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Elektromobilitätskonzept

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt hat im Jahr 2012 das „Integrierte Klimaschutzkonzept
für den Landkreis Erlangen-Höchstadt und seine Gemeinden“ beschlossen und das Ziel
bekräftigt, die CO2-Emissionen im Landkreis bis 2030 um 55% zu senken.
In der CO2-Bilanz aus dem Jahr 2010 nimmt der Verkehr einen Anteil von 36 Prozent ein.

Als kreisweites Planwerk soll ein Elektromobilitätskonzept die Potentiale in der Elektromobilität aufzeigen und einen zielgerichteten (Um-)Bau der notwendigen Infrastruktur sowie die Schaffung von nachhaltigen Mobilitätsangeboten befördern. Hierzu hat der Landkreis Erlangen-Höchstadt die Mobilitätswerk GmbH mit Sitz in Dresden Ende 2019 beauftragt.

Im Rahmen von neun Arbeitspaketen sollen u.a. der Aufbau einer bedarfsorientierten Ladeinfrastruktur, die Ausweitung des Carsharing-Angebots sowie die Analyse von gewerblichen Fuhrparks erfolgen. Hinzu kommen verschiedene Marketingmaßnahmen, die Standortidentifizierung von Mobilitätsdrehscheiben und eine Überprüfung, wie sich der Öffentliche Personennahverkehr im Landkreis elektrifizieren und ggf. ergänzen ließe.
Mittels Workshops, Arbeitstreffen und Vor-Ort-Terminen sollen wichtige Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Energieversorgern von Beginn an mit eingebunden, um die verschiedenen Bedarfe und Wünsche frühzeitig identifizieren und einen entsprechenden Umsetzungskatalog hin zu einer nachhaltigen Mobilität erarbeiten zu können.

Das Elektromobilitätskonzept wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Elektromobilität vor Ort“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) koordiniert.

Im Laufe der Konzepterstellung sind verschiedene Veranstaltungs- und Beteiligungsformate geplant: