Informationen für Reisende & grenzüberschreitende Berufspendler

Aktuell gilt bei der Einreise nach Deutschland weltweit kein Staat mehr als Risikogebiet.
Für die Rückreise nach Deutschland gelten besondere Regeln: Die Coronavirus-Einreiseverordnung beinhaltet weiterhin eine generelle Nachweispflicht für Einreisende unabhängig von der Art des Verkehrsmittels.

 

Personen ab zwölf Jahren müssen grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, müssen daneben eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht beachten.
Die Einstufung als Hochrisikogebiet erfolgt nur noch für solche Gebiete, in denen eine hohe Inzidenz in Bezug auf die Verbreitung von Varianten mit im Vergleich zur Omikron-Variante höheren Virulenz, also krankmachenden Eigenschaften besteht. Es erfolgt somit keine Ausweisung mehr von Hochrisikogebieten aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante. Bei der Einreise aus Virusvariantengebieten muss unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus zwingend ein PCR-Testnachweis vorgelegt werden.

Ab Oktober 2022 bedeutet vollständiger Impfschutz drei Einzelimpfungen bzw. zwei Einzelimpfungen (nicht älter als 270 Tage); Genesenenstatus (nicht älter als 90 Tage) oder zwei Einzelimpfungen plus Genesung. 
Bis 30. September 2022
besteht vollständiger Impfschutz dagegen noch bei zwei Einzelimpfungen (nicht älter als 270 Tage), Genesenenstatus (nicht älter als 90 Tage) oder mindestens einer Einzelimpfung plus Genesung.
 

Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Für Kinder unter 6 Jahren entfällt die Quarantänepflicht. Bei Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren, die keinen Genesenen- oder Impfnachweis übermittelt haben, endet die Quarantäne fünf Tage nach der Einreise oder mit Übermittlung des Testnachweises vor dem Ablauf von fünf Tagen.

 

Jeder, der sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat, muss sich vor seiner Einreise nach Deutschland elektronisch über die digitale Einreiseanmeldung  registrieren.
 

Für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochrisiko-Gebiet aufgehalten haben, gilt: 

  • Jeder muss sich vor seiner Einreise nach Deutschland elektronisch über die digitale Einreiseanmeldung  registrieren.
  • Zudem bedarf es bei der Einreise eines aktuell negativen Testergebnisses (PCR maximal 72 Stunden oder Antigen-Test maximal 48 Stunden), es sei denn, man ist genesen oder geimpft. Kinder unter sechs Jahren benötigen keinen Test.
  • Grundsätzlich muss sich jeder nach der Einreise unverzüglich auf eigene Kosten für einen Zeitraum von mindestens zehn Tagen in Quarantäne begeben. Wer genesen oder vollständig geimpft ist, muss nicht in Quarantäne, wenn ein entsprechender Nachweis vorliegt.
    Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis über das Uploadportal der digitalen Einreiseanmeldung übermittelt wird. Für den Upload der Nachweise sollte der individuellen Link auf der Anmeldebestätigung (PDF-Dokument) genutzt werden. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird ein Genesenen- oder Impfnachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.
  • Für alle anderen gilt: Die Quarantäne kann frühestens nach dem fünften Tag durch eine negative Testung vorzeitig beendet werden.
  • Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen, jedoch nicht von der Quarantäne-Pflicht. Kinder unter sechs Jahren können die Quarantäne aber fünf Tage nach Einreise beenden – auch ohne Test. 
  • Es gibt einige, wenige Ausnahmen von der Einreisequarantänepflicht. Beispielsweise bei einem Besuch von engen Verwandten oder von Ehepartnern oder Lebensgefährten, wenn man nicht zusammenlebt. Oder für diejenigen, die wegen eines dringenden medizinischen Eingriffes einreisen. Für nicht Geimpfte bedeutet dies, dass sie mit der Vorlage eines aktuellen negativen Tests sich nicht in Quarantäne begeben müssen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testnachweispflicht ausgenommen. Nachzulesen sind alle Ausnahmen von der Quarantänepflicht in der Coronavirus-Einreiseverordnung in §6. Die Ausnahmen finden sich auch hier
  • Alle, die in den ersten zehn Tagen nach Einreise Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 haben, müssen dies der zuständigen Behörde melden. Das hilft, neue Virusvarianten zu entdecken.

Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in Ihrem Reiseland erhalten Sie beim Auswärtigen Amt oder auf dieser Liste des RKI.

Für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Virusvarianten-Gebieten aufgehalten haben, gilt:

  • Jeder muss sich vor seiner Einreise nach Deutschland elektronisch über die digitale Einreiseanmeldung registrieren.
  • Zudem bedarf es bei der Einreise immer eines aktuell negativen PCR-Testergebnisses. Ein Impf- oder ein Genesenennachweis reicht nicht aus.
  • Der PCR-Test darf bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein, wenn man eigenständig einreist. Bei Einreise mit Flugzeug, Fähre, Busunternehmen oder Bahn, darf der Test nicht älter als 48 Stunden ab Beginn der Beförderung sein. Die Testpflicht bei Einreise besteht nicht für unter Sechsjährige.
  • Alle – auch Genesene oder Geimpfte – müssen eine strikte 14-tägige Quarantäne einhalten; eine „Freitestungsmöglichkeit“ besteht hier vor dem Hintergrund der besonderen Gefährlichkeit der Virusvarianten nicht. 
  • Ausnahme: Wer über einen vollständigen Impfschutz verfügt, kann die Quarantäne mit Übersendung des Impfnachweises beenden, wenn das Robert-Koch-Institut festgestellt (und hier auf seiner Internetseite bekanntgemacht) hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, die zur Einstufung des Gebiets als Virusvariantengebiet geführt hat.
  • Weitere Ausnahme: Das betroffene Virusvariantengebiet wird noch während der Quarantänezeit in Deutschland herabgestuft (das heißt es wird als ein Hochrisikogebiet eingestuft). Dann gelten für die Beendigung der Quarantäne die Regelungen für Hochrisikogebiete.

Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in Ihrem Reiseland erhalten Sie beim Auswärtigen Amt oder auf dieser Liste des RKI.

Weitere wichtige Informationen zu den Beschränkungen der Beförderungen und den Ausnahmen etwaiger Beförderungsverbote aus Virusvariantengebieten erhalten Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums

Weitere Antworten auf Häufige Fragen zum Thema Reisen in Zeiten von Corona finden Sie hier.

 

Bürgertelefon für Reiserückkehrer

Telefon: 09131 68085101

Von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 15 Uhr können Sie sich beim Bürgertelefon des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zu Fragen für Reiserückkehrer informieren.

 

Reise-App „Sicher Reisen“

Das Auswärtige Amt hat alle notwendigen Informationen für eine sichere Auslandsreise in einer App zusammengefasst. Alle Reise- und Sicherheitshinweise sind jeweils auf das betreffende Reiseland zugeschnitten.

Reise-App „Sicher Reisen“