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Hilfe zum Lebensunterhalt

Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt haben Personen, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln bestreiten können. Erwerbsfähige Personen und deren Angehörige, die nach dem SGB II dem Grunde nach leistungsberechtigt sind, erhalten keine Hilfe zum Lebensunterhalt. Diese müssen sich an den zuständigen Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II wenden (Jobcenter oder Optionskommune).

Umfang der Leistungen
Der gesamte notwendige Lebensunterhalt wird mit Ausnahme der Leistungen für Unterkunft und Heizung und der zusätzlichen Bedarfe nach Regelsätzen erbracht. Zum 01.01.2018 erfolgte die letzte Erhöhung der Regelsätze auf folgende Werte:

Regelbedarfsstufe 1 (erwachsene, allein stehende Person mit eigenem Haushalt) - 416,00 Euro
Regelbedarfsstufe 2 (zwei erwachsene Personen mit gemeinsamen Haushalt) - 374,00 Euro
Regelbedarfsstufe 3 (erwachsene Person ohne eigenen Haushalt) - 332,00 Euro
Regelbedarfsstufe 4 (Jugendliche von Beginn des 15. bis Vollendung des 18. Lebensjahres - 316,00 Euro
Regelbedarfsstufe 5 (Kinder von Beginn des 7. bis Vollendung des 14. Lebensjahres) - 296,00 Euro
Regelbedarfsstufe 6 (Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres) - 240,00 Euro

Nicht enthalten sind:

Mehrbedarfe

Für bestimmte Personenkreise können folgende Mehrbedarfszuschläge berücksichtigt werden:

  • Personen, die die Altersgrenze für die Regelaltersrente erreicht haben (65. Lebensjahr und ggf. älter) und einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "G" besitzen.
  • Personen, die die Altersgrenze für die Regelaltersrente noch nicht erreicht haben, die voll erwerbsgemindert nach dem SGB VI sind und einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "G" besitzen.
  • Werdende Mütter nach der 12. Schwangerschaftswoche

-> 17 v. H. der maßgebenden Regelbedarfsstufe

  • Personen, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und allein für deren Pflege und Erziehung sorgen.

-> 36 v. H. der Regelbedarfsstufe 1 für ein Kind unter sieben Jahren oder für zwei oder drei Kinder unter 16 Jahren, oder
-> 12 v. H. der Regelbedarfsstufe 1 für jedes Kind, wenn die o. g. Voraussetzungen nicht vorliegen, höchstens jedoch 60 v. H. der Regelbedarfsstufe 1

  • Behinderte Menschen, die das 15. Lebensjahr vollendet haben und denen Eingliederungshilfe gewährt wird.

-> 35 v. H. der maßgebenden Regelbedarfsstufe

  • Personen, die einer kostenaufwändigen Ernährung bedürfen.

-> Mehrbedarf in angemessener Höhe

  • Personen mit dezentraler Warmwasserbereitung (z. B. Boiler), die keine Leistungen hierfür als Kosten der Unterkunft erhalten.

-> zwischen 0,8 % und 2,3 % der Regelbedarfsstufe

Besteht ein Anspruch auf verschiedene Mehrbedarfszuschläge, können sie nebeneinander gewährt werden, allerdings nur bis zur Höhe der maßgebenden Regelbedarfsstufe. Ausnahme: Der Mehrbedarf für die Warmwasserbereitung wird hierbei nicht eingerechnet.

Einmalige Bedarfe

  • Erstausstattung für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten
  • Erstausstattung für Bekleidung und Erstausstattungen bei Schwangerschaft und Geburt
  • Anschaffungen und Reparaturen von orthopädischen Schuhen, Reparaturen von therapeutischen Geräten und Ausrüstungen sowie die Miete von therapeutischen Geräten

Beiträge für die Vorsorge

Um die Voraussetzungen eines Anspruches auf eine angemessene Alterssicherung oder auf ein angemessenes Sterbegeld zu erfüllen, können die erforderlichen Aufwendungen übernommen werden.

Bedarfe für Bildung & Teilhabe

Für Schülerinnen und Schüler, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen, können folgende Bedarfe berücksichtigt werden:

  • die Kosten für Ausflüge und mehrtägige Fahrten von Schulen und Kindertageseinrichtungen
  • die Kosten für die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf in Höhe von 70,00 Euro zum 01. September (bei einer Leistungsberechtigung aufgrund von Wohngeld- oder Kinderzuschlag zum 01. August) und in Höhe von 30,00 Euro zum 01. Februar
  • die Fahrtkosten zur nächstgelegenen Schule für Schülerinnen und Schüler, soweit sie nicht von Dritten übernommen werden (ab der 11. Jahrgangsstufe)
  • die Kosten für Nachhilfeunterricht, sofern die Versetzung in die nächste Klasse gefährdet ist
  • die Kosten für das gemeinschaftliche Mittagessen in Kindertageseinrichtungen und Schulen abzüglich einer Eigenbeteiligung von 1,00 Euro je Essen

Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres werden Teilhabeleistungen von 10,00 Euro monatlich erbracht für Mitgliedsbeiträge in den Bereichen Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit sowie für Unterricht in künstlerischen Fächern bzw. angeleiteten kulturellen Aktivitäten und die Teilnahme an Freizeiten.

Unterkunft und Heizung

Neben den entsprechenden Regelsätzen werden die Kosten der Unterkunft berücksichtigt. Bei Wohnungseigentümern können unter Umständen die laufenden Kosten für das Eigenheim (in der Regel keine Tilgungsraten, da diese der Vermögensbildung dienen) angerechnet werden. Übersteigen die Aufwendungen der Unterkunft den angemessenen Umfang, können diese Kosten bis zu einem Zeitraum von längstens sechs Monaten berücksichtigt werden.

Bitte beachten Sie die Mietobergrenzen.

Sonstige Hilfen zur Sicherung der Unterkunft

Hier besteht die Möglichkeit, Schulden zu übernehmen, wenn dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage (Mietschulden, Stromschulden, etc.) gerechtfertigt ist.

Darlehen für ergänzenden Bedarf

Sofern ein von den Regelbedarfen umfasster und nach den Umständen unabweisbar gebotener Bedarf auf keine andere Weise gedeckt werden, besteht die Möglichkeit hierfür Leistungen als Darlehen zu erbringen.

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Ansprechpartner Buchtsabe A - J

Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Harald Selsam
09193 20 544 09193 20 549 112 harald.selsam@erlangen-hoechstadt.de

Ansprechpartner Buchstabe K + L

Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Sabine Wunder
09193 20 560 09193 20 549 111 sabine.wunder@erlangen-hoechstadt.de

Ansprechpartner Buchstabe M - Z

Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Stefanie Thomas
09193 20 543 09193 20 549 120 stefanie.thomas@erlangen-hoechstadt.de