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Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis

Führerscheinstelle

Dreikönigstr. 1 - 3
91054 Erlangen
Adresse in Google Maps anzeigen
Telefon: 09131 / 803 - 380270

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 07:30 - 12:00 Uhr
Di: 14:00 - 16:00 Uhr
Do: 14:00 - 17:30 Uhr

Postanschrift
Postfach 2520, 91013 Erlangen

Sofern Sie sich nur vorübergehend (= Zeitraum von bis zu 6 Monaten) in Deutschland aufhalten, müssen Sie Ihren ausländischen Führerschein nicht umschreiben lassen. Das heißt also: Mit Ihrem gültigen nationalen Führerschein dürfen Sie in Deutschland, wenn Sie das erforderliche Mindestalter erreicht haben (zum Beispiel bei Pkw 18 Jahre), ein halbes Jahr die Klassen fahren, auf die Ihr Führerschein ausgestellt ist - ohne eine Umschreibung zu veranlassen.

Wenn Ihr Aufenthalt in Deutschland über sechs Monate hinausgeht, wird davon gesprochen, dass Sie hier Ihren ordentlichen Wohnsitz begründen.

Ob Sie dann Ihren Führerschein umschreiben müssen, hängt davon ab, wo Sie ihn gemacht haben. Es gibt Unterschiede zwischen Führerscheinen, die in einem Staat der Europäischen Union (EU) beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) erworben wurden und Führerscheinen aus anderen Staaten, so genannten Drittstaaten.

Fahrerlaubnis aus Staaten der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums

Die Umschreibung von Fahrerlaubnissen aus Staaten der EU oder des Europäischen Wirtschaftsraumes ist nicht zwingend erforderlich, es sei denn, die Gültigkeit läuft ab. Nach Ablauf der Gültigkeit ist eine Teilnahme am Straßenverkehr in der BRD nicht mehr möglich!

Sollten Sie sich für eine Umschreibung entscheiden, müssen Sie einen Antrag stellen. Antragsformulare liegen in Ihrer Wohnortgemeinde und im Landratsamt für Sie bereit. Den Antrag können Sie auch unten herunterladen.

Bitte lassen Sie die von Ihnen angegebenen persönlichen Daten durch Ihre Wohnortgemeinde bestätigen und reichen Sie den Antrag direkt beim Landratsamt ein. Vergessen Sie nicht den Antrag zu unterschreiben.

Zusätzlich zum Antragsformular sind folgende Unterlagen notwendig:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • ein biometrisches Lichtbild, Größe 35 mm x 45 mm
  • Ihr im Ausland gemachter Führerschein im Original
  • Unterschriftsaufkleber (bei der Wohnortgemeinde oder beim Landratsamt erhältlich und zu unterschreiben)

Bei Verlängerung der Klassen C oder D oder einer Unter- oder Anhängerklasse zusätzlich:

  • (augen-) ärztliche Bescheinigung über das Sehvermögen
  • Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung
  • Nachweis der geistigen und körperlichen Eignung durch ein medizinisch-psychologisches (MPU) oder betriebs- bzw. arbeitsmedizinisches Gutachten (ab Vollendung des 50. Lebensjahres)

Fahrerlaubnis aus Staaten außerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums

Fahrerlaubnisse, die in Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU) beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) erworben wurden, müssen spätestens sechs Monate nach Begründung Ihres ordentlichen Wohnsitzes in Deutschland umgeschrieben werden. Die Voraussetzungen für die Erteilung der deutschen Fahrerlaubnis hängen davon ab, in welchem Staat Sie Ihren Führerschein gemacht haben.

Bitte wenden Sie sich vor Antragstellung an uns, wir beraten Sie gerne.

Eine Ausnahme von der Pflicht zur Umschreibung gibt es nur, wenn Sie glaubhaft versichern können - zum Beispiel durch eine Bestätigung Ihres Arbeitgebers - dass Sie Ihren Wohnsitz nicht länger als ein Jahr in der Bundesrepublik haben werden. Setzen Sie sich in solchen Fällen bitte frühzeitig mit der Führerscheinstelle in Verbindung.

Für die Umschreibung müssen Sie einen Antrag stellen. Antragsformulare liegen in Ihrer Wohnortgemeinde und im Landratsamt für Sie bereit. Den Antrag können Sie auch unten Herunterladen.

Bitte lassen Sie die von Ihnen im Antrag angegebenen persönlichen Daten durch Ihre Wohnortgemeinde bestätigen und reichen Sie den Antrag direkt beim Landratsamt ein. Vergessen Sie nicht den Antrag zu unterschreiben.

Zusätzlich zum Antragsformular sind folgende Unterlagen notwendig:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
    ein biometrisches Lichtbild, Größe 35 mm x 45 mm
  • Ihr im Ausland gemachter Führerschein im Original
  • Übersetzung des Führerscheins (z. B. durch den ADAC oder einen anerkannten Dolmetscher)
  • Nachweis über einen mindestens sechsmonatigen Aufenthalt in dem Staat, in dem der Führerschein ausgestellt wurde.
  • Unterschriftsaufkleber (bei der Wohnortgemeinde oder beim Landratsamt erhältlich und zu unterschreiben)

    • je nach ausstellendem Staat und beantragter Fahrerlaubnisklasse ggf.
      Sehtestbescheinigung vom Augenarzt, Augenoptiker oder TÜV (nicht älter als 2 Jahre) bzw. (augen-) ärztliche Bescheinigung über das Sehvermögen und Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung
    • je nach ausstellendem Staat und beantragter Fahrerlaubnisklasse ggf. Nachweis der geistigen und körperlichen Eignung durch ein medizinisch-psychologisches (MPU) oder betriebs- bzw. arbeitsmedizinisches Gutachten (ab Vollendung des 50. Lebensjahres)
    • je nach ausstellendem Staat Nachweis über die Schulung in Erster Hilfe
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