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Ehrungen

Ehrungen 2021

Kommunale Verdienstmedaille in Silber


Richard Schleicher, Röttenbach Richard 

L a u d a t i o

Richard Schleicher hat insgesamt mehr als drei Jahrzehnte allseits anerkannte kommunalpolitische Arbeit für die Gemeinde Röttenbach und den Landkreis Erlangen-Höchstadt geleistet. Dem Gemeinderat Röttenbach gehörte er ununterbrochen 36 Jahre lang an. Besondere Verantwortung für die Gemeindepolitik hat er als zweiter Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender übernommen. In der langen Zeit seines kommunalpolitischen Wirkens hat er mit seinem großen persönlichen Engagement und seinem breiten Erfahrungsschatz maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Gemeinde zu einem attraktiven und beliebten Wohnort für Jung und Alt weiterentwickelt hat. Er hat zahlreiche richtungsweisende und die Zukunft der Gemeinde prägende Entscheidungen mitgetragen. Anzuführen sind hier etwa die beträchtlichen Sanierungs-, Bau- und Erweiterungsmaßnahmen im Bereich der Kinderbetreuungseinrichtungen und der Schulen, der Neubau seniorengerechter Wohnungen mit angeschlossener Tagespflegestation und die Planungen für die „Neue Mitte“ Röttenbachs mit Umbau und Erweiterung des Rathausplatzes. Darüber hinaus hat Richard Schleicher mehrere Baugebiete und diverse Einheimischen-Modelle mitentwickelt, wobei er insbesondere die Berücksichtigung sozialer Aspekte im Fokus hatte. Nachdrücklich hat er sich auch für die Gründung des Seniorenbeirats Röttenbach eingesetzt, den er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat als Mitglied tatkräftig unterstützt hat. Über die Gemeindegrenze hinaus hat sich Richard Schleicher nahezu 16 Jahre lang verantwortungsvoll als Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt für die Menschen in der Region eingesetzt. Gesamtgesellschaftliche Verantwortung hat er elf Jahre lang als Vertreter der Gemeinde Röttenbach in der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg übernommen.
Richard Schleicher hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Gerhard Kreß, Mühlhausen

L a u d a t i o

Gerhard Kreß wirkte über drei Jahrzehnte hinweg mit außerordentlichem Engagement als Mitglied des Marktgemeinderats Mühlhausen. Besondere Verantwortung trug er als zweiter Bürgermeister der Marktgemeinde, ein Amt, das er 18 Jahre lang äußerst verlässlich und mit großer Einsatzbereitschaft ausgeübt hat. Besonders gefordert war Gerhard Kreß, als er in den Jahren 2003 und 2004 aufgrund der Erkrankung der damaligen Ersten Bürgermeisterin 14 Monate lang die Geschicke der Marktgemeinde zu verantworten hatte. In der langen Zeit seiner Zugehörigkeit zum Marktgemeinderat hat er zahlreiche Maßnahmen und Projekte mitgetragen, die die zukunftsgewandte Entwicklung des Marktes Mühlhausen sichern. Insbesondere hat sich Gerhard Kreß Verdienste um den regionalen Klimaschutz erworben. Engagiert hat er sich für die Planung und Ausführung eines Nahwärmenetzes für Mühlhausen eingesetzt. Bereits ab 2008 war er als Mitglied des damals neu gebildeten Arbeitskreises „Nahwärme“ tätig, aus dem sich 2010 der Verein „Bioenergie Mühlhausen“ gründete. Dieser betreibt ein Nahwärmenetz mit Hackschnitzelheizung und versorgt 120 Haushalte mit erneuerbarer Heizenergie. Gerhard Kreß durfte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern des Marktes Mühlhausen stets großer Beliebtheit erfreuen und genießt vor Ort allseits hohes Ansehen.
Gerhard Kreß hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Bernhard Schwab, Herzogenaurach

L a u d a t i o

Bernhard Schwab stellt sich seit insgesamt 25 Jahren im Interesse der Stadt Herzogenaurach und des Landkreises Erlangen-Höchstadt in den Dienst der kommunalen Gemeinschaft. Dem Stadtrat Herzogenaurach gehört er seit 1996 an. Hier hat er als Fraktionsvorsitzender nahezu vierzehn Jahre lang die Stadtpolitik mit großem persönlichen Einsatz maßgeblich mitgestaltet. In allen seinen Ämtern setzte und setzt sich Bernhard Schwab mit Nachdruck für ein lebenswertes Herzogenaurach ein. Mit Kompetenz und Tatkraft bringt er sich seit vielen Jahren in die Arbeit des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Planungs- und Umweltausschusses ein. Verantwortung trägt er zudem als Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Herzogenaurach. Mit großer Leidenschaft widmet er sich der Pflege der Beziehungen zu den Partnerstädten Wolfsberg in Österreich und Nova Gradiska in Kroatien. Seine beruflichen Verbindungen nutzte er immer wieder, um Jugendlichen aus Nova Gradiska Praktikumsplätze in Herzogenaurach zu vermitteln und auf diese Weise deren berufliche Bildung zu fördern. Über sein Engagement für die Stadt Herzogenaurach hinaus wirkt Bernhard Schwab als Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt, dessen Entwicklung er seit 19 Jahren verlässlich fördert und begleitet.
Bernhard Schwab hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Ulrich Wasielwski, Spardorf

L a u d a t i o

Ulrich Wasielewski hat beispielhaftes kommunalpolitisches Engagement bewiesen und sich mit großer Schaffenskraft über insgesamt 34 Jahre hinweg in den Dienst der kommunalen Gemeinschaft gestellt. 1980 zog er erstmals als Nachrücker in den Gemeinderat Spardorf ein. Diesem gehörte er mit einer aus beruflichen Gründen erfolgten Unterbrechung von sechs Jahren bis 2020 an. Besondere Verantwortung übernahm er als zweiter Bürgermeister in den Jahren von 2004 bis 2014. Ulrich Wasielewski hat in der langen Zeit seiner Zugehörigkeit zum Spardorfer Gemeinderat die Entwicklung der Erlanger Umlandgemeinde insbesondere als Mitglied im Grundstücks- und Bauausschuss intensiv begleitet und mitgestaltet. Er hat sich dabei mit einem breiten Spektrum an zukunftsweisenden Themen auseinandergesetzt. Projekte wie der Neubau der Sporthalle und der Bau eines Jugendhauses lagen ihm besonders am Herzen. Nach der Schließung der Ziegelei, dem ehemals größten Betrieb in der Gemeinde, und nach Abriss nahezu aller Gebäude setzte er sich nachdrücklich für ein familienfreundliches Nachnutzungskonzept des Geländes ein. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat engagiert er sich weiterhin verantwortungsvoll für die Gemeinde Spardorf und für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger und leistet als Mitglied des Seniorenbeirats wertvolle Arbeit für die ältere Generation. Ulrich Wasielewski hat mit seinem langjährigen kommunalpolitischen Wirken ganz wesentlich zu dem heutigen Erscheinungsbild der Gemeinde Spardorf beigetragen.
Ulrich Wasielewski hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Dankesurkunde


Bernd Dittrich, Heßdorf

L a u d a t i o

Bernd Dittrich engagiert sich seit nahezu zwei Jahrzehnten als Mitglied des Gemeinderats Heßdorf. Er begleitet verantwortungsvoll die kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse in der Gemeinde und setzt sich stets besonnen und überzeugend für die gemeindlichen Belange ein. Geprägt durch seinen Beruf als Bankkaufmann liegt der Schwerpunkt seines Wirkens im Bereich des Haushalts- und Finanzwesens. Kompetent und sachkundig bringt er sich in alle finanzpolitischen Fragestellungen ein. Über die Kommunalpolitik hinaus ist Bernd Dittrich aktives Mitglied in zahlreichen örtlichen Vereinen und Verbänden und trägt auch auf diese Weise zu einer lebendigen Ortsgemeinschaft bei.

