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Wohnraumförderung

Die Wohnungsbauförderung teilt sich auf in die "Förderung von Eigenheimen oder eigengenutzten Eigentumswohnungen" und in die "Förderung von Mietwohnungen". Auf die Förderung besteht aber kein Rechtsanspruch, da nur ein begrenztes Mittelkontingent zur Verfügung steht und die Mittel nach sozialer Dringlichkeit vergeben werden.

Die Entscheidung über die Förderung der Miet- und Genossenschaftswohnungen obliegt der Regierung von Mittelfranken. Gefördert werden:

Familienheimen oder eigengenutzten Eigentumswohnungen

Was wird gefördert
Im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus kann zum Bau oder Neuerwerb eines Familienheimes oder einer eigengenutzten Eigentumswohnung ein zinsgünstiges staatliches Baudarlehen (3. Förderungsweg) beantragt werden.

Unter Umständen ist in Härtefällen (kinderreiche Familien) oder im Landesprogramm "Junge und wachsende Familien" (Altersgrenze 40 Jahre) auch der Erwerb vorhandenen Wohnraums zur Eigennutzung förderfähig.

Bei Anpassung von Eigenwohnungen für Schwerbehinderte besteht die Möglichkeit einer Förderung durch ein leistungsfreies Baudarlehen.

Wer wird gefördert?
Die Förderung erfolgt aufgrund eines begrenzten Mittelkontingents unter der Maßgabe der sozialen Dringlichkeit.

Familien mit Kindern, Alleinerziehende und Schwerbehinderte können daher unter Einhaltung aller Fördervoraussetzungen in der Reihenfolge der persönlichen Umstände und der finanziellen Tragkraft berücksichtigt werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Der möglichen Förderung liegen die Einkommensvoraussetzungen des Art. 11 Bayerisches Wohnraumförderungsgesetz (BayWoFG) zugrunde. Die jeweiligen Obergrenzen des Einkommens bemessen sich nach der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen.

Familienheime und eigengenutzte Eigentumswohnungen sind unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Bauausführung auch technischen Fördervoraussetzungen unterworfen. Die geltenden Flächengrenzen werden ebenfalls von der Familiengröße bestimmt.

Wie hoch ist die Förderung?
Die Höhe der Förderung richtet sich zunächst nach Größe und regionaler Lage der betreffenden Wohnung. Eine Erhöhung oder Verminderung aufgrund der Einkommenslage kann darüber hinaus ebenfalls in Betracht kommen.

Welche weiteren Fördermöglichkeiten gibt es?
Es gibt noch das Ergänzungsprogramm der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt. Im Rahmen dieses Programms können ebenfalls der Bau oder Neuerwerb eines Familienheims oder einer eigengenutzten Eigentumswohnung mit einem zinsgünstigen Darlehen gefördert werden. Darüber hinaus wird auch der Erwerb gebrauchter Objekte mit einem zinsgünstigen Darlehen gefördert. Antragsberechtigt sind auch hier Personen, die o.a. Voraussetzungen erfüllen.

Wie kann ich mich rechtzeitig informieren?
WICHTIG: Gemäß den Förderbestimmungen muss die Bewilligung der staatlichen Mittel in der Regel vor Baubeginn oder Abschluss des Kaufvertrages für Wohneigentum ausgesprochen sein. Merkblätter mit weiteren Informationen liegen bei den Gemeindeverwaltungen oder beim Landratsamt Erlangen-Höchstadt, Sachgebiet Wohnungswesen aus.

Für eine persönliche Beratung (Terminabsprache bitte unter Tel. 09131/803-151, -152 oder -135) benötigen wir

  • Ihre Einkommensunterlagen der letzten 12 Monate
  • den Bauplanentwurf mit
  • Wohnflächenberechnung
  • Berechnung des umbauten Raumes und
    einen aktuellen Steuerbescheid.

Informationen zur steuerlichen Förderung, insbesondere der Eigenheimzulage, erhalten Sie bei den Finanzämtern. Weitere Informationen erhalten

Sie außerdem über www.wohnen.bayern.de und die Internet-Seite der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt www.labo-bayern.de.

Miet- und Genossenschaftswohnungen

Miet- und Genossenschaftswohnungen können nur dort gefördert werden, wo nachweislich ein deutlicher, nicht nur kurzfristiger Bedarf besteht.

Auf die Gewährung von Förderungsmitteln besteht kein Rechtsanspruch.

Die Auswahl der zu fördernden Bauvorhaben richtet sich nach der Dringlichkeit des örtlichen Wohnungsbedarfs.

Verschiedene Gemeinden tragen auch selbst zur Förderung des Wohnungsbaus bei. Kommunale Fördermittel können neben den staatlichen Wohnungsbauförderungsmitteln eingesetzt werden.

Auskünfte über die wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Einzelheiten erteilt die Regierung von Mittelfranken (Telefon 0981 / 53 - 0). Wir empfehlen den Bauherren, die zur Finanzierung ihres Bauvorhabens Förderungsmittel beantragen wollen, sich frühzeitig mit der Bewilligungsstelle in Verbindung zu setzen.

Antragsformulare für die Modernisierung von Miet- und Genossenschaftswohnungen erhalten Sie im Landratsamt Erlangen-Höchstadt, Sachgebiet Wohnraumförderung.

Weitere Informationen zum Thema Wohnungsbauförderung (z. B. Bekanntmachungen, Merkblätter, Antragsformblätter) finden Sie auch zum Herunterladen auf der Internetseite des Bayerischen Innenministeriums.

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Ansprechpartner

Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Katharina Großkopf
09131 803 151 09193 20 305 36 katharina.grosskopf@erlangen-hoechstadt.de