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Gleichstellungsstelle

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Art. 3 Absatz 2 Grundgesetz, Art. 118 Absatz 2 Bayerische Verfassung.

Die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ist zwar nach Art. 3 des Grundgesetzes garantiert, aber noch nicht in allen Lebensbereichen umfassend verwirklicht.

Das Beratungsangebot der Gleichstellungsbeauftragten erstreckt sich über alle Lebens- und Arbeitsbereiche von Frauen und Männern:

  • Bürgerinnen und Bürger sowie Beschäftigte in der Verwaltung beraten
  • bei Gewaltproblemen/Konflikten und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz unterstützen
  • Vereinbarkeit Familie und Beruf unterstützen
  • Wiedereinstieg und Kinderbetreuung für Alleinerziehende und Existenzgründerinnen

  • Gleichberechtigung und Chancengleichheit fördern
  • Fraueninteressen vernetzen
  • Mit Behörden, Verbänden und Organisationen sowie den Organisationseinheiten des Landratsamtes und dem Personalrat zusammenarbeiten
  • Öffentlichkeitsarbeit, um über Benachteiligungen zu informieren und sensibilisieren
  • Den Vollzug des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes (Bay.GlG) fördern und überwachen

Die Gleichstellungsstellungsbeauftragte versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Gruppen und Beratungseinrichtungen und als Koordinationsstelle. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich. Sprechzeiten nach telefonischer Vereinbarung.

Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter.
Gewalt betrifft Frauen, unabhängig vom Alter, gesellschaftlicher Schicht und Lebenslage. Sie findet überall statt, sowohl in der Familie, im Bekanntenkreis, im Berufsleben als auch in der Öffentlichkeit. Gewalt gegen Frauen ist als Problem zwar heute nicht mehr so sehr tabuisiert, dennoch gibt es viele Hindernisse für betroffene Frauen, sich adäquate Hilfe zu suchen. Die Gleichstellungsbeauftragte steht Ihnen zur Seite.

Gewaltschutzgesetz
Seit 1. Januar 2002 ist das neue Gewaltschutzgesetz in Kraft. Opfer von häuslicher Gewalt werden künftig besser geschützt. Frauen haben die Möglichkeit, in ihrer Wohnung zu bleiben. Es gilt das Prinzip: Der Schläger geht, die Geschlagene bleibt.

Sexuelle Belästigung
Mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) am 18.08.2006 wurde das Beschäftigtenschutzgesetz abgelöst. Es hat zum Ziel, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Es beinhaltet u. a. eine Verpflichtung der Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, gegen Benachteiligungen aufgrund von Belästigungen und sexuellen Belästigungen vorzugehen. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen umfassen auch vorbeugende Maßnahmen.

Unterstützung und Hilfe

  1. Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 / 116 016

  2. Frauenhäuser
    Frauenhäuser bieten vorübergehenden Schutz und Sicherheit für Frauen und deren Kinder. Frauen können unabhängig von ihrem Wohnort das Frauenhaus ihrer Wahl aufsuchen.

    Autonomes Frauenhaus Erlangen   
    Postfach 3505, 91023 Erlangen
    Telefon: 09131 / 25872 (rund um die Uhr)

    Frauenhausbüro Beratungsstelle
    Gerberei 4, 91054 Erlangen
    Telefon: 09131 / 25878
    Mi 14:00 - 16:00 Uhr, Do 17:00 - 19:00 Uhr, Fr 9:00 - 11:00 Uhr

  3. Notrufe
    Notrufe unterstützen Frauen und Mädchen, die aktuell oder in der Vergangenheit sexuelle Gewalt erfahren mussten.

    Notruf und Beratung für vergewaltigte Mädchen und Frauen e. V., Beratungsstelle
    Goethestr. 18, 91054 Erlangen
    Telefon: 09131 / 209720

  4. Beauftragte und örtliche Ansprechpartner/innen für Frauen und Kinder
    Die örtlichen Ansprechpartner beraten Opfer über den Ablauf sowie über die Stellung des Opfers im Ermittlungsverfahren und vermitteln zu fachspezifischen Einrichtungen. Sie unterliegen als Vollzugsbeamtinnen bei Bekanntwerden von Straftaten dem Strafverfolgungszwang.

