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Spende für die Johanniter „Weihnachtstrucker“

Meldung vom 13.12.2017
Landratsamt-Azubiteam hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Spenden aufgerufen.

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So viele waren es noch nie: 44 liebevoll eingepackte und verzierte Pakete liegen zu Füßen der Auszubildenden des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt. Mit den je 13 Kilo schweren Päckchen beteiligen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes und des Kreiskrankenhauses St. Anna zum sechsten Mal an der 25. Johanniter-„Weihnachtstrucker“-Aktion. Die gesammelten Gaben haben die Azubis nun zusammen mit Landrat Alexander Tritthart an die Johanniter Lorand Szüszner und Haro Somborn übergeben. „Ich freue mich, dass unsere Azubis diese Aktion wieder organisiert haben. Letztes Jahr sind 38 Päckchen zusammengekommen. Dieses Jahr sind es sogar 44“, bedankte sich Landrat Alexander Tritthart bei seinen Auszubildenden.

Rund 1450 Kilometer bis zum Ziel
Am 26. Dezember 2017 machen Lorand Szüszner und Haro Somborn sich von Landshut aus auf den rund 1450 Kilometer langen Weg ins westliche Siebenbürgen (Rumänien). Mit insgesamt 18 Sattelschleppern und vier Begleitfahrzeugen steuern sie die Regierungsbezirke Cluj-Napoca, Suceava, Bistrita Nasaud und Satu Mare an. „Wir fahren dort hin, wo man diese Hilfe noch nötig hat, in kleine Dörfer, die sehr arm sind oder in denen hohe Arbeitslosigkeit herrscht“, sagt Szüszner.

 

„Drücken jedem Kind ein Paket in die Hand“
Am Ziel verteilen die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter die Gaben in Grund- und Hauptschulen. „Wir drücken jedem Kind ein Paket in die Hand. So garantieren wir, dass die Päckchen da ankommen, wo sie hinsollen“, versichert Szüszner. Der Inhalt der Pakete komme stets gut an. Neben Nudeln, Mehl, Zahnbürsten und Duschgel seien auch Schokolade und Kekse in den Paketen. „Wenn wir den Kindern die Pakete überreichen, fließen auch bei den LKW-Fahrern manchmal Tränen vor Rührung. Die Reaktionen sind wirklich überwältigend. Das ist auch der Grund, warum ich immer wieder mitfahre“, erklärt Haro Somborn. Seit 2003 begleitet er die Aktion.

Mit den Päckchen etwas lernen
Mit der Aktion wollen die Johanniter die Kinder dazu animieren, in die Schule zu gehen und Lesen und Schreiben zu lernen, um der Analphabetisierung entgegenzuwirken. So wollen sie den Kindern eine Chance geben, später einer Arbeit nachzugehen. Zusätzlich haben sie den „Tag des kleinen Ehrenamtlichen“ ins Leben gerufen. Dann verrichtet jedes Schulkind, das eines der Päckchen erhalten hat, einen sozialen Dienst. Sie pflanzen beispielsweise Bäume, räumen den Schulhof auf oder kehren die Gehsteige. Bislang haben sich 7500 Schülerinnen und Schüler und 89 Schulen an der Aktion beteiligt. Nächstes Jahr sind auch die 44 Kinder, welche die Päckchen des Landratsamtes und des Kreiskrankenhauses St. Anna erhalten haben, beim „Tag des kleinen Ehrenamtlichen“ dabei.

BU: 44 Päckchen haben die Azubis des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt zusammen mit Landrat Alexander Tritthart (l.) an die Johanniter Lorand Szüszner (2.v.l.) und Haro Somborn (r.) im Rahmen der „Weihnachtstrucker“-Aktion übergeben.

 

Kategorien: Landratsamt