 

Kommunale Dankesurkunde


Heidi Eichler, Spardorf

L a u d a t i o

Heidi Eichler hat sich 18 Jahre lang als Mitglied des Gemeinderats Spardorf um die kommunale Gemeinschaft verdient gemacht. Zwölf Jahre lang bekleidete sie verlässlich das Amt der dritten Bürgermeisterin. In dieser Funktion übernahm sie vorrangig Aufgaben im sozialen Bereich. Besonders am Herzen lagen ihr die Belange von Menschen mit Behinderung, von Kindern, Familien und Senioren. 2004 wurde sie zur Familienbeauftragten der Gemeinde Spardorf ernannt – ein Amt, das sie mit großer Einsatzfreude ausgeübt hat. Hervorzuheben ist insbesondere ihr tatkräftiges Engagement für die Ferienbetreuung und die Seniorenarbeit in der Gemeinde. So war sie maßgeblich an der Verwirklichung eines Seniorennachmittags beteiligt, den sie über viele Jahre hinweg persönlich organisiert und betreut hat. Für die Anliegen der älteren Generation hat sich Heidi Eichler zudem im Kreissenioren-Beirat eingebracht.

 

Kommunale Dankesurkunde


Roland Igel, Kalchreuth

L a u d a t i o

Roland Igel hat sich über drei Wahlperioden hinweg als Mitglied des Gemeinderats Kalch-reuth verlässlich für seine Gemeinde eingesetzt und deren Interessen vorbildlich vertreten. Durch seine Beiträge konnten in den Beratungen des Gemeinderats stets gute Ergebnisse erzielt werden. Die Diskussion im Gremium wusste er mit vernünftigen und praktikablen Argumenten zu bereichern und sorgte für ein positives Klima innerhalb des Gemeinderats. Ein wichtiges Anliegen war es ihm, den Ruf der Gemeinde Kalchreuth als naturverbundene Gemeinde zu fördern und zu stärken. Großes Engagement zeigte er auch für die Pflege der Beziehungen zur französischen Partnerstadt von Kalchreuth und damit verbunden für den Partnerschaftsverein, den er auch als Gemeinderat nach Kräften unterstützt hat. Roland Igel war ein parteiübergreifend geschätztes Mitglied des Gemeinderats Kalchreuth.

 

Kommunale Dankesurkunde


Sabina König, Adelsdorf

L a u d a t i o

Sabina König wurde 2002 in den Gemeinderat Adelsdorf gewählt. Seither bringt sie sich mit außerordentlichem Elan und großer Tatkraft in die örtliche Kommunalpolitik ein. Von 2014 bis 2020 war sie Fraktionssprecherin ihrer Partei, seit 2020 vertritt sie die Gemeinde Adelsdorf als dritte Bürgermeisterin nach außen. Es ist ihr ein wichtiges Anliegen, die Entwicklung der Gemeinde zu fördern und den damit verbundenen Veränderungen und Herausforderungen zukunftsorientiert zu begegnen. Themen wie Klima- und Landschaftsschutz und der Erhalt einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt für nachfolgende Generationen liegen ihr besonders am Herzen. Dabei ist ihr ein respektvolles Miteinander im Gemeinderat eine Selbstverständlichkeit.

 

Kommunale Dankesurkunde


Konrad Kreß, Aurachtal

L a u d a t i o

Konrad Kreß hat die Geschicke der Gemeinde Aurachtal als Mitglied des Gemeinderats 18 Jahre lang engagiert mitgestaltet und dazu beigetragen, die Entwicklung der Gemeinde durch zahlreiche innovative Ideen zu fördern und voranzubringen. Von 2014 bis 2020 hat er Verantwortung als dritter Bürgermeister übernommen. Sein Handeln als Gemeinderat galt vorrangig dem Erhalt der ländlichen Strukturen der Gemeinde bei gleichzeitigem Bestreben, diese mit den Anforderungen an ein modernes, zukunftsorientiertes Gemeinwesen in Einklang zu bringen. Aufgrund seiner Ortskenntnis und seiner zahlreichen Kontakte war er im Gemeinderat ein allseits geschätzter Ratgeber.

 

Kommunale Dankesurkunde


Thomas Pöhlmann, Marloffstein

L a u d a t i o

Thomas Pöhlmann war 18 Jahre lang Mitglied des Gemeinderats Marloffstein und hat in dieser Zeit wertvolle kommunalpolitische Arbeit für die mittelfränkische Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger geleistet. Er hat die Entwicklung von Marloffstein verantwortungsvoll begleitet und insbesondere als Mitglied im Grundstücks- und Bauausschuss, dem er durchgängig über drei Wahlperioden hinweg angehörte, mitgestaltet. Von 2014 bis 2020 war Thomas Pöhlmann stellvertretender Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses und hat Mitverantwortung für die ordnungsgemäße Abwicklung der Gemeindefinanzen übernommen. Als ehemaliger Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Marloffstein hatte er stets auch ein offenes Ohr für die Mitglieder der Feuerwehr und deren Anliegen.

 

Ehrungen 2020

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland


Adolf Wedel, Vestenbergsgreuth

L a u d a t i o

Lieber Herr Wedel,

mit Ihnen ehren wir heute einen Unternehmer der guten alten Schule, der nicht nur ein global agierendes Unternehmen mehr als erfolgreich leitet, sondern sich auch der sozialen, ökologischen und menschlichen Verantwortung, die damit verbunden ist, bewusst ist – für seine Mitarbeiter und für alle Mitmenschen.

 

Ihr Großvater gründete vor etwa 91 Jahren hier im schönen Vestensbergsgreuth das „Kräuterverarbeitungswerk Martin Bauer“. Seit den 80er-Jahren haben Sie an der Spitze des Unternehmens wesentlich mitgewirkt. Seit Januar 2021 widmen Sie sich einer neuen Aufgabe als Vorsitzender des Gesellschafterkreises. Ihr Familienunternehmen ist heute der weltweit führende Anbieter für Kräuter- und Früchtetees und beschäftigt derzeit weltweit 4.500 Mitarbeiter, allein hier in Franken sind es mehr als 1.200 Mitarbeiter. Charakteristisch ist dabei für Sie, dass Sie die Menschen nicht nur als Angestellte sehen, deren Vorgesetzter Sie sind – für Sie sind es tatsächlich Mitarbeiter und Kollegen, deren Wohlergehen für Sie an erster Stelle steht. Dies wird immer wieder deutlich in dem Sie das persönliche Gespräch mit Ihren Mitarbeitern suchen und stets ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte haben. Bei Ihnen steht der Mensch im Mittelpunkt, dies beweisen Sie immer wieder durch Ihr Handeln und Ihr Wirken.

 

Während der Corona-Pandemie dankte die Martin Bauer Group ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren freiwillige Zusatzleistung mit einer Prämie und initiierte darüber hinaus eine Spendenaktion für in Not geratene Bürgerinnen und Bürger. Zudem griffen Sie auch während der aktuellen Flutkatastrophe den benachbarten Gemeinden unter die Arme. Ganz besonders hervorheben möchte ich, dass Sie einen eigenen Sozialfonds für unverschuldet in Not geratene Mitarbeiter eingerichtet haben und auch die „Charta der Vielfalt“ haben Sie unterzeichnet, mit der Sie stetiges Engagement für soziale Gerechtigkeit und Respekt im Unternehmen garantieren. Zudem fördert das Unternehmen auch Hilfe-zur-Selbsthilfe-Strukturen. Doch wer Sie kennt, weiß, eigentlich braucht es keiner Versicherung, für Sie sind Werte wie Gerechtigkeit und gegenseitiger Respekt keine Plattitüden, sie sind fester Bestandteil Ihrer Persönlichkeit.

 

Die Martin Bauer Group steht für Nachhaltigkeit, für einen menschenwürdigen Arbeits- und Wirtschaftswachstum ein, hat über 60 ökologische und soziale Projekte entlang der Lieferkette für die nachhaltige Rohstoffbeschaffung umgesetzt und ist mit diesem Engagement, das Sie Herr Wedel maßgeblich beeinflussen, beispielgebend für wirtschaftlichen Erfolg im Einklang mit ökologischer und sozialer Verantwortung.

 

Als Geschäftsführer eines global agierenden und erfolgreichen Unternehmens war Ihnen stets bewusst, wie wichtig grenzübergreifende Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis, der Austausch zwischen Menschen verschiedener Nationen und Kulturen ist. Deshalb engagieren Sie sich bereits seit vielen Jahren in herausragender Weise für eine Stärkung der Partnerschaft zwischen dem Markt Vestenbergsgreuth und der polnischen Gemeinde Nowe Miastonad Warta.

 

Und auch als die Martin Bauer Group im Jahr 1995 in das russische Krasnogorsk expandierte, war es Ihnen ein Anliegen, eine freundschaftliche Verbindung zwischen Ihrer Heimat und der dortigen Region herzustellen. Daraus entstand die bis heute andauernde Schulpartnerschaft zwischen den Gymnasien Höchstadt a. d. Aisch und Opalicha bei Krasnogorsk. Diese Partnerschaft war schlussendlich die Grundlage für die heute bestehende Städtepartnerschaft zwischen Höchstadt a. d. Aisch und Krasnogorsk. Sogar ein eigener Freundeskreis „Höchtstadt-Krasnogorsk e. V.“ wurde durch Sie initiiert, der sich den der Förderung der gemeinsamen Zusammenarbeit in vielen verschiedenen Bereichen verschrieben hat. Mit Ihrem Einsatz haben Sie in beispielhafter Weise zur Völkerverständigung und zum Zusammenwachsen in unserer heutigen globalisierten Welt beigetragen.

 

Und auch Ihr Engagement in vielen weiteren Verbänden und Vereinen wie den Freundeskreisen der Laufer Mühle und der Barmherzigen Brüder Gremsdorf oder für die „Stiftung der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung oder einer drohenden Behinderung, Kreisverband Erlangen-Höchstadt (West) e. V.“ möchte in diesem Zusammenhang nicht gänzlich unerwähnt lassen, sind Sie doch Beispiele für Ihre große christliche Nächstenliebe und Ihr Verantwortungsbewusstsein.

 

Hervorheben möchte ich auch Ihr Engagement um die Freiwillige Feuerwehr Vestenbergsgreuth, deren Feuerwehrgebäude nicht nur auf dem Betriebsgelände der Martin Bauer Group steht, sondern diese auch für die Erhaltungskosten nahezu vollständig aufkommt. Damit leisten Sie und die Martin Bauer Group einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

Zudem waren Sie im Jahr 1974 Gründungsmitglied des Turn- und Sportvereins Vestenbergsgreuth e. V., dem Sie bis heute, nun als Ehrenmitglied, eng verbunden sind. Neben Ihrem Amt als stellvertretender Vorsitzender sind Sie ein großer Förderer Ihres TSV und trugen 1996 maßgeblich dazu bei, dass die Leistungsfußballabteilung des Vereins der Spielvereinigung Greuther Fürth GmbH & Co. KGaA beitrat. Seither bringen Sie sich auch bei der SpVgg als Förderer ein und sind engagiertes Mitglied des Aufsichtsrates. Mit Ihrem Einsatz haben Sie großen Anteil daran, dass die Fußballabteilung nicht nur so spielt, sondern endlich auch wieder erstklassig ist!

 

Lieber Herr Wedel, Adolph Kolping hat einmal gesagt: „Tut jeder in seinem Kreis das Beste, wird es in der Welt auch besser aussehen“. Sie tun das Beste für Ihre Mitarbeiter und Mitmenschen, haben stets das Wohlergehen der Anderen fest im Blick. Mit Ihrem Handeln und Ihrem Wirken als Unternehmer füllen Sie das Bild des „ehrbaren Kaufmanns“ mit Leben, sind ein herausragendes Beispiel für soziales Unternehmertum im 21. Jahrhundert. Dafür möchte ich Ihnen ganz persönlich und auch im Namen der Bayerischen Staatsregierung ein herzliches „Vergelt´s Gott“ aussprechen. Sie sind ein wahres Vorbild für jüngere Generationen. Es freut mich deshalb sehr, Ihnen hier und heute im Auftrag des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aushändigen zu können.

 

Kommunale Verdienstmedaille


Stefan Müller, Großenseebach

L a u d a t i o

Lieber Stefan,

hier in trauter Runde habe ich die besondere Freude, Dich heute für Dein langjähriges politisches Engagement auf Kommunalebene zu ehren.

 

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert engagierst Du Dich auf kommunaler Ebene für unsere mittelfränkische Heimat. Bereits in jungen Jahren, mit gerade einmal 20 Jahren, wurdest Du in den Gemeinderat Großenseebach gewählt. Hier hast Du Dich zehn Jahre lang unermüdlich für die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger Deiner Heimatgemeinde eingesetzt, stets empathisch und mit offenem Ohr ihnen zugehört und die Geschicke von Großenseebach verantwortungsvoll und zukunftsorientiert mitgestaltet.

 

Dein politisches Gespür und Talent blieb für Außenstehende nicht lange verborgen, bereits nach einer Amtszeit als Gemeinderat, wurdest Du auch in den Kreistag von Erlangen-Höchstadt gewählt, in dem Du bis heute Mitglied bist. Dort weißt Du stets mit Deiner Erfahrung und Deiner hohen Fach- und Sachkompetenz zu überzeugen, Du bist – Landrat Alexander Tritthart wird mir sicherlich zustimmen – ein echter Gewinn für dieses Gremium. Als Mitglied in diversen Ausschüssen bist Du mit einem breiten Spektrum unterschiedlichster Themen befasst und hast bei zahlreichen für den Landkreis zukunftsträchtigen Entscheidungen sachkundig mitgewirkt. Dein Engagement für die geplante Stadt-Umland-Bahn, die als Straßenbahn zukünftig die Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach verbinden soll, ist hier ebenso anzuführen wie Dein erfolgreiches Wirken für die Auszeichnung des Landkreises Erlangen-Höchstadt als Bildungsregion, auf deren Grundlage der Landkreis im vergangenen Jahr mit dem Siegel „Digitale Bildungsregion in Bayern“ ausgezeichnet wurde.

