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Landkreis bringt Radverkehrskonzept auf den Weg

Meldung vom 23.04.2019 Ostallgäuer Firma plant Verkehrsnetz für Radwege.

Arbeitstreffen im Landratsamt: Projektleiterin Eva Mast und Geschäftsführer Andreas Ampßler vom Planungsbüro topplan wollen mit Sabine Pelzer von der Verkehrssicherheit des Landratsamtes und Abteilungsleiter Martin Hartnagel, Regionalmanager Matthias Nicolai und Landrat Alexander Tritthart die Radwege im Landkreis attraktiver machen (v. l. n. r.).
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Erlangen. Nach dem erfolgreichen Ausbau des ÖPNV soll nun auch der Radverkehr im Landkreis optimiert werden: Um die klimafreundliche Mobilität in Erlangen-Höchstadt voranzubringen und mehr Bürgerinnen und Bürger dazu zu animieren, das Rad zu nehmen, lässt der Landkreis ein Radverkehrskonzept erstellen. Ziel ist ein flächendeckendes Radwegenetz, das vor allem für Fahrten zur Schule, Arbeit oder zum Einkauf genutzt werden kann. Zudem wird der Bedarf ermittelt, welche Radwege noch besser beschildert und an welchen Standorten zusätzliche Fahrradabstellplätze benötigt werden. „Mit dem Radverkehrskonzept wollen wir den Umweltverbund im Landkreis neben dem ÖPNV um einen wichtigen Baustein erweitern“, freut sich Landrat Alexander Tritthart.

Die Ausschreibung hat das Planungsbüro topplan aus Wald im Ostallgäu gewonnen. In der Region kennen sich die Planer gut aus: Sie haben bereits die Radwegekonzeption für den Landkreis Neustadt a. d. Aisch und die LAG-Aischgrund erarbeitet. Geschäftsführer Andreas Ampßler und Projektleiterin Eva Mast tauschten sich mit Landrat Alexander Tritthart, Regionalmanager Matthias Nicolai und den Sachgebieten Tiefbau und Verkehrssicherheit im Erlanger Landratsamt über das geplante Konzept aus. Dieses wird im Rahmen des Regionalmanagements vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert und soll bis 2021 fertiggestellt werden. Dies sei „ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität und für den beantragten Beitritt des Landkreises zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK)“, betont Regionalmanager Matthias Nicolai, der den Prozess gemeinsam mit Klimaschutzbeauftragten Simon Rebitzer begleitet.

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