Wichtige Informationen für Covid-Personen, Antworten auf häufige Fragen (FAQ)

+++ Sie sind positiv getestet? In unserer Basisinformation für positiv getestete Personen finden Sie alle wichtigen Infos. +++

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen an das Gesundheitsamt (Stand: 24.01.2023).

Sie sind erkrankungsverdächtig:

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie akute Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche bemerken, die auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hindeuten, sollten Sie zu Hause bleiben, die Abstands- und Hygieneregeln einhalten und sich telefonisch durch Ihren Hausarzt beraten lassen.

Sie sind/waren nachweislich erkrankt:

Gemäß der Allgemeinverfügung AV Corona-Schutzmaßnahmen vom 15.11.2022 wurde die Isolationspflicht für positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestete Personen in Bayern aufgehoben.

Stattdessen gilt nun für positiv Getestete eine Maskenpflicht beim Verlassen der Wohnung und ein Betretungsverbot für bestimmte Einrichtungen.

Diese Schutzmaßnahmen enden frühestens nach Ablauf von fünf Tagen nach Erstnachweis des Erregers und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden, spätestens jedoch nach Ablauf von zehn Tagen.
Abweichend hiervon enden die Schutzmaßnahmen bei Personen, die lediglich mittels Antigentest durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person positiv getestet wurden, falls der erste nach dem positiven Antigentest bei diesen Personen vorgenommene Nukleinsäuretest ein negatives Ergebnis aufweist, mit dem Vorliegen dieses negativen Testergebnisses.

Mit einem Nachweis über die zurückliegende Verpflichtung zur häuslichen Absonderung kann ein eventuell bestehender Anspruch auf Entschädigung/Lohnersatz gemäß § 56 IfSG bei der Regierung von  Mittelfranken (vgl. auch hier)  geltend gemacht werden.

Sollten Sie Symptome entwickeln und deshalb arbeitsunfähig sein, benötigen Sie für diesen Zeitraum eine Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, AU) durch Ihren behandelnden Arzt.

Eltern haben für einen begrenzten Zeitraum Anspruch auf Lohnersatzleistungen, wenn sie wegen der Versorgung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres während dessen Absonderung zu Hause bleiben müssen.
Neben einem Anspruch auf Kinderkrankengeld kommt ein Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a IfSG (so genannte Elternhilfe) in Betracht. Ansprüche auf Elternhilfe und Kinderkrankengeld sind grundsätzlich unabhängig voneinander, so dass Kinderkrankengeld nicht zwingend vorrangig in Anspruch genommen werden muss. Ein gleichzeitiger Doppelbezug ist aber ausgeschlossen. In der Regel ist das Kinderkrankengeld höher als die Elternhilfe nach § 56 Abs. 1a IfSG.

Weitere Antworten zu Fragen finden Sie auf der Internetseite des Bundesarbeitsministeriums.

Die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung (z. B. Kontaktbeschränkungen) führen immer wieder zu großen Belastungen und Sorgen. Die regionalen Fachdienste bieten Ihnen ihre Unterstützung an.

 

Die medizinische Versorgung der Bevölkerung wird wie vor Corona durch Ihre Haus- und Fachärzte, sowie durch die Krankenhäuser,  gewährleistet. Bitte wenden Sie sich für Fragen zur Behandlung medizinischer Problem deshalb ausschließlich an diese oder an die Rufbereitschaft der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117.

Rufen Sie im Notfall den Notruf 112 (Rettungsdienst, Notarzt) an.

Das Gesundheitsamt übernimmt kraft Gesetz grundsätzlich keine Aufgaben der individuellen medizinischen Versorgung (Diagnostik, Therapie). 

Als Genesenennachweis im Sinne von § 22a Abs. 2 IfSG gilt grundsätzlich der Befund über das (erstmalig) positive PCR-Testergebnis. Als genesene Person gelten Sie nach derzeitiger Rechtslage ab 28 Tage bis 90 Tage nach dem Testzeitpunkt. Ohne Bestätigung der Infektion durch ein offizielles positives PCR-Testergebnis sind allein auf Basis von positiven Selbsttest- oder Schnelltest-Ergebnissen die Voraussetzungen für den Status „genesene Person“ nicht erfüllt (vgl. § 22a Abs. 2 IfSG).
In den Apotheken und bei den niedergelassenen Ärzten können Sie das positive PCR-Testergebnis für die verschiedenen Corona-Apps bei Bedarf als „digitales Genesenenzertifikat“ bzw. „digitalen Genesenennachweis“ nachträglich digitalisieren lassen.
Eine „Genesenenbescheinigung“ stellen die Gesundheitsämter grundsätzlich nicht aus.

Wenn Ihnen Ihr PCR-Testergebnis nicht vorliegt, können Sie eine Ersatzbestätigung Ihrer Infektion unter bestaetigung.absonderung@erlangen-hoechstadt.de anfordern. Wir benötigen hierzu Ihren Namen, Ihre Anschrift sowie Ihr Geburtsdatum. Die Zusendung dieser Bestätigung kann aus rechtlichen Gründen nur postalisch erfolgen. Aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens verzögert sich die Bearbeitung.


 

Da die Befunde den Gesundheitsämtern von den auswertenden Laboren verschlüsselt als elektronische Meldung übermittelt werden, können wir Ihnen keine Befunde aushändigen. Für den Befund müssen Sie sich daher an die Teststelle bzw. das auswertende Labor wenden, damit Ihnen diese den Befund (ggf. erneut) überstellt.

Wir benötigen stets eine beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache von Bescheinigungen zur Vorlage. Bescheinigungen stellen wir ausschließlich in deutscher Sprache (Amtssprache) aus.

Sofern Sie eine fremdsprachige Bescheinigung benötigen, können Sie sich zu Ihren Lasten bei einem vereidigten Übersetzer eine Übersetzung deutschsprachiger Dokumente erstellen lassen.
 

Ich habe Fragen zur Impfung

Zum 31.12.2022 wurde der Betrieb der Impfzentren eingestellt. Wenden Sie sich bei Fragen zur Impfung bitte an Ihren Hausarzt.

Sollten im Zusammenhang mit Ihrer Impfung Nebenwirkungen auftreten, so wenden Sie sich bitte ebenfalls an Ihren Hausarzt, der ggf. eine offizielle Meldung über die Impfreaktion veranlasst.

Wir bitten Sie daher, sich bezüglich Impfnebenwirkungen nicht persönlich an uns zu wenden. 

Entscheidungen der Bayerischen Staatsregierung:

Ministerratsberichte