    Polizeidirektion Erlangen - KPI Erlangen/K 2.2.
    Schornbaumstraße 11, 91052 Erlangen
    Telefon: 09131 / 760 - 209

    Polizeipräsidium Mittelfranken - Beauftragte für Frauen und Kinder
    Jakobsplatz 5, 90402 Nürnberg
    Telefon: 0911 / 2112 - 1331

    Weisser Ring, Außenstelle Erlangen-Höchstadt (Kreis) / Erlangen (Stadt)
    Elke Yassin-Radowsky
    Telefon: 09195 / 7999
    E-Mail: Radowsky@t-online.de

    Wildwasser Nürnberg e.V.
    Kobergerstraße 41, 90408 Nürnberg
    Telefon: 0911 / 331 - 330
    www.wildwasser-nuernberg.de

Alleinerziehend

In Deutschland leben derzeit 1,6 Millionen Familien mit nur einem Elternteil. Alleinerziehend zu sein bedeutet eine besondere Herausforderung. In Ein-Eltern-Familien konzentriert sich die Verantwortung für das Einkommen und die Erziehung, Betreuung und Pflege der Kinder auf eine einzelne erwachsene Person. In Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt gibt es viele unterstützende Angebote für Alleinerziehende.

Unterstützung und Hilfen
Das Netzwerk Alleinerziehende bündelt die verschiedenen Angebote in der Region.

Beratungsstelle Eckental
Eschenauer Hauptstraße 57, 90542 Eckental
Telefon: 09126 / 281095

Beratungsstelle Erlangen
Mozartstraße 29, 91052 Erlangen
Telefon: 09131 / 88560

Beratungsstelle Herzogenaurach
Erlanger Straße 14, 91074 Herzogenaurach
Telefon: 09132 / 63915

Beratungsstelle Höchstadt
Steinwegstraße 1, 91315 Höchstadt a. d. Aisch
Telefon: 09193 / 698584

Diakonisches Werk
Raumerstraße 9, 91054 Erlangen
Telefon: 09131 / 6301 - 122

Zentrum für Alleinerziehende e. V.
Grünes S.O.f.A.
Günther-Scharowsky-Straße 7, 91058 Erlangen
Telefon: 09131 / 208914

Frau & Gesundheit

Der Arbeitskreis Frau & Gesundheit will durch eine frauenzentrierte Aufklärungs- und Bildungsarbeit, durch Vorträge, Tagungen und Ausstellungen die Frauen besser über ihren Körper, über seelisch und sozial krank machende und gesundheitsfördernde Faktoren informieren. Frauen sollen Sinn und Konsequenzen medizinischer Maßnahmen kennen und ermutigt und befähigt werden, zu unterscheiden und für sich selbst zu entscheiden.

Gesundheit muss immer auch unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten betrachtet werden: So sind z.B. natürliche weibliche Lebensphasen und Lebensübergänge keine Krankheit, werden aber häufig als solche behandelt.

Im Arbeitskreis Frau & Gesundheit sind Frauen aus folgenden Einrichtungen vertreten:

  • Landratsamt Erlangen-Höchstadt, Gesundheitsamt
  • Gleichstellungsstelle des Landkreises Erlangen-Höchstadt
  • Gleichstellungsstelle für Frauenfragen der Stadt Erlangen
  • BildungEvangelisch Erlangen
  • Frauenhaus Erlangen
  • Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen e. V. Erlangen
  • Mütterzentrum Erlangen e.V.
  • Offene Tür Erlangen
  • Verein Dreycedern e. V.
  • Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter e. V.

Der Arbeitskreis Frau & Gesundheit ist Teil der Gemeinsamen Gesundheitskonferenz (GGK) des Landkreises Erlangen-Höchstadt und der Stadt Erlangen.

Frau & Beruf - Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Berufstätigkeit ist heute ein fester Bestandteil der Identität und der Lebensentwürfe von Frauen. Mehr als zwei Drittel aller Frauen wollen erwerbstätig sein und auch nach einer familienbedingten Pause wieder zurück in den Beruf. Doch manchmal gestaltet sich der Wiedereinstieg schwieriger als gedacht. Allein die organisatorischen Anforderungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben sich in den letzten Jahren sehr verändert. Es genügt nicht mehr, nur eine Kinderbetreuung zu haben, diese muss an individuelle Arbeitszeiten, an Arbeitswege usw. angepasst werden.

