Witterungsbedingte Straßensperrungen im Landkreis Erlangen-Höchstadt

28. Januar 2026: Verkehrsbehinderungen, Busausfälle und Einschränkungen bei der Müllabfuhr (aktualisiert am 28.01.2025, 16:25 Uhr)

Erlangen-Höchstadt. Aufgrund der aktuellen Witterung bestehen im Landkreis Erlangen-Höchstadt weiterhin zahlreiche Straßensperrungen. Ursache sind Baumfällarbeiten infolge von Schneebruch und Sturmschäden. Der Kreisbauhof weist dringend darauf hin, Sperrungen unbedingt zu beachten und abgesperrte Straßen keinesfalls zu passieren, da akute Gefahr durch Schneebruch, herabfallende Äste und umstürzende Bäume besteht. Durch die Sperrungen ist weiterhin auf allen Buslinien mit Verspätungen und Fahrtausfällen zu rechnen, insbesondere auf der VGN-Linie 246. Die VGN-Linie 204 kann laut Verkehrsunternehmen wieder regulär fahren.

Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht.

Zahlreiche Straßen betroffen
Derzeit sind mehrere Gemeinde-, Verbindungs- und Kreisstraßen aus Sicherheitsgründen nicht passierbar. Betroffen sind unter anderem der Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße ERH 5 zwischen Röttenbach und Baiersdorf sowie der Abschnitt zwischen Kanalbrücke Baiersdorf und Röttenbach, ausschließlich der Abschnitt von Baiersdorf bis zur ERH 32 (Abzweig Kleinseebach) ist freigegeben. Auch die Kreisstraßen ERH 14 (Untermembach – Beutelsdorf), ERH 27 (Ailersbach – Boxbrunn) und ERH 31 (Dechsendorf – Möhrendorf) bleiben weiterhin gesperrt.

Wieder freigegeben wurden mehrere Straßenabschnitte, darunter neben oben genannten Teilen der ERH 5, ERH 16 (Aisch – Zentbechhofen) ERH 20 / NEA 3 (Hermersdorf – Uehlfeld), ERH 21 (Vestenbergsgreuuth – Uehlfeld), ERH 25 (Beutelsdorf – Hammerbach), ERH 32 (Kleinseebach – ERH 31/ Hauptstraße in Möhrendorf), ERH 35 (Neuhaus – Heppstädt) sowie die Staatstraßen St 2240 (zwischen dem Abzweig Hesselberg und Klebheim) und St 2263 (Boxbrunn – Oberlindach).

Abfallwirtschaft: Leerungen ab 29. Januar geplant
Veolia hat die Sammlung am 28. Januar wieder aufgenommen und so viele Sammelgebiete wie möglich angefahren. Die Abholung der Gelben Säcke und die Leerungen der Tonnen sind nur möglich, wenn die Straßen für die Müllfahrzeuge befahrbar und die Tonnen zugänglich sind. Wenn die Witterungsbedingungen es zulassen, sollen am 29. Januar und an den Folgetagen die nach dem Abfuhrplan vorgesehenen Touren stattfinden. Da die Lage weiterhin instabil ist, sind derzeit leider keine festen Zusagen für einzelne Gebiete möglich. Um die Rückstände aufzuholen, wird Veolia auch am kommenden Samstag (31.01.2026) im Einsatz sein.

Der Entsorger versichert, alle verfügbaren Ressourcen auszuschöpfen, und bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese witterungsbedingte Ausnahmesituation.

Das Landratsamt wird über Änderungen informieren und bittet um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.