 

Schließlich wurdest Du, kurz nach der Wahl in den Kreistag Erlangen-Höchstadt 2002, auch in den Deutschen Bundestag gewählt und wirkst bis heute auf Bundesebene an maßgeblicher Stelle mit. Du warst bereits Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung und bist seit 2017 zum zweiten Mal Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag. Beides herausgehobene Positionen, die Du mit Bravour gemeistert hast bzw. meisterst. Und auch wenn Du in Berlin bist, kümmerst Du Dich stets um Deine fränkische Heimat und setzt Dich beharrlich für die Interessen der Region und Ihrer Bürgerinnen und Bürger ein. Die hohe Wertschätzung, die Dir für Deine Arbeit entgegengebracht wird, liegt sicherlich auch daran, dass Du für die Bürgerinnen und Bürger in allen Lebenslagen da bist, den persönlichen Dialog suchst, zuhörst und Lösungen findest. Du bist ein nahbarer Abgeordneter, der stets das Allgemeinwohl fest im Blick behält und dieses als oberste Maxime seines politischen Handelns sieht.

 

Und auch Dein Engagement als Vorsitzender des Kreisverbands Erlangen-Höchstadt des Bayerischen Roten Kreuzes und Dein ehrenamtliches Wirken im Stiftungsrat der Stiftung der „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung oder einer drohenden Behinderung, Kreisvereinigung Erlangen-Höchstadt (West)“ unterstreicht Dein Verantwortungsbewusstsein für unsere Gesellschaft.

 

Lieber Stefan, Du hast Dich in herausragender Weise um unsere Heimat und vor allem um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich deshalb, Dir heute die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze überreichen zu können.

 

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland


Thomas Fink, Herzogenaurach

L a u d a t i o

Lieber Thomas Fink,
man könnte meinen, wir beide gemeinsam auf einer Ordensveranstaltung – das ist nichts Neues. Bereits des Öfteren kamen wir bei Ordensveranstaltungen in den Genuss Ihrer einzigartigen musikalischen Schöpfungskraft, Sie verzauberten uns mit Ihrem Können am Piano und nahmen uns bei der Hand auf eine akustische Reise in die Welt der Jazzmusik. Stets sonst bescheiden im Hintergrund, freut es mich umso mehr, dass Sie heute im Vordergrund stehen. Sehr geehrte Damen und Herren, Thomas Fink zu ehren, heißt 70 Jahre künstlerisches Schaffen auf absolutem Top-Niveau seiner mehr als verdienten Anerkennung zukommen zu lassen.

1950 begannen Sie Ihre Karriere, anfangs traten Sie in amerikanischen Soldatenclubs auf und trafen dort erstmals auf die Jazzmusik. Wenn man so will war es Liebe auf den ersten Klang! Im Kreise Gleichgesinnter perfektionierten Sie bereits in jungen Jahren Ihr Spiel. Auch beim Bayerischen Rundfunk wurde man früh auf Sie aufmerksam und so kamen Sie 1970 als Hauspianist zum Studio Nürnberg und waren darüber hinaus, bis zur Auflösung 1992, Teil der BR-Bigband. Daneben sind Sie fester Bestandteil des legendären Noris Swingtetts, das bereits 1957 gegründet wurde. 1984 gründeten Sie selbst das „ThomasFink-Trio“, bereisten in der Folge zahlreiche Länder und spielten mehrere Alben ein. Über die Jahre verfestigten Sie Ihren ausgezeichneten Ruf in der Jazzwelt und laut der Meinung vieler Experten sind Sie der „swingendste Pianist Europas“ – dies zeigt eindrucksvoll, welche Wertschätzung Sie genießen.

Eines lag Ihnen aber schon immer besonders am Herzen: die Weitergabe Ihres musikalischen Wissens an Kinder und Jugendliche. Annähernd 40 Jahre waren Sie als Musikpädagoge der heutigen „Käthe-Zang-Sing- und Musikschule“ in Herzogenaurach tätig und vermittelten den Jüngsten unserer Gesellschaft nicht nur Theorie und Praxis, sondern vor allem, was man bei Ihnen bei jedem Ihrer Auftritte förmlich spüren kann: den Spaß am Musizieren.

Bereits 35 Jahre engagieren Sie sich darüber hinaus ehrenamtlich für den guten Zweck. Als Beispiel möchte ich dabei die Benefizkonzerte Ihres „Thomas-Fink-Trios“ zugunsten der Orgel der Pfarrkirche St. Otto in Herzogenaurach nennen. Stets
ohne großes Zögern, sind Sie bereit, Ihr musikalisches Können für die gute Sache zur Verfügung zu stellen. Allein 65.000 Euro erspielten Sie in den vergangenen achtzehn Jahren zugunsten der Ausgabestelle Herzogenaurach der Tafel Erlangen. Bei den Konzerten zeichnen Sie stets für die künstlerische Gestaltung des Abends verantwortlich, sind dabei nicht nur Moderator des Abends, sondern spielen mit eigens von Ihnen ausgesuchten und eingeladenen Spitzenmusikern und Künstlerfreunden ausgewählte musikalische Leckerbissen.

Nicht nur für Ihre Heimatstadt Herzogenaurach, die Ihnen 2001 den 1. Kulturpreis der Stadt verliehen hat, sondern auch für den Landkreis Erlangen-Höchstadt setzen Sie sich ehrenamtlich ein. Hier möchte ich an die Benefizkonzerte zugunsten der Qualifikationsprojekte der Laufer Mühle in Höchstadt a. d. Aisch oder auch zugunsten der Renovierung der Evangelischen Matthäuskirche in Uttenreuth erinnern. Zudem unterstützten Sie 2007 und 2012 den Landkreis Erlangen-Höchstadt als Künstler bei den Deutsch-Polnischen Kulturtagen im Partnerlandkreis Tarnowskie Góry und umrahmen bis heute verschiedene Veranstaltungen und feierliche Anlässe des Landratsamtes. Aber nicht nur hier begleiten Sie offizielle Anlässe: auch bei weiteren Feierlichkeiten sind Sie ein gefragter Künstler und runden die Veranstaltungen mit Ihrem virtuosen Klavierspiel gelungen ab.

Lieber Herr Fink, ich könnte noch Stunden ausgiebig über Ihr Engagement weiter referieren. Dies zeigt, welch  außergewöhnlichen Menschen und welch beispielhaftes Lebenswerk wir heute hier ehren. Charlie „Bird“ Parker sagte einmal: „Jazz ist mehr als nur Musik, Jazz ist eine Lebenseinstellung“. Sie, lieber Herr Fink, leben den Jazz, wie nur wenige andere vor Ihnen und nicht nur das: Sie haben den Jazz in Deutschland entscheidend geprägt. Ich freue mich deshalb ganz besonders Ihnen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland auszuhändigen.

 

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland


Prof. Dr. Klaus-Peter Herbers, Uttenreuth

L a u d a t i o

Sehr geehrter Herr Professor Herbers,

seit fast fünf Jahrzehnten widmen Sie sich beruflich als auch ehrenamtlich dem Jakobskult, dem Pilgerwesen, der Iberischen Geschichte im Mittelalter und der Frömmigkeitsgeschichte. Dabei haben Sie sich herausragende und einzigartige Verdienste um das Gemeinwohl erworben.

