Unterstützung und Erstversorgung Geflüchteter in Erlangen-Höchstadt

22. März 2022 : Aktueller Stand
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Erlangen-Höchstadt. Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, die Kapazitäten für Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine auszuweiten.

Am Samstag, den 19. März ist die Notunterkunft in der Turnhalle Röttenbach mit rund 100 Plätzen in Betrieb genommen worden. Am Wochenende kamen dort zwei Busse aus dem Ankerzentrum in Zirndorf an. Rund 40 Personen sind aktuell in der Turnhalle in Röttenbach vorübergehend untergebracht. Im Laufe des Dienstags, den 22. März wird ein weiterer Bus mit 50 Personen erwartet.

Am Mittwoch, den 23. März wird zudem das leerstehende Caritas-Pflegeheim in Bubenreuth als weitere Notunterkunft aufnahmebereit sein und bietet vorerst Platz für 100 Personen.

Zusätzlich wird die Sporthalle des Berufsschulzentrums in Herzogenaurach so vorbereitet, dass innerhalb weniger Stunden eine kurzfristige vorübergehende Unterbringungsmöglichkeit für weitere 70 Personen geschaffen werden kann. Die Feldbetten werden auf dem Schulgelände gelagert und im Bedarfsfall kurzfristig aufgestellt.

In Abstimmung zwischen den zuständigen Dienststellen im Landratsamt Erlangen-Höchstadt (Sozialamt, Katastrophenschutz, Hochbau), dem beauftragten Sicherheitsdienst sowie dem ASB, BRK, THW und der Feuerwehr, wurden die genannten Liegenschaften als Notunterkünfte eingerichtet bzw. vorbereitet. Landrat Alexander Tritthart dankt den Bürgermeistern, den Helferkreisen vor Ort und allen weiteren Beteiligten für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.

Zum aktuellen Zeitpunkt haben sich etwa 750 Geflüchtete aus der Ukraine über das Kontaktformular des Landkreis Erlangen-Höchstadt angemeldet. Der Großteil dieser Personen ist derzeit in privaten Unterkünften untergebracht.

Neben der Einrichtung von Notunterkünften ist derzeit vor allem die kurzfristige Akquise größerer Liegenschaften für die mittelfristige Unterbringung der Flüchtlinge wichtig.

Alle Hilfsangebote und weitere Informationen gibt es online unter www.erlangen-hoechstadt.de/ukraine.