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Unterführungen der BAB A3 für Geh- und Radwege nachrüstbar

Meldung vom 10.02.2020
Gespräch im Landratsamt erörtert Verbesserungen für Radverkehr bei Höchstadt, Mühlhausen und Wachenroth.

Fahrrad

Erlangen. Sehr gute Nachrichten für Radfahrer in und um Höchstadt: Im Zuge des geplanten Autobahnausbaus A3 können nahezu alle Unterführungen der A3 bei Höchstadt, Mühlhausen und Wachenroth nachträglich einen zusätzlichen Geh- und Radweg erhalten. Als „einen positiven Nebeneffekt“ bezeichneten es Vertreter der Autobahndirektion Nordbayern (ABDN), dass die Unterführungen im Zuge der A3, aufgrund des vorgesehenen Gestaltungskonzeptes, nachträglich im Widerlagerbereich baulich angepasst werden können, ohne in die Tragkonstruktion des Bauwerks eingreifen zu müssen. Wie genau das funktioniert, haben sie bei einem gemeinsamen Gespräch im Landratsamt mit Landrat Alexander Tritthart, dem Staatlichen Bauamt Nürnberg, Mitarbeitern des Landratsamtes und den Bürgermeistern von Höchstadt a.d. Aisch, Mühlhausen und Wachenroth erläutert. Der Landrat hatte eingeladen, um darüber zu sprechen, wie sich der Radverkehr in der Region im Zuge des Autobahnausbaus A3 und des geplanten Radverkehrskonzeptes entwickeln könnte. Laut ABDN sei der Querschnitt für die Unterführungen so geplant, dass der Lichteinfall durch geneigte Widerlager verbessert und damit für den Verkehrsteilnehmer ein angenehmeres Befahren erreicht werde. Die am Fuß der Unterführung vorgesehene Böschung mit Pflaster könnte teilweise oder ganz entfallen oder durch andere bauliche Elemente (z.B. Gabionenwand) ersetzt werden, um Platz für einen Geh- und Radweg zu schaffen.

Reaktionen fielen positiv aus
Landrat Alexander Tritthart und die drei Bürgermeister waren von diesem Plan begeistert – hatten doch die Bürgermeister befürchtet, dass auf lange Zeit keine zusätzlichen Unterführungen für den Radverkehr machbar seien, wenn diese nicht schon bestehen oder in den aktuellen Planungen vorgesehen seien. „Die vorgestellten Pläne für die Unterführungen sind für alle positiv, da im Planfeststellungsverfahren noch keine Aussagen zu der Gestaltung der Bauwerke getroffen wurden. Nach dem Autobahnausbau stehen jetzt alle Möglichkeiten offen, zukünftig an den Unterführungen zusätzliche Radwege zu bauen“, freute sich Landrat Alexander Tritthart über das Ergebnis der Besprechung im Landratsamt.

Kategorien: Freizeit & Kultur, Landratsamt, Politik, Verkehr