Nach dem Studium der Geschichte und der Romanischen Philologie an den Universitäten Köln, Poitiers und Saarbrücken legten Sie 1975 das Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Fünf Jahre später promovierten Sie an der TU Berlin. Mit Ihrem Promotionsthema setzten Sie bereits früh den inhaltlichen Schwerpunkt Ihrer weiteren Forschungsarbeit: mit „Der Jakobskult und der Liber Sancti Jacobi“ legten Sie den Fokus auf das Verhältnis zwischen Religion und Gesellschaft im hohen Mittelalter. Nachdem Sie 1982 Ihr zweites Staatsexamen abgelegt hatten, waren Sie insgesamt 16 Jahre an der Akademie  der Wissenschaften Mainz tätig und beschäftigten sich in dieser Zeit intensiv mit Projekten im Rahmen der Regestaa Imperii, insbesondere mit der Erstellung der Papstregesten der Karolingerzeit. Habilitiert haben Sie sich dann mit einem Werk über Papst Leo IV. und einer klaren Analyse, welche Möglichkeiten und Grenzen päpstlicher Politik in der Karolingerzeit gesetzt waren. Nach mehreren Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten in Tübingen und Berlin, übernahmen Sie 1998 den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Friedrich Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, den Sie bis zu Ihrem Eintritt in den Ruhestand im vergangenen Jahr innehatten.

Im Laufe Ihrer beruflichen Laufbahn haben Sie zahlreiche wichtige Fachpublikationen vorgelegt, die allesamt zur Standardliteratur zählen. Daneben haben Sie sich auch in zahlreichen Ämtern und Vorstandsfunktionen wissenschaftlicher Institutionen hohe Verdienste erworben. Dabei haben Sie vor allem die internationale Vernetzung der Mittelalter- und Papstgeschichtsforschung intensiv betrieben und gefördert. Zu den wichtigsten Ergebnissen in dieser Tätigkeit gehört nicht zuletzt die Vorlage der dritten, völlig neu erarbeiteten Regesta Pontificium Romanorum, ein chronologisches Gesamtverzeichnis aller Papstaktivitäten von Petrus bis Innozenz III. Die hohe internationale Anerkennung für Ihre Forschungsarbeiten, die Ihnen insbesondere aus Spanien widerfährt, zeigt Ihre herausgehobene Stellung innerhalb Ihres Kollegenkreises.

Eines ist Ihnen jedoch dabei immer wichtig: der Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Ein Beispiel hierfür ist Ihr Wirken in der „Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e. V.“, deren Mitbegründer Sie sind und die sich sowohl kulturhistorisch als auch spirituell-religiös der Jakobs-Pilgerschaft auf dem Camino de Santiago widmet. Als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft sind Sie Herausgeber zahlreicher Jakobus-Studien, seit 2016 sind Sie zudem Präsident der Jakobus-Gesellschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt Ihres ehrenamtlichen Wirkens liegt auf der Förderung der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela. Dabei setzen Sie sich, vor allem auf europäischer Ebene, seit vielen Jahren für den Erhalt und die Pflege der in Verbindung mit der Pilgerfahrt stehenden kulturellen Stätten ein.

Lieber Herr Professor Herbers, mit Ihnen haben wir am heutigen Tag einen der herausragenden und profiliertesten Köpfe der internationalen Geschichtsforschung unter uns sitzen. Deshalb freut es mich, Ihnen in Anerkennung Ihrer einzigartigen Leistungen im Bereich der Wissenschaft als auch im Ehrenamt  das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland auszuhändigen.

 

Kommunale Verdienstmedaille in Silber


Birgitt Aßmus, Erlangen

L a u d a t i o

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des
Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer
Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt
mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die
Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen.
Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die
bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur,
für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre
Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/Büchenbach, als Sprecherin für die
Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt
Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege
der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt
Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber
hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft
genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband
Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch
kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer
Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der
Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung.
Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Wilfried Glässer, Eckental

L a u d a t i o

Wilfried Glässer hat über 36 Jahre hinweg verantwortungsvolle Arbeit auf Gemeinde- und
Kreisebene geleistet. Die Entwicklung des Marktes Eckental hat er als Marktgemeinderat, als
zweiter und dritter Bürgermeister sowie zwölf Jahre lang als Erster Bürgermeister
mitgestaltet und vorangebracht. Während seiner Amtszeit als Erster Bürgermeister der
mittelfränkischen Marktgemeinde wurden insbesondere zahlreiche Projekte für Kinder und
Jugendliche durchgeführt. So wurde mit der Generalsanierung der Mittelschule begonnen,
eine Kinderkrippe neugebaut und erweitert, die Grundschulen wurden saniert und ein
Jugendtreff wurde eingerichtet. Ein Herzensanliegen war ihm die intensive Pflege der
Beziehungen zu den Partnerstädten des Marktes Eckental in Frankreich und Ungarn, die er
von Beginn an in besonderer Weise unterstützt und gefördert hat. Insgesamt 18 Jahre lang
hat Wilfried Glässer seine kommunalpolitischen Erfahrungen auch als Mitglied des Kreistags
Erlangen-Höchstadt verdienstvoll für die Region eingebracht.
Wilfried Glässer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Andreas Maier, Adelsdorf

L a u d a t i o

Andreas Maier hat sich mit einer Unterbrechung von sechs Jahren insgesamt 36 Jahre lang
als Mitglied des Gemeinderats Adelsdorf mit vorbildlichem persönlichen Einsatz in den
Dienst der kommunalen Gemeinschaft gestellt. In der langen Zeit seiner Zugehörigkeit zum
Gemeinderat wurden zahlreiche wegweisende Vorhaben angestoßen und auf den Weg
gebracht, die seine Heimatgemeinde positiv geprägt haben. Ein besonderes Anliegen war
Andreas Maier die stetige Weiterentwicklung der Gemeinde. So hat er maßgeblich an der
Ausarbeitung eines Ortsentwicklungskonzeptes mitgewirkt. Weitere Schwerpunkte seiner
kommunalpolitischen Tätigkeit waren die Umstellung der kameralen Haushaltsführung in der
Gemeindeverwaltung auf die Doppik sowie die Konsolidierung der Gemeindefinanzen.
Verantwortung hat Andreas Maier auch als Mitglied im Aufsichtsrat der Energiegesellschaft
Adelsdorf übernommen. Sachkundig hat er die Entwicklung einer Hackschnitzelheizung mit
Nahwärmenetz sowie den Betrieb mehrerer Photovoltaik-Anlagen begleitet. Ein
Herzensanliegen war ihm das Adelsdorfer Schloss, für dessen Erhalt er sich auch als
Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Schloss Adelsdorf erfolgreich eingesetzt hat. In seiner
Tätigkeit für den Gemeinderat Adelsdorf hat er sich nachdrücklich auch der Förderung von
Brauchtum, Kultur und Denkmalpflege gewidmet.
Andreas Maier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Konrad Gubo, Eckental