Geschlechtsbezogene Jugendarbeit

Traditionelle Rollenzuweisungen schränken Mädchen und Jungen häufig in ihrem Lebensumfeld ein. Ziel ist es, den jungen Menschen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu geben, sie zu unterstützen, ihre Bedürfnisse zu äußern, ihre Lebensräume zu erweitern, sich von anderen abzugrenzen und ein eigenständiges persönliches Profil zu gewinnen.

Starke Mädchen - starke Jungs, Steigerung des Selbstwertgefühls in einer zunehmend sexualisierten Welt. Folgende Themen werden behandelt:

  • Rollenstereotype bei Mädchen und Jungen
  • Darstellung von Frauen und Männern in der Werbung
  • der „äußere Blick" auf sich selbst
    Schönheit und Körperwahn
  • Germany's Next Top Model
  • Pornofizierung von Mädchen-und Frauenbildern
  • Sexismus und sexualisierte Gewalt
  • Vielfalt von (Geschlechts-)Identitäten

Die Fortbildung ist für alle Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte geeignet, die Lust und Interesse haben, zu diesem Thema zu arbeiten. Die Unterrichtsvorschläge sind sowohl für Einzel-als auch Doppelstunden, geschlechtergetrennt oder -gemischt konzipiert und lassen sich mit minimaler Vorbereitung anwenden.

Anhand verschiedener Bausteine werden Ihnen praktische Tipps und Materialien für die Unterrichtsgestaltung an die Hand gegeben, um den Schüler*innen Sachverhalte aufzuzeigen und neue Denkanstöße zu vermitteln.

Mädchenarbeit

Eine geschlechtergerechte Pädagogik kann einen Beitrag dazu leisten, Mädchen und Jungen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Traditionelle Rollenzuweisungen schränken Mädchen häufig in ihrem Lebensumfeld ein. Ziel ist es, Mädchen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu geben, sie zu unterstützen, ihre Bedürfnisse zu äußern, ihre Lebensräume zu erweitern, sich von anderen abzugrenzen und ein eigenständiges persönliches Profil zu gewinnen.
Damit geschlechtsspezifisch differenzierte Arbeitsansätze in der Kinder- und Jugendarbeit konzeptionell verankert und personell abgesichert werden, sind auch weiterhin die politische Diskussion und die Vernetzung aller Beteiligten in der Mädchenarbeit wichtig.

Mädchentreffs:

  • Jugendtreff JC Consequence
    Brander Hauptstr. 12, 90542 Eckental-Brand
    Jc-consequence@web.de
    Pink Friday jeden Freitag im Monat, 15:00 -18:00 Uhr

  • Jugendtreff „Die Insel“
    Bahnhofstr. 3, 91334 Hemhofen,
    Mädchentreff Dienstag: 16:00 – 18:30 Uhr

  • Jugendzentrum Fortuna Kulturfabrik
    Bahnhofstr. 9, 91315 Höchstadt
    Mädchentreff Mittwoch: 16:00 – 19:00 Uhr

 

Jungenarbeit

Jungenarbeit hat zum Ziel, Jungen darin zu unterstützen, eine Geschlechtsidentität zu entwickeln. Durch die Veränderungen des Rollenverständnisses als Mann in unserer Gesellschaft ist es geboten, Jungen Orientierung zu geben und Sie bei dieser Auseinandersetzung reflektiert zu unterstützen.

Geschlechtsbewusste Jugendarbeit mit Jungs und jungen Männern
Dazu sind Männer wichtig und notwendig. Die Entwicklung einer Geschlechtsidentität über die Identifikation mit Männern ist für Jungen auch deshalb bedeutend, weil die männliche Sozialisation im Kindergarten-, Vor- und Grundschulalter im Wesentlichen ohne Männer (Väter, Erzieher, Pädagogen) stattfindet.

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt gibt es daher einen Arbeitskreis "Jungenarbeit" der von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises organisiert wird. Der Arbeitskreis bietet Beratung, Unterstützung, Fortbildungsangebote und konkrete Projekte mit Jungs und jungen Männern an.

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Gleichstellungsbeauftragte

Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Claudia Wolter
09131 803 211 09131 803 288 302 claudia.wolter@erlangen-hoechstadt.de

Ansprechpartner Jungenarbeit

Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Klaus Böhm
09131 803 145 09131 803 376 Paulistraße 3, Zi. 20 klaus.boehm@erlangen-hoechstadt.de