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Meilenstein für wichtige Trasse im Landkreis-Osten

Meldung vom 30.01.2020
Harvester für Geh- und Radweg entlang der ERH 33 im Einsatz

Förster Stefan Seitz mit dem Harvester im Einsatz. Mit dabei: Landrat Alexander Tritthart, Oberbauleiter Oliver Jäger, Kreisbaumeister Thomas Lux, Tiefbau-Sachgebietsleiter Dieter Mußack, Geh- und Radwegexperte Bernhard Richter und seine Nachfolgerin Sigrid Tremel (v.l.n.r.).
Förster Stefan Seitz mit dem Harvester im Einsatz

Unterschöllenbach/Weiher. Beim geplanten Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße von Unterschöllenbach nach Weiher (ERH 33) geht es voran: Um zu Fuß oder mit dem Rad noch besser durch das Erlanger Oberland zu kommen, soll die Lücke von der Minderleinsmühle bis vor zur St 2243 geschlossen werden. Aktuell lässt der Tiefbau des Landkreises deshalb Baumfällarbeiten am Straßenrand durchführen. Landrat Alexander Tritthart freut sich über diesen „besonderen Meilenstein für eine der wichtigsten Trassen im Landkreis“. Der Bau der rund 2,9 Km langen Strecke soll Ende April 2020 beginnen und bis September 2020 fertig gestellt sein. Aufgrund der Vogelschutzzeit müssen die Rodungsarbeiten vor dem 29. Februar durchgeführt werden. Eine Eidechsenpopulation wird auf das angrenzende Ersatzbiotop an der Gabermühle umgesiedelt. Für die gerodete Fläche will der Landkreis im Anschluss an den Bannwald einen vergleichbaren Wald pflanzen. Die Fällarbeiten für den Geh- und Radweg an der Kreisstraße ERH 33 Richtung Erlangen dauern nur zwei bis drei Tage.

Einer für alle Fälle
Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins machte sich Landrat Tritthart gemeinsam mit Kreisbaumeister Thomas Lux, Tiefbauleiter Dieter Mußack, Oliver Jäger und Bernhard Richter vom Sachgebiet Tiefbau selbst ein Bild von den Vorarbeiten mit einem sogenannten Harvester vom Maschinenring Regnitz-Franken. Die Holzerntemaschine sei so schnell wie zehn Forstarbeiter, meint Stephan Spitzer vom Maschinenring. „Es schont auch den Boden und Bestände, da die Bäume nicht umfallen, sondern auf den Boden gleiten“, ergänzt Stefan Seitz vom Forstunternehmen Seitz und demonstriert wie der Harvester funktioniert. Der Forstmeister steuert den großen Arm der Maschine zu einer Kiefer, gefolgt von dem Geräusch einer Motorsäge, dann ein kurzes Krachen – mit den Metallzähnen im Holz führt der Arm des Harvesters den Baum zu Boden. Auch Bernhard Richter verfolgt das Schauspiel mit aufmerksamen Blick. Er verantwortet seit über einem Jahrzehnt den Grunderwerb der kreiseigenen Straßen. Der Tiefbaumitarbeiter begleitete das Projekt an der ERH33 von Anfang an. Mit viel Feingefühl bemühte er sich, so wenig Grund wie möglich zu verbrauchen. Landrat Alexander Tritthart bedankte sich bei ihm an der Stelle für sein Engagement. Richter wird sich noch während der Maßnahme in den Ruhestand verabschieden.  

 

Förster Stefan Seitz zeigt wie der Harvester funktioniert

Kategorien: Landratsamt