L a u d a t i o

Konrad Gubo engagiert sich seit 36 Jahren verlässlich für den Markt Eckental, anfangs als
Ortssprecher für den Ortsteil Frohnhof und später als Mitglied des Marktgemeinderats. Für
jeweils eine Amtsperiode hat er das Amt des zweiten und dritten Bürgermeisters bekleidet.
Besondere Verantwortung für die Gemeindepolitik trägt er darüber hinaus als langjähriger
Fraktionsvorsitzender. Er hat die Entwicklung seiner Heimatgemeinde stets mit großem
persönlichen Einsatz mitgestaltet und zukunftsorientierte Entscheidungen mitgetragen. Ein
zentrales Thema ist ihm auch wegen seiner beruflichen Prägung als Pflegedienstleiter der
soziale Bereich. Insbesondere setzt er sich nachdrücklich immer wieder für die Belange der
Kindertagesstätten und Schulen ein. Aufgrund seiner fundierten Kenntnisse in
personalrechtlichen Angelegenheiten ist er für den Marktgemeinderat ein stets kompetenter
Ratgeber. Konrad Gubo erfreut sich bei den Bürgerinnen und Bürgern, für die er immer ein
offenes Ohr hat, großer Beliebtheit. Seine durchgängige Wiederwahl zeigt das hohe Maß an
Vertrauen und Anerkennung, das er für seine Leistungen als Mitglied des Marktgemeinderats
genießt. Als Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt gestaltet er kommunale
Schwerpunkte auch auf Landkreisebene aktiv mit.
Konrad Gubo hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze



Retta Müller-Schimmel, Herzogenaurach

L a u d a t i o

Retta Müller-Schimmel engagiert sich seit fast drei Jahrzehnten verantwortungsvoll und mit
hohem persönlichen Einsatz als Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt. Nachdrücklich
setzt sie sich für die sozialen Belange von Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren ein
und hat das sozialpolitische Bild des Landkreises maßgeblich mitgestaltet. Als vielfältige
Ideengeberin fungiert sie nicht nur in den Bereichen der Jugendhilfeplanung und der
Kindertagesbetreuung, sondern auch beim Thema Fairtrade und der Anerkennung des
Landkreises als Fairtrade-Landkreis. Sie hat auf Kreisebene bei der Realisierung zahlreicher
Projekte entscheidend mitgewirkt und stand dabei stets in direktem Kontakt zu den
betroffenen Personengruppen und Verbänden vor Ort. Dabei ist es ihr ein großes Anliegen,
möglichst praxis- und lebensnahe Lösungen zu finden.
Seit 2014 ist Retta Müller-Schimmel auch Mitglied des Stadtrats Herzogenaurach. Auch auf
städtischer Ebene setzt sie sich insbesondere für umweltpolitische Themen, für die
Verwirklichung sozialer Projekte und die Stärkung der Stellung der Frau in der Gesellschaft
ein. Retta Müller-Schimmel ist stets mit viel Leidenschaft tätig und ist eine den Bürgerinnen
und Bürgern zugewandte Persönlichkeit.
Retta Müller-Schimmel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze



Doris Wüstner, Herzogenaurach

L a u d a t i o

Doris Wüstner hat sich insgesamt 30 Jahre lang beispielhaft in der Kommunalpolitik
engagiert. Als Mitglied des Stadtrats Herzogenaurach und des Kreistags Erlangen-Höchstadt
hat sie sich tatkräftig und vorbildlich für notwendige Veränderungen und zukunftsweisende
Entwicklungen in allen gesellschaftlichen Bereichen eingesetzt. Zwölf Jahre lang hat sie
zudem als dritte Bürgermeisterin Verantwortung für die Stadtpolitik übernommen. Wichtige
Anliegen waren ihr die Umsetzung fachlicher Schwerpunkte aus dem Schul- und
Bildungsbereich mit dem Ausbau der Schullandschaft im Landkreis, die Sicherstellung einer
wohnortnahen Gesundheitsversorgung und die Stärkung vorhandener Strukturen im
Sozialbereich. Besonderes Augenmerk hat sie auf die Stärkung der Frauen in der
Gesellschaft gelegt. Maßgeblich war Doris Wüstner an dem umfassenden und für den
Landkreis bedeutenden Auf- und Ausbau des Nahverkehrs beteiligt. Für den Landkreis
Erlangen-Höchstadt war sie darüber hinaus mehrere Jahre als ehrenamtliche Archivpflegerin
tätig. Als geschätzte Ansprechpartnerin hatte sie stets ein offenes Ohr für die Sorgen und
Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.
Doris Wüstner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Kommunale Dankurkunde


Frau Regina Bruckmann, Erste Bürgermeisterin des Marktes Lonnerstadt
Frau Eva Ehrhardt-Odörfer, zweite Bürgermeisterin der Stadt Baiersdorf
Frau Renate Engelhardt, ehemalige dritte Bürgermeisterin der Gemeinde Gremsdorf
Frau Jeanette Exner, Mitglied des Stadtrats Höchstadt a.d.Aisch
Herr Reinhard Geyer, Mitglied des Gemeinderats Oberreichenbach und ehemaliger dritter Bürgermeister der Gemeinde Oberreichenbach
Herr Stefan Himpel, ehemaliger Erster Bürgermeister des Marktes Lonnerstadt
Herr Johann Höps, Mitglied des Marktgemeinderats Lonnerstadt und ehemaliger dritter Bürgermeister des Marktes Lonnerstadt
Herr Andreas Horner, ehemaliges Mitglied des Gemeinderats Bubenreuth
Herr Walter Jakob, dritter Bürgermeister des Marktes Mühlhausen
Herr Peter Jordan, zweiter Bürgermeister der Gemeinde Aurachtal
Herr Harald Kaiser, ehemaliges Mitglied des Marktgemeinderats Lonnerstadt
Herr Johannes Karl, zweiter Bürgermeister der Gemeinde Bubenreuth
Frau Dr. Bettina Keller, Kreisheimatpflegerin des Landkreises Erlangen-Höchstadt
Herr Gerhard Kuncz, Mitglied des Gemeinderats Kalchreuth
Herr Helmut Lottes, Erster Bürgermeister des Marktes Vestenbergsgreuth und Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt
Herr Wolfgang Mehler, Mitglied des Stadtrats Herzogenaurach
Frau Dorothea Neubauer, dritte Bürgermeisterin der Stadt Baiersdorf
Herr Axel Rogner, dritter Bürgermeister der Stadt Höchstadt a.d.Aisch und ehemaliges Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt
Herr Günter Rost, zweiter Bürgermeister des Marktes Lonnerstadt
Herr Bernd Rudolph, Mitglied des Gemeinderats Möhrendorf und ehemaliger zweiter Bürgermeister der Gemeinde Möhrendorf
Herr Albert Ruhmann, ehemaliges Mitglied des Gemeinderats Gremsdorf
Herr Harald Scheidig, Mitglied des Marktgemeinderats Mühlhausen
Frau Rosemarie Schmitt, ehemaliges Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt und des Gemeinderats Hemhofen
Frau Christa Schmucker-Knoll, ehemaliges Mitglied des Gemeinderats Bubenreuth
Herr Richard Schnappauf, Mitglied des Gemeinderats Aurachtal
Herr Udo Stammberger, zweiter Bürgermeister des Marktes Heroldsberg
Frau Barbara Stark-Irlinger, ehemalige zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Hemhofen und ehemaliges Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt
Herr Michael Ulbrich, Mitglied des Stadtrats Höchstadt a.d.Aisch
Herr Norbert Walter, Erster Bürgermeister der Gemeinde Gremsdorf
Herr Dr. Manfred Welker, Mitglied des Stadtrats Herzogenaurach und des Kreistags Erlangen-Höchstadt und Kreisheimatpfleger des Landkreises Erlangen-Höchstadt
Herr Alfred Winkler, Mitglied des Marktgemeinderats Vestenbergsgreuth und ehemaliger dritter Bürgermeister des Marktes Vestenbergsgreuth
Herr Kurt Zollhöfer, ehemaliges Mitglied des Stadtrats Herzogenaurach

 Weitere Informationen und Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

Ehrungen 2019

Herrmann händigt Bundesverdienstkreuze aus - Erlangen, 18. Dezember 2019 (stmi)

Innenminister Joachim Herrmann hat in Erlangen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Polizeioberrat a. D. Hermann Benker, Prof. Dr. Margareta Klinger, Altbürgermeister Anton Seitz und Elisabeth Walter ausgehändigt.

