Gesundheitsregion
Die Beschneidung von Frauen und Mädchen stellt eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte dar. Sie ist in Deutschland – ebenso wie inzwischen in vielen Ländern weltweit – strafbar. Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C), der jährlich am 6. Februar stattfindet, machen die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt auf die Situation von betroffenen sowie gefährdeten Mädchen und Frauen aufmerksam.
Unter www.waswiewo.de/fgmc stehen ab dem 6. Februar 2026 umfassende Informationen zum Thema FGM/C sowie konkrete regionale Fach- und Anlaufstellen zur Verfügung.
Menschenrechte stärken
Im Rahmen des Projekts „Menschenrechte stärken – FGM/C begegnen“ hat die Gesundheitsregionplus Erlangen-Höchstadt & Erlangen in Kooperation mit den Gleichstellungsstellen der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt mehrere Fachveranstaltungen durchgeführt. Diese wurden durch hochkarätige Vorträge bereichert, unter anderem von Oberärztin Carla Schulmeyer von der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen sowie von Rike Sindbert von Pro Familia Nürnberg. Im Mittelpunkt stand dabei der fachliche Umgang mit von FGM/C betroffenen Frauen und Mädchen. Zur nachhaltigen Sensibilisierung für das Thema wurde nun die neue thematische Informationsseite auf dem Portal für Gesundheit, Bildung und Soziales für Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt erarbeitet.