systematische Daten wie Nutzungsverhalten und Zugriffsmöglichkeiten von Lehrerinnen und Lehrern auf digitale Medien sowie eine Einschätzung zur eigenen Medienkompetenz. Auch Probleme beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht fragt die Studie ab.

Ergebnisse für Herbst erwartet
Aus den Ergebnissen, die voraussichtlich im Herbst dem Schulausschuss vorgestellt werden, will Sven Czekal genaue Handlungsempfehlungen ableiten. „Zunächst analysieren wir die Ergebnisse der Befragung und diskutieren weitere Schritte. Darauf aufbauend kann ich mir vorstellen, konkrete Pilotprojekte, eingebettet in die Aktivitäten der Bildungsregion Erlangen-Höchstadt, zu entwickeln“, sagt er.

Ausstattung und Wissen verbessern
„In Sachen Ausstattung der Schulen mit digitalen Medien sind wir im Landkreis Erlangen-Höchstadt sicherlich in einer sehr starken Position. Doch wir möchten sehen, wo es stellenweise noch hapert. So können wir an entsprechenden Stellschrauben drehen, um die Digitalisierung an den Schulen zu optimieren“, erklärt Landrat Alexander Tritthart. Rund neun Millionen Euro habe der Kreis seit den 2000er Jahren allein in die Schulausstattung investiert. Als nächste bauliche Maßnahme stehe der Neubau beziehungsweise die Generalinstandsetzung des Emil-von-Behring-Gymnasiums in Spardorf an. „Das wird mit weit über 40 Millionen Euro die größte Investition seit Bestehen unseres Landkreises sein. All das zeigt den hohen Stellenwert moderner Bildung bei uns“, betont Tritthart. „Im Rahmen des Masterplans Bayern Digital II warten wir derzeit auf drei Förderprogramme des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Sie sollen dazu dienen, die IT-Ausstattung an Schulen zu verbessern. Hier können wir mit weiteren Fördergeldern rechnen“, ergänzt Markus Vogel, der für die Schulverwaltung im Landratsamt zuständig ist. Der Landkreis will nun proaktiv werden, um den aktuellen Digitalisierungs-Status zu verbessern. Die geplante Befragung ist ein erster Schritt, weitere sollen folgen.

Kategorien: Landratsamt, Politik, Wirtschaft & Bildung, Familie & Soziales