Die ganze Meldung vom 18. Dezember 2019 finden Sie hier.

Für kommunale Verdienste geehrt: Elke Tschacher (l., Dankurkunde), Johannes Schalwig (M., Kommunale Verdienstmedaille in Bronze) und Walter Ferbar (2.v.r., Dankurkunde)

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Johannes Schalwig, Heroldsberg

L a u d a t i o

Johannes Schalwig engagiert sich seit insgesamt 35 Jahren erfolgreich für den Markt Heroldsberg. Bevor ihn die Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Ersten Bürgermeister gewählt haben, hat er die Marktgemeinde 24 Jahre lang als Marktgemeinderat und zweiter Bürgermeister begleitet. Seit 2008 steht Johannes Schalwig an der Spitze des Marktes Heroldsberg und zeichnet für dessen Entwicklung verantwortlich. So hat er sich mit großem Engagement für den Neubau des Bürgerzentrums, für den Erhalt und den Ausbau der Gräfenbergbahn, für die Sanierung des Schlossbades und für die Renaturierung des Gründlachtals eingesetzt. Als Erster Bürgermeister hat er den Grundstein für wichtige Entscheidungen gelegt und zahlreiche Initiativen auf den Weg gebracht, die die Zukunftsfähigkeit der Marktgemeinde sichern. Besondere Anliegen waren ihm die Generalsanierung der Gründlachhalle und die Sanierung des Weißen Schlosses. Eingeleitet und zum Teil bereits umgesetzt wurden auch Maßnahmen zur Herstellung einer zeitgemäßen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Dabei hat eine solide Haushaltsführung für ihn stets oberste Priorität. Eine Herzensangelegenheit ist ihm der kulturelle Bereich. Hier unterstützt er eine Vielzahl von Aktivitäten auch über die Kommunalpolitik hinaus. Ganz wesentlich hat er zu einem lebendigen Austausch mit den Partnergemeinden von Heroldsberg beigetragen. Seit 2014 unterstützt Johannes Schalwig als Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt kompetent die Kreispolitik.

Johannes Schalwig hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Heroldsberger Bürgermeister Johannes Schalwig (l.) wird von Innenminister Joachim Herrmann (r.) ausgezeichnet.

Kommunale Dankurkunde


Walter Ferbar, Mitglied des Marktgemeinderats Weisendorf
Elke Tschacher, Mitglied des Marktgemeinderats Heroldsberg

 

Ehrungen 2018

Kommunale Verdienstmedaille in Silber



Eberhard Brunel-Geuder, Heroldsberg

L a u d a t i o

Eberhard Brunel-Geuder trägt seit vier Jahrzehnten als Mitglied des Marktgemeinderats, als Fraktionsvorsitzender und als zweiter und derzeitiger dritter Bürgermeister kommunalpolitische Verantwortung für den Markt Heroldsberg. Mit großer Einsatzbereitschaft hat er seither die Entwicklung des Marktes tatkräftig mitgestaltet. Nachdrücklich hat er sich für wichtige Projekte wie die Sanierung des Schloßbades, den Neubau des Bürgerzentrums und den Erhalt und Ausbau der Gräfenbergbahn eingesetzt. Auch der Bau der Ortsumgehungsstraße B2 und die Umgestaltung der Heroldsberger Hauptstraße fanden seine besondere Unterstützung. Ein wesentliches Anliegen war ihm die Umgestaltung und Renaturierung des Gründlachtales. In besonderem Maße setzt sich Eberhard Brunel-Geuder für den kulturellen Bereich ein. Der „Kulturrundweg“ durch Heroldsberg und die monatlichen Ortsführungen gehen auf seine Initiative zurück. Als Marktgemeinderat und als Vorsitzender des Vereins „Kulturfreunde Heroldsberg“ hat er sich beim Projekt „Weißes Schloss“ in außerordentlicher Weise bei der Erstellung eines Nutzungskonzeptes für die Räumlichkeiten und auch bei der Akquirierung von Spenden- und Fördermitteln eingebracht. Ebenfalls einen Namen gemacht hat er sich als Autor verschiedener Publikationen über die Marktgemeinde. Über die Grenzen des Marktes Heroldsberg hinaus wirkt Eberhard Brunel-Geuder als Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt seit 16 Jahren verantwortungsvoll für die gesamte Region. Durch seine von großer Einsatzbereitschaft und Pflichtbewusstsein geprägte Arbeit in der Kommunalpolitik ist er eine allseits geschätzte Persönlichkeit.

Eberhard Brunel-Geuder hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht

 

Kommunale Verdienstmedaille in Silber


Reinhard Nagengast, Eckental

L a u d a t i o

Mehr als dreißig Jahre hat Reinhard Nagengast die Belange der Bürgerinnen und Bürger des Marktes Eckental als Mitglied des Marktgemeinderats vorbildlich vertreten. Er hat sich für die Anliegen der Jugend in gleicher Weise eingesetzt wie für die Belange der Senioren. Hervorzuheben ist sein besonderes Engagement für die Planung und Verwirklichung eines Kurzzeitpflegeheims in der Marktgemeinde, das dank seiner Initiative zwischenzeitlich erweitert und durch ein Heim für Dauerpflegepatienten ergänzt werden konnte. Seit 1978 ist Reinhard Nagengast Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt. In den vier Jahrzehnten seiner Zugehörigkeit zum Kreistag hat er wertvolle Arbeit für die Region geleistet. Er hat die Entwicklung des Landkreises als Mitglied in diversen Ausschüssen mit außergewöhnlichem persönlichem Engagement begleitet und gefördert. In besonderer Weise widmet er sich den sozialen und gesellschaftlichen Aufgaben und Herausforderungen im Landkreis. Dabei trägt er mit seinem umfangreichen Wissen, mit seiner Kompetenz und seiner großen Erfahrung immer wieder zu einer sachgerechten Entscheidungsfindung bei, die auf breiter Ebene Akzeptanz findet. Verantwortung hat er seit vielen Jahren auch als Verbandsrat im Zweckverband Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach übernommen. Reinhard Nagengast ist ein Kommunalpolitiker, der sich der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger annimmt und zu vermitteln weiß. Über die Kommunalpolitik hinaus ist er ein Förderer der örtlichen Vereine. Große Verdienste hat er sich über viele Jahre hinweg als erster und zweiter Vorsitzender des Diakonievereins Eckental erworben.

