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Im Herzen der Metropolregion Nürnberg

Natur- und Artenschutz

Kirschlehrpfad in Kalchreuth (Foto: ERH)
Kirschlehrpfad in Kalchreuth (Foto: ERH)

Die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt befassen sich im Rahmen ihrer Zuständigkeit damit, die Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu unterstützen.

Die Ziele sind in § 1 des Bundesnaturschutzgesetzes formuliert. So ist die Natur und Landschaft so zu schützen, dass

  1. die biologische Vielfalt, 
  2. die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts einschließlich der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter sowie
  3. die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft


auf Dauer gesichert sind; der Schutz umfasst auch die Pflege, die Entwicklung und – wenn nötig - die Wiederherstellung von Natur und Landschaft.

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt umfasst vier Naturräume, die alle unterschiedliche Lebensräume mit einer jeweils eigenen Pflanzen- und Tierwelt aufweisen. Im Westen der Steigerwald, im Osten ein kleiner Teil der Nördlichen Frankenalb und deren Vorland. Durchschnitten wird der Landkreis vom Stromtal der Regnitz, deren einer Zulauf, die Aisch, namensgebend für eine Untereinheit des Naturraumes Mittelfränkisches Becken, dem Aischgrund ist.

Gerade diese Vielfalt der Landschaft und Natur bringt es mit sich, dass dort noch viele Refugien seltener Tier- und Pflanzenarten (z. B. der Knoblauchkröte) erhalten geblieben sind, von denen einige als Naturschutzgebiete ausgewiesen wurden.