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Virtuelle Jugendberufsagentur ins Leben gerufen

Meldung vom 18.01.2018
Kooperation zwischen Politik und Behörden im Landkreis soll junge Menschen zwischen Schule und Beruf unterstützen.

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Zum Jahresabschluss 2017 hat der Landkreis Erlangen-Höchstadt und das Amt für Kinder, Jugend und Familie eine Kooperationsvereinbarung mit der Agentur für Arbeit Fürth und dem Jobcenter Erlangen-Höchstadt  zur Jugendberufsagentur für den Landkreis geschlossen. Ziel der virtuellen Agentur ist, dass jeder Jugendliche die Chance auf Schule, Ausbildung, Studium oder Beschäftigung erhält. Sie wendet sich an junge Menschen unter 25 Jahren, die über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, gleichgültig ob mit oder ohne Schulabschluss. Auf der Basis der Jugendberufsagentur wollen die Kooperationspartner künftig noch enger zusammenarbeiten, um Langzeitarbeitslosigkeit, Warteschleifen und Fachkräftemangel abzubauen. So genannte „Hartz IV Karrieren“ sollen gar nicht erst entstehen – das ist das oberste Ziel des Jobcenters.

Beraten und begleiten schon vor der Ausbildung
Dafür wollen die Partner die Jugendlichen zu Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt umfassend beraten und ihnen sowie ihren Arbeitgeber vor und während der Ausbildung mit Rat zur Seite stehen. „Die Jugendberufsagentur ist ein wichtiger Baustein, um den Standort ERH für Jugendliche aus der Region noch attraktiver zu machen. Familienfreundlichkeit wird zu einem immer wichtigeren Faktor, um zu verhindern, dass  Fachkräfte wegziehen“, betont Landrat Alexander Tritthart. Ähnlich sieht dies auch Heike Krahmer, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie: "Noch stärker partnerschaftlich abgestimmt vorzugehen ist die beste Möglichkeit, die häufig vielschichtigen Probleme junger Menschen gemeinsam zu lösen. Deshalb mussten Jobcenter und Agentur für Arbeit kaum Überzeugungsarbeit leisten, die bewährte Kooperation zwischen Jobcenter und Jugendamt mit der Jugendberufsagentur auf die Agentur für Arbeit auszuweiten“. Junge Erwachsene zwischen Schule und Beruf noch gezielter zu begleiten sei, so Landrat Alexander Tritthart, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die jungen Erwachsenen erreichen die Jugendberufsagentur über ihre Ansprechpartner im Jobcenter, in der Agentur für Arbeit oder im Amt für Jugend, Kinder und Familie.

Kategorien: Landratsamt, Politik, Wirtschaft & Bildung, Familie & Soziales