Reinhard Nagengast hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Friederike Schönbrunn, Hemhofen

L a u d a t i o

Friederike Schönbrunn vertritt seit 28 Jahren als Mitglied des Kreistags engagiert und kompetent die Interessen des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Für die Kreispolitik trägt sie als Mitglied im Kreisausschuss und als stellvertretende Fraktionsvorsitzende besondere Verantwortung. Die kommunale Abfallwirtschaft ist ein zentrales Thema ihrer kommunalpolitischen Arbeit, dem sie sich intensiv und mit großer Sachkunde im Ausschuss für Umweltfragen und Abfallwirtschaft und als Verbandsrätin im Zweckverband Abfallwirtschaft in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt widmet. Maßgeblich war sie auch an der Entwicklung des Abfallwirtschaftskonzepts für den Landkreis beteiligt. Aufgrund ihrer detaillierten Kenntnisse in personalrechtlichen Angelegenheiten ist sie dem Kreistag eine wertvolle Ratgeberin. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf Kreisebene ist das Sparkassenwesen. Als Verwaltungsrätin der ehemaligen Kreissparkasse Höchstadt hat Friederike Schönbrunn fachkundig den Fusionsprozess mit der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen begleitet. Seit der Sparkassenfusion setzt sie sich verantwortungsbewusst als Verbandsrätin im Zweckverband Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach ein. Die Arbeit von Friederike Schönbrunn wird im Kreistag fraktionsübergreifend geschätzt.

Friederike Schönbrunn hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Andreas Galster, Baiersdorf

L a u d a t i o

Andreas Galster prägt seit 18 Jahren als erster Bürgermeister maßgeblich die Entwicklung der Stadt Baiersdorf. Dabei hat er sich stets dafür eingesetzt, die Bürgerinnen und Bürger in alle Entscheidungsabläufe einzubinden. Zu Beginn seiner Amtszeit hat er grundlegende Strukturreformen durchgeführt, die schließlich zur Gründung eines Kommunalunternehmens für den Unterhalt städtischer Immobilien, für die Versorgung mit Strom, Wasser und Wärme sowie zur Umstrukturierung des Abwasserverbands führten. Wichtige Infrastrukturmaßnahmen konnte er in die Wege leiten und erfolgreich umsetzen. In diesem Zusammenhang erfolgten die Generalsanierung und Umgestaltung der Jahnhalle in ein Kulturzentrum, der Neubau der Stadtsporthalle und die Sanierung der Grundschule. Nach der Flutkatastrophe im Jahr 2007 mit einem Gesamtschaden von mehr als 70 Millionen € musste die Stadt zahlreiche Sanierungsmaßnahmen im öffentlichen Bereich bewältigen, die erhebliche Belastungen der kommunalen Finanzen mit sich brachten. Durch eine konsequente Haushaltspolitik ist es Andreas Galster gelungen, den Schuldenstand kontinuierlich abzubauen, ohne notwendige Infrastrukturmaßnahmen zu vernachlässigen. Eine Schwerpunktaufgabe stellte die Sicherung der notwendigen Flächen zur Umsetzung eines Hochwasserschutzkonzeptes dar. Über die Stadtgrenzen hinaus bringt sich Andreas Galster kompetent und tatkräftig in die Arbeit des Kreistags Erlangen-Höchstadt ein. Auf internationaler Ebene vertritt er die kommunalen Interessen im Auftrag des Deutschen Städtetags beim Europarat.

Andreas Galster hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Innenminister Herrmann (Mitte) ehrt Reinhard Nagengast, Eckental, Eberhard Brunel-Geuder, Heroldsberg, Friederike Schönbrunn, Hemhofen, und Andreas Galster, Baiersdorf (v.l.n.r.). Quelle: Bayerisches Innenministerium, stmi.bayern.de.

 

Ehrungen 2017

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Friedrich Gleitsmann, Wachenroth

L a u d a t i o

Friedrich Gleitsmann steht seit 21 Jahren an der Spitze des Marktes Wachenroth.

Nachdrücklich hat er sich für die Selbständigkeit Wachenroths eingesetzt, die 2008

verwirklicht werden konnte. Die Entwicklung des Marktes gestaltet Friedrich Gleitsmann als

erster Bürgermeister mit großem persönlichem Engagement. In seine bisherige Amtszeit

fallen Maßnahmen wie die Ausweisung von Bauland für Wohnbebauung und

Gewerbeflächen, die Erweiterung des Betreuungsangebots für Kinder und die Fertigstellung

der Ebrachtalhalle. Als Großprojekt mit Investitionen in Millionenhöhe zur Verbesserung der

Daseinsvorsorge ist der Neubau der Zentralkläranlage in Wachenroth zu nennen, an die

demnächst alle Ortsteile angeschlossen sein werden. Ein besonderes Anliegen ist ihm die

Unterstützung der örtlichen Vereine als Garanten für ein aktives Gemeindeleben. Seine

dreimalige Wiederwahl spiegelt das hohe Ansehen wieder, das er bei den Bürgerinnen und

Bürgern der Marktgemeinde genießt. Für die kommunalen Interessen hat sich Friedrich

Gleitsmann von 2002 bis 2008 als Mitglied des Kreistags Erlangen-Höchstadt auch auf

Kreisebene eingesetzt.

Friedrich Gleitsmann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Innenminister Joachim Herrmann mit Friedrich Gleitsmann

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Günter Rauh, Eckental

L a u d a t i o

Günter Rauh gehört seit 36 Jahren dem Marktgemeinderat Eckental an und ist dienstältestes

Mitglied des Gremiums. Seinem Mandat als Marktgemeinderat widmet er sich stets

verlässlich und mit großem persönlichem Einsatz. In dieser langen Zeit hat er viele wichtige

Entscheidungen mitgetragen und dadurch die Entwicklung der Gemeinde pflichtbewusst

mitgestaltet. Seit drei Jahren trägt er als Fraktionsvorsitzender besondere Verantwortung.

Der Schwerpunkt seiner kommunalpolitischen Arbeit liegt im Baubereich. Den Bau- und

Umweltausschuss unterstützt er seit mehr als zwei Jahrzehnten mit seiner Erfahrung und

durch seine fundierten Ortskenntnisse. Mit seinem umfassenden Wissen auf diesem Gebiet

ist er in den Gremien und in der Verwaltung der Marktgemeinde ein geschätzter Ratgeber.

Als Mitglied in den örtlichen Vereinen trägt er zu einer lebendigen Ortsgemeinschaft bei.

Günter Rauh ist für die Eckentaler Bürgerinnen und Bürger ein stets präsenter

Ansprechpartner, der sich ihrer Sorgen und Nöte annimmt.

Günter Rauh hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Innenminister Joachim Herrmann mit Günter Rauh

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze


Dr. Jürgen Zeus, Erlangen

L a u d a t i o

Dr. Jürgen Zeus hat sich mit Unterbrechungen insgesamt 21 Jahre lang als Mitglied des

Stadtrats verantwortungsvoll für die Stadt Erlangen engagiert. Während seiner langen

Mandatszeit hat er viele für die Stadt zukunftsweisende Entscheidungen mitgetragen. Sein

besonderes Interesse gilt dem Thema Gesundheit, bei dem ihm seine berufliche

Fachkompetenz als Arzt zugutekommt. Der Erhalt und der Ausbau des kulturellen Lebens in

der Stadt sowie ein reger internationaler Austausch sind ihm wichtige Anliegen. Besondere

Aufmerksamkeit widmet er den Städtepartnerschaften mit Jena und Wladimir. Wertvolle

Arbeit leistet Dr. Zeus darüber hinaus als Mitglied des Seniorenbeirats der Stadt Erlangen

und als Betreuungsstadtrat für die Stadtteile Eltersdorf und Tennenlohe.

Dr. Jürgen Zeus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

 

Innenminister Joachim Herrmann mit Dr. Jürgen Zeus

Kommunale Dankurkunde


Wolfgang Appelt, Mitglied des Ortsbeirats des Stadtteils Eltersdorf in der Stadt Erlangen

Helmut Wening, Mitglied des Stadtrats der Stadt Erlangen

 

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