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Infoabend zum Thema weibliche Genitalbeschneidung

bis Uhr

Veranstaltungsort: Landratsamt Erlangen-Höchstadt
Nägelsbachstraße 1
91052 Erlangen
Autorin Fadumo Korn zählt deutschlandweit zu den engagiertesten Kämpferinnen gegen weibliche Genitalbeschneidung. Sie spricht über ihre eigenen Erfahrungen. Gynäkologe Dr. Peter Kellermann diskutiert anschließend über medizinische Hintergründe und Behandlungsoptionen.

Weibliche Genitalbeschneidung ist ein in vielen Ländern Afrikas, des Nahen Ostens und Asiens weit verbreitetes grauenvolles Ritual. Betroffene leiden oftmals lebenslang unter den körperlichen und seelischen Folgen.  Fadumo Korn weiß, wie es ist, damit zu leben. Am Die Autorin der Bücher „Geboren im großen Regen“ und „Schwestern Löwenherz“ berichtet am Freitag, 12.07.2019 von 17-19 Uhr im Multifunktionsraum des Erlanger Landratsamtes über ihre Erfahrung. Sie zählt deutschlandweit zu den engagiertesten Kämpferinnen gegen weibliche Genitalbeschneidung. Deshalb hat die Arbeitsgemeinschaft „Aufklärung zu weiblicher Genitalbeschneidung“ sie  eingeladen. Die Arbeitsgemeinschaft will die Öffentlichkeit in der Region für das Thema sensibilisieren und lädt alle Interessierten zum Infoabend herzlich ein. Kinderbetreuung wird angeboten. Fadumo Korn steht auch Gynäkologe Dr. Peter Kellermann für Fragen zur Verfügung. Er diskutiert an diesem Abend über medizinische Hintergründe und Behandlungsoptionen. Eintritt ist frei.

Über die Arbeitsgemeinschaft „Aufklärung zu weiblicher Genitalbeschneidung“ :

Nach der Veröffentlichung mehrerer bundesweiter Studien rückte das Thema weibliche Genitalbeschneidung bei Geflüchteten in Stadt und Landkreis verstärkt in den Fokus. Im Juli 2018 hat sich die Arbeitsgemeinschaft „Aufklärung zu weiblicher Genitalbeschneidung“ gegründet. Ihr Ziel ist es, möglichen Handlungsbedarf in der Region zu erkennen und Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Sie setzt sich aus einem Mitglied des Stadtrates, haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit Tätigen, Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung (u.a. Jugendamt), der Polizei und Menschenrechtsgruppen sowie Ärztinnen und Ärzten zusammen. Die Kommunalen Bildungskoordinator*innen für Neuzugewanderte von Stadt und Landkreis begleiten die Arbeitsgemeinschaft konzeptionell und organisatorisch. In regelmäßigen Austauschtreffen erarbeiten die Mitglieder unter anderem Hintergrundwissen, vernetzen sich mit bereits etablierten Netzwerken in anderen Kommunen und diskutieren erste Ideen für die Entwicklung präventiver Ansätze.