Wartenfelser GmbH & Co. KG aus Hemhofen mit Umweltpakturkunde ausgezeichnet
Hemhofen. Die Wartenfelser GmbH & Co. KG mit Sitz in Hemhofen engagiert sich seit vielen Jahren freiwillig für betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz – und wurde dafür ausgezeichnet: Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, verlieh dem Unternehmen die Teilnahmeurkunde am Umwelt- und Klimapakt Bayern. Landrat Alexander Tritthart überreichte die Auszeichnung im Rahmen eines Unternehmensbesuchs persönlich an die Geschäftsführung. Mit der Urkunde werden Betriebe gewürdigt, die sich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen.
„Die Wartenfelser GmbH zeigt eindrucksvoll, dass wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Handeln Hand in Hand gehen können. Mit Investitionen in erneuerbare Energien, modernen Klimaschutzinstrumenten und ihrem langjährigen Engagement im Umwelt- und Klimapakt Bayern setzt das Unternehmen wichtige Impulse für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region“, betonte Landrat Alexander Tritthart bei der Übergabe.
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung als Unternehmensprinzip
Die Wartenfelser GmbH & Co. KG beschäftigt rund 100 Fachkräfte in den Bereichen Spritzguss und Formenbau und verfolgt konsequent eine nachhaltige Unternehmensstrategie. Über eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der Betriebsgebäude erzeugt das Unternehmen mehr als 15 Prozent seines jährlichen Strombedarfs selbst. Ergänzt wird dies durch ein Energiemonitoring-System sowie eine Software zur Berechnung des unternehmenseigenen CO₂-Fußabdrucks einschließlich eines Maßnahmenmanagements zur kontinuierlichen Verbesserung.
Neben dem ökologischen Engagement übernimmt das Unternehmen auch gesellschaftliche Verantwortung. In enger Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Erlangen e.V. besteht seit vielen Jahren eine Inklusionsgruppe mit bis zu zwölf Mitarbeitenden, die aktiv in den Betriebsalltag eingebunden sind.
Der Umwelt- und Klimapakt Bayern steht grundsätzlich allen Unternehmen im Freistaat offen – unabhängig von Größe oder Branche –, sofern sie nachweislich zusätzlichen Umwelt- und Klimaschutz leisten. Die Teilnahme gilt jeweils für drei Jahre und kann bei fortgesetztem Engagement verlängert werden. Aktuell beteiligen sich bayernweit mehr als 1.400 Betriebe mit rund 330.000 Beschäftigten am Umwelt- und Klimapakt Bayern. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt engagieren sich derzeit 17 Unternehmen mit insgesamt rund 12.000 Beschäftigten.